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<!-- === Ausdehnung des Gemeindegebiets === -->
 
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=== Gemeindegebietsgliederung ===
 
=== Gemeindegebietsgliederung ===
Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf die vier [[Katastralgemeinde]]n [[Bruck (Bruck)|Bruck]], [[Hundsdorf (Bruck)|Hundsdorf]], [[Reith]] und [[St. Georgen (Bruck)|St. Georgen]].
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Das Gemeindegebiet erstreckt sich auf die vier [[Katastralgemeinde]]n [[Bruck (Bruck an der Großglocknerstraße)|Bruck]], [[Hundsdorf (Bruck an der Großglocknerstraße)|Hundsdorf]], [[Reith (Bruck an der Großglocknerstraße)]] und [[St. Georgen im Pinzgau|St. Georgen]].
    
Weiters wird die Gemeinde in folgende''' Ortsteile''' unterteilt:
 
Weiters wird die Gemeinde in folgende''' Ortsteile''' unterteilt:
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| Brandenau ''12''|| Hundsdorf'' 426''|| St. Georgen ''285''
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| Brandenau ''12''|| [[Hundsdorf (Bruck an der Großglocknerstraße)|Hundsdorf]]'' 426''|| St. Georgen ''285''
 
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| Bruck an der Großglocknerstraße ''714''|| Krössenbach ''629''|| Steinbach ''74''
 
| Bruck an der Großglocknerstraße ''714''|| Krössenbach ''629''|| Steinbach ''74''
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Der Name ''Bruck'' stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nord-Route über den [[Tauern]] und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-West-Route war und ist. Bis [[1935]] hieß der Ort ''Bruck im Pinzgau''. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im [[8. Jahrhundert]] findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" („Pinzgrey“ dürfte auf einem Schreibfehler beruhen) stammen aus den Jahren [[1227]] (Tausch des [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]]) sowie [[1232]] (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX).  
 
Der Name ''Bruck'' stammt unzweifelhaft von einer Brücke über den Fluss. Diese muss damals von großer Bedeutung gewesen sein, da Bruck der Kreuzungspunkt der Süd-Nord-Route über den [[Tauern]] und der (heute kürzesten, innerösterreichischen) Ost-West-Route war und ist. Bis [[1935]] hieß der Ort ''Bruck im Pinzgau''. Im Gegensatz zu anderen Orten wurde nicht der Name des Flusses, den die Brücke quert, zum Namensteil des Ortes, sondern die Region und das ist eben der Pinzgau. Über die Herkunft dieser Bezeichnung herrscht keine Einigkeit. Im [[8. Jahrhundert]] findet sich die germanisch-deutsche Bezeichnung Pinuzgaoe, später Pinzgov, Pinzgiou, dann Pinzgowe, Pinzgeu und schließlich Pinzgau. Die ersten schriftlichen Nennungen des Ortes "Prugg in Pinzgrey" („Pinzgrey“ dürfte auf einem Schreibfehler beruhen) stammen aus den Jahren [[1227]] (Tausch des [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]]) sowie [[1232]] (Besitzbestätigung des Papstes Gregor IX).  
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Mit der Fertigstellung der Nordrampe der [[Großglockner-Hochalpenstraße]] wurde die Ortsbezeichnung auf Bruck an der Großglocknerstraße geändert<ref>Nicht, wie häufig verwendet, „an der ''Glockner''straße“. Die Namensänderung wurde schon [[1932]] von der Landesregierung genehmigt [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1932&page=84&size=45 ([[LGBl]].&nbsp;Nr.&nbsp;78/1932)]</ref> – denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null".
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Mit der Fertigstellung der Nordrampe der [[Großglockner-Hochalpenstraße]] wurde die Ortsbezeichnung von Bruck ''im Pinzgau'' auf Bruck ''an der Großglocknerstraße geändert''<ref>Nicht, wie häufig verwendet, „an der ''Glockner''straße“. Die Namensänderung wurde schon [[1932]] von der Landesregierung genehmigt [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1932&page=84&size=45 ([[LGBl]].&nbsp;Nr.&nbsp;78/1932)]</ref> – denn in Bruck befindet sich der Baukilometer-Stein "Null".
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[[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas-Kinderdorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet.
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[[1921]] wurde die Caritasanstalt St. Anton, heute [[Caritas Dorf St. Anton]], im Ortsteil Hundsdorf gegründet.
    
