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| − | Das '''Städtische Brunnhaus''' war ein Teil der [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]] | + | Das '''Städtische Brunnhaus''' war ein Teil der [[Wasserversorgung der Stadt Salzburg]]. |
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| | == Beschreibung == | | == Beschreibung == |
| − | Das Städtische Brunnhaus lag gegenüber der [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]] am [[Griesgasse|Gries]] und es wurde [[1548]] als Grundwasserschöpfwerk in Betrieb genommen. Die Schöpfräder wurden durch das vorbeifließende [[Almkanal]]<nowiki>wasser</nowiki> angetrieben. Das Grundwasser war stets von minderer Qualität und es wurde in Holzrohren bis zum '[[Mozartplatz|Michaelsplatz]]', ab [[1662]] zur ''Brunnstube'' nach Mülln und ab [[1701]] zum [[St. Johanns-Spital]] geleitet.
| + | Weil die linke [[Altstadt]] Anfang des [[16. Jahrhundert]]s - außer einigen Brunnen - keine eigene Wasserversorgung hatte, wurde eine ergiebige Quelle am [[Griesgasse|Gries]] gefasst und darüber [[1548]] das Städtische Brunnhaus gegenüber der [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]] errichtet. Dieses Schöpfwerk bewährt sich schlecht und so wurde [[1555]] ein Druckwerk nach dem Vorbild der Saline in [[Bad Reichenhall|Reichenhall]] eingebaut. Die Schöpfräder wurden durch das vorbeifließende [[Almkanal]]<nowiki>wasser</nowiki> angetrieben. Dieses Grundwasserhebewerk lieferte nun ausreichend Wasser. Es wurde in Holzrohren zu den Häusern entlang der [[Getreidegasse|'Trabegasse']] bis zum [[Hagenauerplatz|'Löchlplatz']] und weiter zum [[Rathausplatz|'Rathaus']] geleitet. Im Hof des Brunnhauses wurde als Vorsorge gegen die Feuergefahr ein große Brunnlacke angelegt. |
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| − | Beim Städtischen Brunnhaus waren auch ein großes Brunnbecken, die Schleifmühle (Kristallschleiferei, namensgebend für das [[Gstättentor|'Schleifertor']]), mehrere Mühlen und das [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbräuhaus]]. | + | Später wurde das Wasser auch in Leitungen aus Holzrohren bis zum '[[Mozartplatz|Michaelsplatz]]', ab [[1662]] zur ''Brunnstube'' nach Mülln und ab [[1701]] zum [[St. Johanns-Spital]] geleitet. |
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| | + | Beim Städtischen Brunnhaus waren die Schleifmühle (Kristallschleiferei, namensgebend für das [[Gstättentor|'Schleifertor']]), mehrere Mühlen und das [[Stieglbrauerei zu Salzburg|Stieglbräuhaus]]. |
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| | + | Das Grundwasser war stets von minderer Qualität, weil es durch in der Altstadt befindlichen Mistplätze der Gewerbe und auch durch die Friedhöfe stetig verunreinigt wurde. |
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| | Das städtische Brunnhaus wurde [[1875]] wegen der minderen Qualität des Grundwassers außer Betrieb genommen. | | Das städtische Brunnhaus wurde [[1875]] wegen der minderen Qualität des Grundwassers außer Betrieb genommen. |
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| | == Quelle == | | == Quelle == |
| − | * Salzburgwiki-Artikel 'Wasserversorgung der Stadt Salzburg' und dortige Quellen | + | * Salzburgwiki-Artikel 'Wasserversorgung der Stadt Salzburg' |
| | + | * [[Josef Eder (Salzburger Volksblatt)|Eder, Josef]]: ''Die Wasserversorgung der Stadt Salzburg'', [[Salzburger Volksblatt]], 1934, Quellen: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19340911&seite=10&zoom=33&query=%22Gersbergleitung%22&ref=anno-search Gersbergleitung, Stadtbrunnhausleitung, Gaisbergleitung] |
| | + | und dortige Quellen |
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| | [[Kategorie:Hydrogeografie]] | | [[Kategorie:Hydrogeografie]] |