Kirche St. Nikola: Unterschied zwischen den Versionen
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Immer wieder bedrohte [[Hochwasser]] der [[Salzach]] die Kirche, insbesondere eine Folge der [[Salzachregulierung#Stadt Salzburg|Flussregulierungen]] [[1851]]-[[1873]] stromaufwärts, die [[Karl Freiherr von Schwarz|Baron Schwarz]] durchgeführt hatte. Nach dem Hochwasser [[1899]] fiel der Entschluss zur Verlegung der Kirche an eine höher gelegene Stelle bzw. zum Bau einer neuen [[St. Nikolaus Kirche Oberndorf|Nikolauskirche]]. | Immer wieder bedrohte [[Hochwasser]] der [[Salzach]] die Kirche, insbesondere eine Folge der [[Salzachregulierung#Stadt Salzburg|Flussregulierungen]] [[1851]]-[[1873]] stromaufwärts, die [[Karl Freiherr von Schwarz|Baron Schwarz]] durchgeführt hatte. Nach dem Hochwasser [[1899]] fiel der Entschluss zur Verlegung der Kirche an eine höher gelegene Stelle bzw. zum Bau einer neuen [[St. Nikolaus Kirche Oberndorf|Nikolauskirche]]. | ||
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[[Datei:Karl Mauracher Orgel Oberndorf 1824 001.jpg|thumb|Karl-Mauracher-Orgel von 1825]] | [[Datei:Karl Mauracher Orgel Oberndorf 1824 001.jpg|thumb|Karl-Mauracher-Orgel von 1825]] | ||
Die alte Orgel war laut dem Tiroler Orgelbauer [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]], der sie [[1821]] untersuchte, wurmstichig und teileweise unbrauchbar, er riet zu einem Neubau. Sie konnte dennoch um 140 [[Gulden|fl.]] nach [[Elixhausen]] verkauft werden und wurde [[1828]] in der dortigen Vikariatskirche aufgestellt, sie ist nicht erhalten. | Die alte Orgel war laut dem Tiroler Orgelbauer [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]], der sie [[1821]] untersuchte, wurmstichig und teileweise unbrauchbar, er riet zu einem Neubau. Sie konnte dennoch um 140 [[Gulden|fl.]] nach [[Elixhausen]] verkauft werden und wurde [[1828]] in der dortigen Vikariatskirche aufgestellt, sie ist nicht erhalten. | ||
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[[1825]], im gleichen Jahr wie in [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus d. Ä.#Orgel|Faistenau]], stellte dann [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] (* 1789; † 1844) eine von ihm geschaffene Orgel auf, das Gehäuse fertigte der Laufener Tischler Johann Hacksteiner an. Sie war das erste Instrument mit chromatischer Klaviatur im [[Salzburg (Bundesland)|Land]] - damals [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]] - Salzburg.<ref>[[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 266.</ref> [[Franz Xaver Gruber|Conrad Franz Xaver Gruber]] war 1816 – 1829 Organist in Oberndorf und spielte ab 1825 auf diesem Instrument. | [[1825]], im gleichen Jahr wie in [[Pfarrkirche zum hl. Jakobus d. Ä.#Orgel|Faistenau]], stellte dann [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] (* 1789; † 1844) eine von ihm geschaffene Orgel auf, das Gehäuse fertigte der Laufener Tischler Johann Hacksteiner an. Sie war das erste Instrument mit chromatischer Klaviatur im [[Salzburg (Bundesland)|Land]] - damals [[Herzogtum Salzburg|Herzogtum]] - Salzburg.<ref>[[Gerhard Walterskirchen]]: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 266.</ref> [[Franz Xaver Gruber|Conrad Franz Xaver Gruber]] war 1816 – 1829 Organist in Oberndorf und spielte ab 1825 auf diesem Instrument. | ||
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| Oktavbaß || 8' (von Holz) | | Oktavbaß || 8' (von Holz) | ||
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| Posaun || 8' (von Zinn) | | Posaun || 8' (von Zinn)<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 170.</ref> | ||
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