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| | Das Kloster wurde [[764]] durch Silach, einem adeligen Alemannen gegründet und von Otto I. [[972]] zur Reichsabtei erhoben. Die Blütezeit de Klosters begann um ca. 1000. Von Ottobeuren aus verbreitete sich die Hirsau-Georgener-Reform über den bayrischen Raum. Von der Reformation blieb das Kloster unberührt. | | Das Kloster wurde [[764]] durch Silach, einem adeligen Alemannen gegründet und von Otto I. [[972]] zur Reichsabtei erhoben. Die Blütezeit de Klosters begann um ca. 1000. Von Ottobeuren aus verbreitete sich die Hirsau-Georgener-Reform über den bayrischen Raum. Von der Reformation blieb das Kloster unberührt. |
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| − | Auch wenn am Ende des Mittelalters das Kloster schwere wirtschaftliche Probleme hatte, erholte es sich wieder. Den späteren Reichtum konnte man an der Barockisierung der Klosteranlage erkennen, die Klosterkirche zählt zu einem der Hauptwerke des Barocks. | + | Auch wenn am Ende des Mittelalters das Kloster schwere wirtschaftliche Probleme hatte, erholte es sich wieder. Den späteren Reichtum konnte man an der Barockisierung der Klosteranlage erkennen, die Klosterkirche zählt zu einem der Hauptwerke des [[Barock]]s. |
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| − | [[1802]] wurde das Kloster säkularisiert. Achtzehn der ursprünglich achtundvierzig Mönche konnten in Ottobeuren bleiben. [[1835]] wurde das Kloster als Priorat der Augsburger Abtei St. Stephan wieder errichtet, [[1918]] wurde es wieder selbständige Abtei. | + | [[1802]] wurde das Kloster [[Säkularisation|säkularisiert]]. Achtzehn der ursprünglich achtundvierzig Mönche konnten in Ottobeuren bleiben. [[1835]] wurde das Kloster als Priorat der Augsburger Abtei St. Stephan wieder errichtet, [[1918]] wurde es wieder selbständige Abtei. |
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| | ==Salzburgbezug== | | ==Salzburgbezug== |
| − | Die Abtei Ottobeuren war eine treibende Kraft hinter der Gründung der Benediktinerkonföderation aus 33 Benediktinerklöstern, die schlussendlich zur Gründung der [[Benediktineruniversität Salzburg]] führte. Aus dem Kloster Ottobeuren kam ihr erster Rektor, [[Albert III. Keuslin|Albert Keuslin]]. Auch der spätere Rektor [[Franz Schmier]] kam von dort. Ebenso fanden Prokanzler und Professoren aus dem Kloster ihren Weg nach Salzburg. Ein Beispiel hierfür sei [[Ulrich Schiegg]], der auch an der [[Großglockner Erstbesteigung]] teilnahm. | + | Die Abtei Ottobeuren war eine treibende Kraft hinter der Gründung der Benediktinerkonföderation<ref>siehe auch [Österreichische Benediktinerkongregation</ref> aus 33 Benediktinerklöstern, die schlussendlich zur Gründung der [[Benediktineruniversität Salzburg]] führte. Aus dem Kloster Ottobeuren kam ihr erster Rektor, [[Albert III. Keuslin|Albert Keuslin]]. Auch der spätere Rektor [[Franz Schmier]] kam von dort. Ebenso fanden Prokanzler und Professoren aus dem Kloster ihren Weg nach Salzburg. Ein Beispiel hierfür sei [[Ulrich Schiegg]], der auch an der [[Großglockner Erstbesteigung]] teilnahm. |
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| | Insgesamt fünf Äbte des Klosters Ottobeuren vollendeten ihre theologische Ausbildung an der Universität Salzburg und zwischen [[1617]] und [[1806]] lehrten 22 Ottobeurer Professoren in Salzburg. | | Insgesamt fünf Äbte des Klosters Ottobeuren vollendeten ihre theologische Ausbildung an der Universität Salzburg und zwischen [[1617]] und [[1806]] lehrten 22 Ottobeurer Professoren in Salzburg. |
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| | [[Kategorie:Weltanschauung]] | | [[Kategorie:Weltanschauung]] |
| | [[Kategorie:Religion]] | | [[Kategorie:Religion]] |
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| | [[Kategorie:Katholische Kirche]] | | [[Kategorie:Katholische Kirche]] |
| | [[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]] | | [[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]] |