Stockhaus (Fronfeste): Unterschied zwischen den Versionen

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==Gegenüber dem Stockhaus==  
==Gegenüber dem Stockhaus==  
Dem Stockhaus gegenüber befand sich am Theatinerplatz (Kajetanerplatz) nonnbergseitig bis 1704 das [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], das später zum ''[[Kalte Brauhaus|Kalten Brauhaus am Kai]]'' umgebaut wurde. Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt  Salzburg|Bürgermeister]] von  [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]]  und Begründer des [[Hofbräu  Kaltenhausen|Hofbräus  Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]]  verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um  1 500  [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von  Keutschach]], der darin das  ''Kalte Brauhaus am Kai'' einrichtete, das eines der Salzburger Hofbräuhäuser war.  
Dem Stockhaus gegenüber befand sich am Theatinerplatz (Kajetanerplatz) nonnbergseitig bis 1704 das [[Salzburger Hofbräuhäuser|Salzburger Hofbräuhaus]], das später zum ''[[Kalte Brauhaus|Kalten Brauhaus am Kai]]'' umgebaut wurde. In der Gebäudechronik wird dieses Haus als "Kajetanerplatz 2 bezeichnet. Schon unter [[Hans Elsenheimer]], der Stadtrichter und [[Bürgermeister der Stadt  Salzburg|Bürgermeister]] von  [[Salzburg]], Abgeordneter zum [[Landtag]]  und Begründer des [[Hofbräu  Kaltenhausen|Hofbräus  Kaltenhausen]] war, muss es an dieser Stelle ein Gebäude gegeben haben. Denn [[1496]]  verkaufte Hans Elsenheimer III. [[1498]] das Haus um  1 500  [[Gulden]] an Fürsterzbischof [[Leonhard von  Keutschach]], der darin das  ''Kalte Brauhaus am Kai'' einrichtete, das eines der Salzburger Hofbräuhäuser war.  


[[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) vom Fürsterzbischof eingerichtet wurde. Die zweite  Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'',  [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]].
[[Gerhard Ammerer]] und [[Harald Waitzbauer]] schreiben in ihrem Buch [[Wege zum Bier - 600 Jahre Braukultur]], dass das ''Kalte Brauhaus am Kai'' '''neben''' dem bestehenden Kaltenhausener Lager (oder auch Ausschank) vom Fürsterzbischof eingerichtet wurde. Die zweite  Quelle<ref>''525 Jahre Hofbräu Kaltenhausen 1475 - 2000'',  [[Herwig Steinkellner]], [[Alexander Prenninger]], Herausgeber [[Hofbräu Kaltenhausen]]</ref> erwähnt eine solche Trennung nicht. Später wurde aus dem Haus die [[Bräuhauskaserne]].