| Zeile 1: |
Zeile 1: |
| | [[Datei:Schmotzbirne.JPG|thumb|Schmotzbirnen]] | | [[Datei:Schmotzbirne.JPG|thumb|Schmotzbirnen]] |
| | Die '''Schmotzbirne''' ist eine der wenigen Mostbirnensorten, die auch als in Salzburg heimisch bekannt ist. | | Die '''Schmotzbirne''' ist eine der wenigen Mostbirnensorten, die auch als in Salzburg heimisch bekannt ist. |
| | + | |
| | ==Einführung== | | ==Einführung== |
| | Beim Durchblättern eines alten Fachbuches (siehe Quellenangabe unten) fällt interessierten Salzburger Lesern und Leserinnen auf, dass im ganzen Buch, in dem die häufigsten, in damaliger Zeit in Österreich vorkommenden Mostbirnensorten beschrieben sind, lediglich zwei Sorten explizit als auch in Salzburg vorkommend genannt werden. Es sind dies die [[Grüne Pichelbirne]] und die Schmotzbirne. Das ist für die Autorin Grund genug, der in Salzburg heute gänzlich im Abkommen begriffenen Kultur der [[Streuobstwiese]] mit den dort auch vertretenen Mostbirnbäumen ein kleines schriftliches Denkmal zu setzen. | | Beim Durchblättern eines alten Fachbuches (siehe Quellenangabe unten) fällt interessierten Salzburger Lesern und Leserinnen auf, dass im ganzen Buch, in dem die häufigsten, in damaliger Zeit in Österreich vorkommenden Mostbirnensorten beschrieben sind, lediglich zwei Sorten explizit als auch in Salzburg vorkommend genannt werden. Es sind dies die [[Grüne Pichelbirne]] und die Schmotzbirne. Das ist für die Autorin Grund genug, der in Salzburg heute gänzlich im Abkommen begriffenen Kultur der [[Streuobstwiese]] mit den dort auch vertretenen Mostbirnbäumen ein kleines schriftliches Denkmal zu setzen. |
| Zeile 16: |
Zeile 17: |
| | ==Sonstige Eigenschaften im Vergleich zu anderen Sorten== | | ==Sonstige Eigenschaften im Vergleich zu anderen Sorten== |
| | Die Frucht ist am großen vollkommenen Kelch und am langen Stiel von anderen Sorten unterscheidbar. Der Baum ist an der breiten Krone und an den stark gewellten Blättern zu erkennen. Zu erwähnen sind als gute Eigenschaften seine Anspruchslosigkeit, seine außergewöhnliche Gesundheit und die überreiche Fruchtbarkeit. Als schlechte Eigenheit wird lediglich die kurze Haltbarkeit der Frucht genannt. | | Die Frucht ist am großen vollkommenen Kelch und am langen Stiel von anderen Sorten unterscheidbar. Der Baum ist an der breiten Krone und an den stark gewellten Blättern zu erkennen. Zu erwähnen sind als gute Eigenschaften seine Anspruchslosigkeit, seine außergewöhnliche Gesundheit und die überreiche Fruchtbarkeit. Als schlechte Eigenheit wird lediglich die kurze Haltbarkeit der Frucht genannt. |
| | + | |
| | ==Nutzungswert und Verwendung der Frucht== | | ==Nutzungswert und Verwendung der Frucht== |
| | Der aus dieser Sorte gewonnen Most entspricht nur bei sehr vorsichtiger und rechtzeitiger Ernte in Farbe und Qualität. Sind die Früchte schon etwas teigig, klärt sich der Most sehr schwer oder überhaupt nicht mehr. Bereits weiche Früchte sind zur Herstellung von Branntwein geeignet. | | Der aus dieser Sorte gewonnen Most entspricht nur bei sehr vorsichtiger und rechtzeitiger Ernte in Farbe und Qualität. Sind die Früchte schon etwas teigig, klärt sich der Most sehr schwer oder überhaupt nicht mehr. Bereits weiche Früchte sind zur Herstellung von Branntwein geeignet. |
| | | | |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| − | *Löschnig, Josef, Die Mostbirnen. Beschreibung der in Österreich am häufigsten angepflanzten Mostbirnensorten. S. 136 – 137. Wien 1913. | + | * Löschnig, Josef: ''Die Mostbirnen. Beschreibung der in Österreich am häufigsten angepflanzten Mostbirnensorten.'' S. 136 –137. Wien 1913. |
| | *http://www.owz-kaernten.at/datenbank/birnensorten/ | | *http://www.owz-kaernten.at/datenbank/birnensorten/ |
| | | | |
| | + | {{SORTIERUNG: Birne}} |
| | + | [[Kategorie:Biologie]] |
| | [[Kategorie:Flora]] | | [[Kategorie:Flora]] |
| | [[Kategorie:Baum]] | | [[Kategorie:Baum]] |
| | [[Kategorie:Landwirtschaft]] | | [[Kategorie:Landwirtschaft]] |
| | [[Kategorie:Landschaft]] | | [[Kategorie:Landschaft]] |