Änderungen

K
Textersetzung - „z.B.“ durch „z. B.“
Zeile 18: Zeile 18:  
== Orgel ==
 
== Orgel ==
 
[[Datei:Rauris 002.JPG|thumb|Mauracher / Lachmayr-Orgel von 1886 / 1892]]
 
[[Datei:Rauris 002.JPG|thumb|Mauracher / Lachmayr-Orgel von 1886 / 1892]]
Die Orgel wurde [[1996]] in der Pfarrkirche Rauris aufgestellt, wobei das Orgelwerk von Johann Lachmayr stammt, der es [[1892]] für das Stift Engelszell geschaffen hatte, das Orgelgehäuse von [[Hans Mauracher]], das seit [[1886]] für die Orgel der Salzburger [[Ursulinenkirche St. Markus|Ursulinenkirche]] in Verwendung stand.<br/>Das Mauracher-Instrument verstellte eines von vier großen Fenstern der Ursulinenkirche; nämlich das in Richtung [[Ursulinenplatz]]. Im Zuge der ungewöhnlich aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Kirche entschloss sich Kirchenrektor P. Josef Strolz MSC († 1998), den ungehinderten Lichteinfall durch den Abbau der Orgel wieder zur Geltung zu bringen. Das Orgelwerk selber war im Zuge der lang anhaltenden Renovierungsarbeiten in den 1970/80er-Jahren ohnehin so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass nur mehr das Gehäuse erhaltenswert erschien.<br/>Andererseits war 1996 aus dem Orgelkasten der Stiftskirche von Engelszell gerade die oben erwähnte Lachmayr-Orgel ausgebaut worden, um einer neuen zu weichen. Die Lachmayr-Orgel war für das dortige Gehäuse aus dem Jahre [[1788]] zu klein, die großen Prospektfelder z.B. waren ohne Pfeifen sondern nur mit Holzläden, auf denen Orgelpfeifen aufgemalt waren, versehen gewesen. Die orignale Franz X. Chrismann Orgel war nämlich im Zuge der josephinischen Klosteraufhebungen [[1788]] aus dem Gehäuse ausgebaut, und in den Alten Dom von Linz transferiert worden, die 1892 eingebaute Lachmayr-Orgel galt als Notlösung. 1996 konnten das Gehäuse der Mauracher-Orgel, versehen mit dem Lachmayr-Instrument, adaptiert in der Rauriser Pfarrkirche installiert werden. Die Orgel verfügt über 15 Register auf zwei Manualen und Pedal und ist mechanisch.
+
Die Orgel wurde [[1996]] in der Pfarrkirche Rauris aufgestellt, wobei das Orgelwerk von Johann Lachmayr stammt, der es [[1892]] für das Stift Engelszell geschaffen hatte, das Orgelgehäuse von [[Hans Mauracher]], das seit [[1886]] für die Orgel der Salzburger [[Ursulinenkirche St. Markus|Ursulinenkirche]] in Verwendung stand.<br/>Das Mauracher-Instrument verstellte eines von vier großen Fenstern der Ursulinenkirche; nämlich das in Richtung [[Ursulinenplatz]]. Im Zuge der ungewöhnlich aufwändigen Sanierungsarbeiten an der Kirche entschloss sich Kirchenrektor P. Josef Strolz MSC († 1998), den ungehinderten Lichteinfall durch den Abbau der Orgel wieder zur Geltung zu bringen. Das Orgelwerk selber war im Zuge der lang anhaltenden Renovierungsarbeiten in den 1970/80er-Jahren ohnehin so stark in Mitleidenschaft gezogen worden, dass nur mehr das Gehäuse erhaltenswert erschien.<br/>Andererseits war 1996 aus dem Orgelkasten der Stiftskirche von Engelszell gerade die oben erwähnte Lachmayr-Orgel ausgebaut worden, um einer neuen zu weichen. Die Lachmayr-Orgel war für das dortige Gehäuse aus dem Jahre [[1788]] zu klein, die großen Prospektfelder z. B. waren ohne Pfeifen sondern nur mit Holzläden, auf denen Orgelpfeifen aufgemalt waren, versehen gewesen. Die orignale Franz X. Chrismann Orgel war nämlich im Zuge der josephinischen Klosteraufhebungen [[1788]] aus dem Gehäuse ausgebaut, und in den Alten Dom von Linz transferiert worden, die 1892 eingebaute Lachmayr-Orgel galt als Notlösung. 1996 konnten das Gehäuse der Mauracher-Orgel, versehen mit dem Lachmayr-Instrument, adaptiert in der Rauriser Pfarrkirche installiert werden. Die Orgel verfügt über 15 Register auf zwei Manualen und Pedal und ist mechanisch.
    
== Weblinks ==
 
== Weblinks ==