Pfarrkirche zum hl. Erasmus: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1798]] ersuchte der [[Restaurant Brunnwirt (Fuschl am See)|Brunnwirt]] für die dem hl. Erasmus geweihte Kapelle um Einrichtung eine „Curatie“ mit regelmäßigen Gottesdiensten. Diese im Jahre 1802 durch [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] bewilligt. Weiters wurde der Bau einer neuen Kirche beschlossen und der Bauplatz – gegen den Widerstand des Brunnwirts – am heutigen Standort im Dorf Fuschl festgelegt. | [[1798]] ersuchte der [[Restaurant Brunnwirt (Fuschl am See)|Brunnwirt]] für die dem hl. Erasmus geweihte Kapelle um Einrichtung eine „Curatie“ mit regelmäßigen Gottesdiensten. Diese im Jahre 1802 durch [[Fürsterzbischof]] [[Hieronymus Graf Colloredo]] bewilligt. Weiters wurde der Bau einer neuen Kirche beschlossen und der Bauplatz – gegen den Widerstand des Brunnwirts – am heutigen Standort im Dorf Fuschl festgelegt. | ||
Im Jahr [[1804]] wurde der Bau der neuen Kirche begonnen. 1806 konnten die ersten Gottesdienste gefeiert werden, doch erst [[1810]] wurden die ersten Sitzbänke aufgestellt. Der die Kirche umgebende Friedhof wurde wegen des Widerstandes der [[Pfarre Thalgau|Mutterpfarre Thalgau]] ebenfalls erst um 1810 angelegt, und in demselben Zeitraum spendeten Nachbarpfarren Einrichtungen, die sie nicht mehr benötigten; so kamen aus St. Wolfgang zwei Seitenaltäre. Allerdings gelang es damals dem Pfarrer von Thalgau für einige Zeit | Im Jahr [[1804]] wurde der Bau der neuen Kirche begonnen. 1806 konnten die ersten Gottesdienste gefeiert werden, doch erst [[1810]] wurden die ersten Sitzbänke aufgestellt. Der die Kirche umgebende Friedhof wurde wegen des Widerstandes der [[Pfarre Thalgau|Mutterpfarre Thalgau]] ebenfalls erst um 1810 angelegt, und in demselben Zeitraum spendeten Nachbarpfarren Einrichtungen, die sie nicht mehr benötigten; so kamen aus St. Wolfgang zwei Seitenaltäre. Allerdings gelang es damals dem Pfarrer von Thalgau für einige Zeit das Beichtrecht für Fuschl in der Pfarre Thalgau zu sichern. | ||
1848 erwarb die Ortsgemeinde einen mit dem Altarbild „St. Erasmus im Bischofsornat“ versehenen Hochaltar. | 1848 erwarb die Ortsgemeinde einen mit dem Altarbild „St. Erasmus im Bischofsornat“ versehenen Hochaltar. | ||