Nicolaus Wagner: Unterschied zwischen den Versionen
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Schon früh habe das Stift eine starke Anziehung auf den jungen Wagner ausgeübt. Nach dem Besuch des [[Borromäum]]s in [[Salzburg]] trat er [[1956]] als Novize dem Orden der Benediktinermönche bei. Die darauf folgenden | Schon früh habe das Stift eine starke Anziehung auf den jungen Wagner ausgeübt. Nach dem Besuch des [[Borromäum]]s in [[Salzburg]] trat er [[1956]] als Novize dem Orden der Benediktinermönche bei. Die darauf folgenden Jahre verbrachte Wagner in Salzburg, wo er als Präfekt in der Pfarre Mülln aktiv war. In Mülln erfüllte er Jahre später auch weltliche Aufgaben als Geschäftsführer des Augustiner Bräus, das dem Stift Michaelbeuern zu 50 % gehört. In den [[1970er]] Jahren wirkte Wagner als Stadtpfarrer von [[Maxglan]], ehe er im November [[1982]] als Nachfolger von [[Roman Hinterhöller]] zum Abt des Stiftes gewählt und im Jänner [[1983]] geweiht wurde. | ||
Es folgte der Umzug ins Kloster mit seinem | Es folgte der Umzug ins Kloster mit seinem strengen Tagesablauf, gemäß der Benediktinerregel "ora et labora" (bete und arbeite). ''"Diese Strukturierung hat den Vorteil, dass genug Zeit für die wesentlichen Aufgaben des Mönches bleibt: das Gebet und die Arbeit",'' so Abt Wagner. Unter seiner Leitung konnten im Stift umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Des weiteren errichtete man die erste Hackschnitzelanlage zur Wärmegewinnung im Salzburger Land. Wagner war auch für die Organisation zahlreicher Sonderausstellungen im Stift verantwortlich, die das religiös-kulturelle Erbe des Klosters den Menschen näher bringen sollen. | ||
Am [[25. Mai]] [[2003]] wurde Wagner die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde [[Dorfbeuern]] überreicht. | Am [[25. Mai]] [[2003]] wurde Wagner die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde [[Dorfbeuern]] überreicht. | ||
[[2005]] teilte der Abt dem Konvent mit, dass er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stünde. "Ich habe bei meiner Wahl zum Abt gemeint: Ich bete heute schon, dass mir die Einsicht bleibt, mit 70 Jahren aufzuhören", erinnert sich Wagner. | [[2005]] teilte der Abt dem Konvent mit, dass er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stünde. ''"Ich habe bei meiner Wahl zum Abt gemeint: Ich bete heute schon, dass mir die Einsicht bleibt, mit 70 Jahren aufzuhören",'' erinnert sich Wagner. | ||
Die Einsicht blieb und so beendete Abt Nicolaus Wagner [[2006]] exakt an seinem Geburtstag, dem [[19. August]], seine Amtszeit. Er behielt aber die Geschäftsführung des Augustiner Bräus und des zugehörigen [[Gasthof Krimpelstätter| | Die Einsicht blieb und so beendete Abt Nicolaus Wagner [[2006]] exakt an seinem Geburtstag, dem [[19. August]], seine Amtszeit. Er behielt aber die Geschäftsführung des Augustiner Bräus und des zugehörigen [[Gasthof Krimpelstätter|Gasthofes Krimpelstätter]]. | ||
Am [[16. Jänner]] [[2008]] wurde Abt Nicolaus Wagner das ''Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich'' verliehen. | Am [[16. Jänner]] [[2008]] wurde Abt Nicolaus Wagner das ''Große Silberne Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich'' verliehen. | ||