Politische Geschichte Salzburgs im 19. Jahrhundert: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, [[1806]], an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes. | Nach positiven Anfängen der neuen Regierung, die zur Errichtung einer medizinischen Fakultät führten, fiel Salzburg schon drei Jahre später, [[1806]], an Österreich. Nur die exponierte Lage an der Grenze zu Bayern, einem Verbündeten Napoleons, sicherte damals den Fortbestand des Landes. | ||
[[1809]] wurde Salzburg von französischen Truppen besetzt. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers Andreas Hofer, griffen auch die Salzburger zu den Waffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom | [[1809]] wurde Salzburg von französischen Truppen besetzt. Auf Initiative des kampferprobten Kapuzinerpaters [[Joachim Haspinger]], eines Gefährten des Tiroler Bauernführers Andreas Hofer, griffen auch die Salzburger zu den Waffen. In den Kämpfen um den [[Pass Lueg]] zeichneten sich [[Joseph Struber]], der Wirt vom Stegenwald, [[Anton Wallner]] aus [[Krimml]] und [[Johann Panzl]] aus [[Mühlbach im Pinzgau]] mit ihren Schützen besonders aus. | ||
Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land. | Nach dem Scheitern des Freiheitskampfes erpresste die französische Verwaltung unter Marschall Lefèbvre enorme Kontributionszahlungen aus dem völlig verarmten und verschuldeten Land. | ||