| − | '''Johann Evangelist Engl''' (* [[13. Juli]] [[1835]] in [[Salzburg]]; † [[18. Mai]] [[1921]] ebenda) war Pädagoge und Musikschriftsteller. Er gilt als Gründer der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] und verfasste zahlreiche Publikationen zur Salzburger Musikgeschichte. Häufig streute er wissenschaftliche Betrachtungen zu [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], sog. „Mozartiana“, die manchmal ''frei erfunden'' sind,<ref>Ernst Hintermaier: ''Die verlorene Legende der „Krönungsmesse“.'' In: ''Singende Kirche'', Wien 1975, Seite 171.</ref> oder denen ''Bedenken gegen die Stichhaltigkeit'' entgegengebracht werden.<ref>Erich Valentin: ''Mozarteumsbüchlein''. Zitiert nach: W. H.: ''Zum 40. Todestag des Kaiserlichen Rates Johann Ev. Engl am 18. Mai 1961'', in: Mitteilungen der Internationalen Stiftung Mozarteum, Jg. 10.1961, Heft 1–2, S. 28, Sp. 2.</ref> | + | '''Johann Evangelist Engl''' (* [[13. Juli]] [[1835]] in [[Salzburg]]; † [[18. Mai]] [[1921]] ebenda) war Pädagoge und Musikschriftsteller. Er gilt als Gründer der [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] und verfasste zahlreiche Publikationen zur Salzburger Musikgeschichte. Häufig streute er wissenschaftliche Betrachtungen zu [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]], sog. „Mozartiana“, die manchmal ''frei erfunden'' sind,<ref>[[Ernst Hintermaier]]: ''Die verlorene Legende der „Krönungsmesse“.'' In: ''Singende Kirche'', Wien 1975, Seite 171.</ref> oder denen ''Bedenken gegen die Stichhaltigkeit'' entgegengebracht werden.<ref>Erich Valentin: ''Mozarteumsbüchlein''. Zitiert nach: W. H.: ''Zum 40. Todestag des Kaiserlichen Rates Johann Ev. Engl am 18. Mai 1961'', in: Mitteilungen der Internationalen Stiftung Mozarteum, Jg. 10.1961, Heft 1–2, S. 28, Sp. 2.</ref> |
| | Johann Evangelist Engl, ein glühender Mozart-Enthusiast, ließ im [[Sebastiansfriedhof]] ein „Familiengrab der Mozarts“ errichten, wozu er sterbliche Überreste aus deren tatsächlichen Gräbern übertragen ließ. In diesem ''Schaugrab'' sollen unter anderem [[Constanze Mozart]] († 1842), Witwe Wolfgang Amadeus Mozarts, und Genovefa Weber († 1798), Constanzes Tante, beerdigt sein.<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/ein-blick-auf-salzburgs-friedhoefe-126274/ www.salzburg.com]</ref>. | | Johann Evangelist Engl, ein glühender Mozart-Enthusiast, ließ im [[Sebastiansfriedhof]] ein „Familiengrab der Mozarts“ errichten, wozu er sterbliche Überreste aus deren tatsächlichen Gräbern übertragen ließ. In diesem ''Schaugrab'' sollen unter anderem [[Constanze Mozart]] († 1842), Witwe Wolfgang Amadeus Mozarts, und Genovefa Weber († 1798), Constanzes Tante, beerdigt sein.<ref>Quelle [http://www.salzburg.com/nachrichten/salzburg/chronik/sn/artikel/ein-blick-auf-salzburgs-friedhoefe-126274/ www.salzburg.com]</ref>. |
| − | Seine Behauptung, dass [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] die Krönungsmesse für die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] komponiert hätte, wurde von ihm 1907 frei erfunden.<ref>[[Ernst Hintermaier]]: ''Die verlorene Legende der „Krönungsmesse“.'' In: ''Singende Kirche'', Wien 1975, Seite 171.</ref> | + | Seine Behauptung, dass [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]] die Krönungsmesse für die [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]] komponiert hätte, wurde von ihm 1907 frei erfunden.<ref>Ernst Hintermaier: ''Die verlorene Legende der „Krönungsmesse“.'' In: ''Singende Kirche'', Wien 1975, Seite 171.</ref> |