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| | Am [[29. April]] [[2012]] muss der Pilot eines Knaus-Hubschrauber wegen heftigem [[Föhn]]wind und Turbulenzen im Gebiet des [[Großvenediger]]s das Tragseil in etwa zehn Meter Höhe ausklinken. Die drei Bergretter, die daran hingen und zu einem Bergeeinsatz unterwegs waren, stürzen auf den [[Gletscher]], der Chef der Alpinpolizei Lienz zieht sich dabei tödliche Verletzungen zu. | | Am [[29. April]] [[2012]] muss der Pilot eines Knaus-Hubschrauber wegen heftigem [[Föhn]]wind und Turbulenzen im Gebiet des [[Großvenediger]]s das Tragseil in etwa zehn Meter Höhe ausklinken. Die drei Bergretter, die daran hingen und zu einem Bergeeinsatz unterwegs waren, stürzen auf den [[Gletscher]], der Chef der Alpinpolizei Lienz zieht sich dabei tödliche Verletzungen zu. |
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| − | == Nachtflug rettete Abgestürzten == | + | ==== Nachtflug rettete Abgestürzten ==== |
| | Bei einem [[Sonnwendfeuer]] auf dem 2 325 [[m ü. A.]] hohen [[Bernkogel]] zwischen [[Rauris]] und [[Dorfgastein]] war in der Nacht vom [[16. Juni|16.]] auf [[17. Juni]] 2012 ein 44-jähriger Dorfgasteiner rund 100 Meter abgestürzt. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz völliger Dunkelheit wurde er von der Crew des [[Rettungshubschrauber]]s [[Martin 6]], bestehend aus dem Vorarlberger Pilot Hanno Berghofer (42), [[Notarzt]] Werner Landmann und Flugretter Anton Voithofer sen., gegen 00:30 Uhr geborgen und ins [[Krankenhaus Schwarzach]] geflogen. Bergrettungs-Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser meinte gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]], dass der Nachtflug dem Schwerverletzten das Leben gerettet hatte. | | Bei einem [[Sonnwendfeuer]] auf dem 2 325 [[m ü. A.]] hohen [[Bernkogel]] zwischen [[Rauris]] und [[Dorfgastein]] war in der Nacht vom [[16. Juni|16.]] auf [[17. Juni]] 2012 ein 44-jähriger Dorfgasteiner rund 100 Meter abgestürzt. Der Mann erlitt dabei lebensgefährliche Verletzungen. Trotz völliger Dunkelheit wurde er von der Crew des [[Rettungshubschrauber]]s [[Martin 6]], bestehend aus dem Vorarlberger Pilot Hanno Berghofer (42), [[Notarzt]] Werner Landmann und Flugretter Anton Voithofer sen., gegen 00:30 Uhr geborgen und ins [[Krankenhaus Schwarzach]] geflogen. Bergrettungs-Einsatzleiter Wolfgang Rohrmoser meinte gegenüber den [[Salzburger Nachrichten]], dass der Nachtflug dem Schwerverletzten das Leben gerettet hatte. |
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| | Mit diesem Einsatz wurden aber auch kritische Stimmen widerlegt, die im Zusammenhang mit dem Hubschrauber-Unglück Großvenediger laut geworden waren, die hinter solchen (extremen) Einsatzflügen nur die Gier nach schnellem Geld gesehen haben wollen. Bei solchen Einsätzen, wie eben auch dieses Beispiel vom 16. Juni 2012 zeigte, steht der Mensch im Vordergrund und die Menschen, die ihn retten, begeben sich selbst und wie in diesem Fall freiwillig in Gefahr. ''Dass das Pongauer Flugrettungsunternehmen bisher allen Widrigkeiten meistern konnte, ist ein Glücksfall'' meinte [[Christoph Reiser]] von den ''Salzburger Nachrichten'' in seiner Rubrik "Standpunkt" in der Ausgabe vom 18. Juni 2012. | | Mit diesem Einsatz wurden aber auch kritische Stimmen widerlegt, die im Zusammenhang mit dem Hubschrauber-Unglück Großvenediger laut geworden waren, die hinter solchen (extremen) Einsatzflügen nur die Gier nach schnellem Geld gesehen haben wollen. Bei solchen Einsätzen, wie eben auch dieses Beispiel vom 16. Juni 2012 zeigte, steht der Mensch im Vordergrund und die Menschen, die ihn retten, begeben sich selbst und wie in diesem Fall freiwillig in Gefahr. ''Dass das Pongauer Flugrettungsunternehmen bisher allen Widrigkeiten meistern konnte, ist ein Glücksfall'' meinte [[Christoph Reiser]] von den ''Salzburger Nachrichten'' in seiner Rubrik "Standpunkt" in der Ausgabe vom 18. Juni 2012. |
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| | + | === 2017 === |
| | + | Ein Rettungshubschrauber ist am Dienstagabend, den [[1. Juli]] [[2017]], bei der [[Erzherzog-Johann-Hütte]] am [[Großglockner]] auf der Grenze von [[Osttirol]] und [[Kärnten]] ins Rotieren gekommen, hatte hart am Boden aufgesetzt und war dann umgekippt. Der Heli schwebte zu diesem Zeitpunkt knapp über dem Boden, da er kurz zuvor einen Patienten aufgenommen hatte, erklärte Heli-Tirol Geschäftsführer Roy Knaus am 2. Juli. Der Heli war gegen 20 Uhr wegen eines medizinischen Notfalls gerufen worden. Der Patient dürfte beim Unfall verletzt worden sein, berichtete die Polizei. Er wurde vom Rettungshubschrauber C7 ins Krankenhaus [[Lienz]] geflogen. Der 53-jährige Notarzt erlitt leichte Verletzungen und wurde im [[Krankenhaus Zell am See]] ambulant behandelt. Die zwei weiteren Mitglieder der Besatzung des Unfallhubschraubers, der Pilot und ein Flugretter, blieben unverletzt.<ref>Quelle [http://www.salzburg24.at/hubschrauber-in-tirol-von-windboee-erfasst-und-umgekippt/5058090 www.salzburg24.at], abgefragt am 2. Juli 2017</ref> |
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| | == Anschrift == | | == Anschrift == |
| − | :Heli Austria GmbH | + | :''Heli Austria GmbH'' |
| − | :Heliport | + | :''[[Heliport]]'' |
| − | :5600 St. Johann im Pongau | + | :''5600 St. Johann im Pongau'' |
| − | :Telefon: 0 64 62 - 4200 | + | :''Telefon: (0 64 62) 42 00'' |
| − | :E-Mail: fly@heli-austria.at | + | :''E-Mail: fly@heli-austria.at'' |
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| | == Weblinks == | | == Weblinks == |
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| | * [http://www.heli-tirol.at/upload/823921_SN.PDF www.heli-tirol.at Auszug Salzburger Nachrichten 2009] | | * [http://www.heli-tirol.at/upload/823921_SN.PDF www.heli-tirol.at Auszug Salzburger Nachrichten 2009] |
| | * {{Quelle SN|3. Dezember 2011, 30. April und 18. Juni 2012}} | | * {{Quelle SN|3. Dezember 2011, 30. April und 18. Juni 2012}} |
| | + | == Fußnoten == |
| | + | <references/> |
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| | [[Kategorie:Unternehmen]] | | [[Kategorie:Unternehmen]] |