Bibelwelt: Unterschied zwischen den Versionen

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Datei:P1080243 Turmbau zu Babel.jpg|Turmbau zu Babel, Beschreibung der Skulptur aus Radios und Lautsprechern.  
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Version vom 12. Juni 2017, 15:51 Uhr

Eingang zur Bibelwelt
"Turmbau zu Babel", Skulptur aus Radios und Lautsprechern vor dem Eingang zur Bibelwelt

Die Bibelwelt entspringt einer Idee von Stadtpfarrer Heinrich Wagner und wurde am 10. April 2015 im hinteren Teil der Stadtpfarrkirche St. Elisabeth an der Elisabethstraße in der Elisabeth-Vorstadt in der Stadt Salzburg eröffnet.

Geschichte

Zwölf Jahre hat Pfarrer Wagner an der Verwirklichung seiner Vision gearbeitet. "Wir haben immer wieder Rückschläge erlitten", sagt Wagner. Eigentlich hätte die Bibelwelt weit größere Ausmaße annehmen sollen. 2006 ging Wagner mit den Plänen für ein Museum in Form der Arche Noah an die Öffentlichkeit. 6 000 Quadratmeter Ausstellungsfläche waren angedacht. Es scheiterte an den Finanzen. Weder die Stadt noch die Erzdiözese waren bereit sich an den Kosten in Millionenhöhe zu beteiligen. Wagner wollte das Projekt mit EU-Fördermitteln umsetzen und scheiterte erneut. Schließlich kam man auf eine Ausstellungsfläche vom 600 Quadratmetern.

750.000 Euro wurden investiert

Die Idee von einem Museum, "das es in dieser Form in ganz Europa nicht gibt", ließ Wagner trotz der Rückschläge nicht los. Ohne jegliche Baubewilligungen begann er seine Vision gemeinsam mit rund 80 freiwilligen Helfern in seiner Pfarrkirche umzusetzen. "Glaube bedeutet immer etwas zu wagen". Gut 750.000 Euro wurden in den vergangenen zwei Jahren investiert - neben einer Vielzahl an Spendern beteiligten sich nun auch das Land und die Diözese an den Kosten.

Bewilligungen trudelten erst spät ein

Erst am 31. März 2015 März langten die letzten Bewilligungen der Behörden ein. Der Eröffnungstermin am Wochenende nach Ostern stand da schon seit mehreren Monaten fest. Wagner: "Der liebe Gott hat ein wenig mitgeholfen." Zeitgleich mit der Eröffnung fand eine finale technische Abnahme der Behörden statt.

Das Museum richtet sich an "neugierige Menschen" jedes Alters, wie Wagner betont. Die Erwartungen sind hoch: "Im Erfolgsfall wollen wir ausbauen. In unserer Kirche ist noch Platz."

Bis Ende Dezember im Jahr der Eröffnung wurden 7 000 Besucher gezählt.

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Weblinks

Quelle