| − | Saint-Julien-Wallsee entstammt einem alten Adelsgeschlecht dessen Wurzeln in der südfranzösischen Provinz Avignon liegen, und das einst den Namen „Guyard“ führte. Die Guyards lassen sich bis in das [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] zurück verfolgen, also in die Zeit der französischen Könige Ludwig VI. und Ludwig VII. Im [[16. Jahrhundert]] scheint dann erstmals der Name Saint Julien auf, als ein ''Heinrich Herr von Guyard und St. Julien'' in die Dienste Kaiser Ferdinands II. trat und von Ferdinand III. in den Reichsgrafenstand erhoben. Er wurde als Hauptmann über 300 Musketiere am [[8. November]] [[1620]] in der ''Schlacht am Weißen Berg'' verwundet. In den folgenden Jahrhunderten finden sich die Grafen von Saint Julien immer wieder bei wichtigen Ereignissen in der österreichischen Geschichte, so z. B. Oberst Johann Leopold von St. Julien bei der Befreiung Wiens unter Karl von Lothringen im Jahr [[1683]]. | + | Saint-Julien-Wallsee entstammt einem alten Adelsgeschlecht, dessen Wurzeln in der südfranzösischen Provinz Avignon liegen, und das einst den Namen „Guyard“ führte. Die Guyards lassen sich bis in das [[11. Jahrhundert|11.]] und [[12. Jahrhundert]] zurück verfolgen, also in die Zeit der französischen Könige Ludwig VI. und Ludwig VII. Im [[16. Jahrhundert]] scheint dann erstmals der Name Saint Julien auf, als ein ''Heinrich Herr von Guyard und St. Julien'' in die Dienste Kaiser Ferdinands II. trat und von Ferdinand III. in den Reichsgrafenstand erhoben. Er wurde als Hauptmann über 300 Musketiere am [[8. November]] [[1620]] in der ''Schlacht am Weißen Berg'' verwundet. In den folgenden Jahrhunderten finden sich die Grafen von Saint Julien immer wieder bei wichtigen Ereignissen in der österreichischen Geschichte, so z. B. Oberst Johann Leopold von St. Julien bei der Befreiung Wiens unter Karl von Lothringen im Jahr [[1683]]. |