[[1938]] kam es auf Anordnung des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen ([[St. Georgen im Pinzgau]]). Diese trug ursprünglich den Namen ''Niederhaim''. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als ''St. Georgen in Niederhaim'' und in der neueren Zeit als ''St. Georgen im Pinzgau'' bezeichnet wurde.
 
[[1938]] kam es auf Anordnung des [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Regimes]] zur Eingemeindung der bis dahin eigenständigen Ortsgemeinde St. Georgen ([[St. Georgen im Pinzgau]]). Diese trug ursprünglich den Namen ''Niederhaim''. Im Laufe der Zeit übertrug sich der Kirchenname St. Georg auf die gesamte Ortschaft, die danach lange als ''St. Georgen in Niederhaim'' und in der neueren Zeit als ''St. Georgen im Pinzgau'' bezeichnet wurde.
:''Hauptartikel: [[KZ-Außenlager Fischhorn]]''<noinclude>
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Zur Zeit des [[Nationalsozialismus]] gab es das [[KZ-Außenlager Fischhorn]] in der Gemeinde.<noinclude>
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==Religion==
 
==Religion==
 
Im Gemeindegebiet von Bruck befinden sich mehrere [[Bildstock|Bildstöcke]] und Kapellen, sowie drei katholisch geweihte Kirchen der [[Pfarre Bruck an der Glocknerstraße]]. Es sind dies die [[Pfarrkirche zum hl. Georg in St. Georgen im Pinzgau|Pfarrkirche zum hl. Georg]] aus dem [[14. Jahrhundert]]  im Ortsteil St. Georgen, die [[Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Bruck an der Großglocknerstraße|Pfarrkirche]] im Hauptort und die Kirche des [[Franziskanerkloster in St. Anton|Franziskanerklosters in St. Anton]].
 
Im Gemeindegebiet von Bruck befinden sich mehrere [[Bildstock|Bildstöcke]] und Kapellen, sowie drei katholisch geweihte Kirchen der [[Pfarre Bruck an der Glocknerstraße]]. Es sind dies die [[Pfarrkirche zum hl. Georg in St. Georgen im Pinzgau|Pfarrkirche zum hl. Georg]] aus dem [[14. Jahrhundert]]  im Ortsteil St. Georgen, die [[Pfarrkirche Maria Himmelfahrt Bruck an der Großglocknerstraße|Pfarrkirche]] im Hauptort und die Kirche des [[Franziskanerkloster in St. Anton|Franziskanerklosters in St. Anton]].
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<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
 
<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
 
* [[Trachtenmusikkapelle St. Georgen]]
 
* [[Trachtenmusikkapelle St. Georgen]]
<!-- === Bauwerke === -->
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=== Bauwerke ===  
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* [[Schloss Fischhorn]]
 
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<!-- === Naturdenkmäler === -->
 
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* die B&nbsp;311&nbsp;[[Pinzgauer Straße]], die [[Bischofshofen]] und [[Lofer]] verbindet,
 
* die B&nbsp;311&nbsp;[[Pinzgauer Straße]], die [[Bischofshofen]] und [[Lofer]] verbindet,
 
* die L 257, die [[Brucker Landesstraße]], eine sehr kurze Landesstraße, die die Gemeinde im Norden umfährt, und
 
* die L 257, die [[Brucker Landesstraße]], eine sehr kurze Landesstraße, die die Gemeinde im Norden umfährt, und
* die vom Süden kommende L&nbsp;271&nbsp;[[Großglockner Landesstraße]], die ab [[Ferleiten]] im [[Fuscher Tal]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] wird.
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* die vom Süden kommende L&nbsp;271&nbsp;[[Großglockner Landesstraße]], die ab [[Ferleiten]] im [[Fuscher Tal]] die [[Großglockner Hochalpenstraße]] wird, wobei sich der historische Kilometer Null der Großglockner Hochalpenstraße in Bruck beim [[Hotel Lukashansl]] befindet.
    
Darüber hinaus führt die [[Westbahn]] (ehemalige [[Giselabahn]]), von [[Salzburg]] kommend, über [[Zell am See]] nach [[Nordtirol]] durch die Gemeinde.
 
Darüber hinaus führt die [[Westbahn]] (ehemalige [[Giselabahn]]), von [[Salzburg]] kommend, über [[Zell am See]] nach [[Nordtirol]] durch die Gemeinde.