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| − | '''Johann Damascen (bis zur Aufnahme in den Orden Johann Ferdinand Cajetan) von Kleinmayrn''' (* [[19. Oktober]] [[1735]] in Zell am Ziller, † [[25. Mai]] [[1810]] in Landsberg am Lech) war Rektor der [[Benediktineruniversität]] zwischen 1787 und 1792. | + | '''Johann Damascen von Kleinmayrn''', bis zur Aufnahme in den Orden ''Johann Ferdinand Cajetan'' (* [[19. Oktober]] [[1735]] in [[Zell am Ziller]], † [[25. Mai]] [[1810]] in Landsberg am Lech) war Rektor der [[Benediktineruniversität]] zwischen [[1787]] und [[1792]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Er wurde als einer der Söhne des Ferdinand Cajetan von [[Kleimayrn]], ein salzburgischer Pfleger, Landrichter und Propst in Zell am Ziller geboren. [[1750]] begann er ein Studium in Salzburg und trat [[1751]] in den Benediktinerorden und das Kloster Wessobrunn ein. Danach studierte er in Rom. [[1758]] wurde er nach seiner Rückkehr zum Priester geweiht, danach studierte er Kanonisches und bürgerliches Recht in Salzburg. | + | Er wurde als einer der Söhne des Ferdinand Cajetan von [[Kleimayrn]], ein salzburgischer [[Pfleger]], Landrichter und Propst in Zell am Ziller geboren. [[1750]] begann er ein Studium in Salzburg und trat [[1751]] in den [[Benediktinerorden]] und das Kloster Wessobrunn ein. Danach studierte er in Rom. [[1758]] wurde er nach seiner Rückkehr zum Priester geweiht, danach studierte er Kanonisches und bürgerliches Recht in Salzburg. |
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| | + | Nach kurzer theologischer Lehrtätigkeit wirkte er ab [[1770]] als Pfarrer in Iffeldorf, bevor er [[1772]] Superior<ref>der Vorsteher einer klösterlichen Gemeinschaft</ref> in [[Schwarzach im Pongau]] wurde. Am [[3. November]] [[1773]] wurde er an der Universität in Salzburg zum Dr. jur. promoviert, in unmittelbaren Anschluss daran wurde er zum ordentlichen [[Professor]] des kanonischen Rechts an der Universität ernannt und bekam zugleich den Titel Geistlicher Rat verliehen. Insgesamt war er drei Mal Dekan der juridischen Fakultät. |
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| | + | Am [[21. Jänner]] [[1788]] wurde er zum Rektor der [[Benediktineruniversität Salzburg]] gewählt. Sein Rektorat währte aber nur wenige Jahre. Er resignierte „''verschiedener Umstriebe wegen, durch die man ihm seine Stellung erschwerte und verbitterte''“. |
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| − | Nach kurzer theologischer Lehrtätigkeit wirkte er ab [[1770]] als Pfarrer in Iffeldorf, bevor er [[1772]] Superior ( der Vorsteher einer klösterlichen Gemeinschaft) zu [[Schwarzach im Pongau]] wurde. Am [[3. November]] [[1773]] wurde er an der Universität in Salzburg zum Dr. jur. promoviert, in unmittelbaren Anschluss daran wurde er zum ordentlichen Professor des kanonischen Rechts an der Universität ernannt und bekam zugleich den Titel Geistlicher Rat verliehen. Insgesamt war er drei Mal Dekan der juridischen Fakultät.
| + | Am [[7. Mai]] [[1792]] wurde er zum letzten Abt von Wessobrunn gewählt wurde. Nach der [[Säkularisierung]] seines Klosters lebte er als Pensionär in Landsberg am Lech, wo er auch starb. |
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| − | Am [[21. Jänner]] [[1788]] wurde er zum Rektor der [[Benediktineruniversität Salzburg]] gewählt. Sein Rektorat währte aber nur wenige Jahre.Er resignierte „''verschiedener Umstriebe wegen, durch die man ihm seine Stellung erschwerte und verbitterte''“.
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| − | Am [[7. Mai]] [[1792]] wurde er zum letzten Abt von Wessobrunn gewählt wurde. Nach der Säkularisierung seines Klosters lebte er als Pensionär in Landsberg am Lech, wo er auch starb.
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| | ==Werke (Auswahl)== | | ==Werke (Auswahl)== |
| | * Vetus et nova disciplina de proprio ordinandorum episcopo. Tegernsee 1763 | | * Vetus et nova disciplina de proprio ordinandorum episcopo. Tegernsee 1763 |