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===Bedeutende Bischöfe===
 
===Bedeutende Bischöfe===
Der Kardinal und Bischof von Gurk, Matthäus Lang von Wellenburg, der einer der bedeutendsten kaiserlichen Diplomaten war, wurde auf Betreiben Kaiser Maximilians I. vom Salzburger [[Domkapitel]] [[1514]] zum Koadjutor des Fürsterzbischofs [[Leonhard von Keutschach]] mit Nachfolgerecht gewählt. Er wurde im Jahr [[1519]] - nach Tod Leonhards Tod - Salzburger Fürsterzbischof und regierte bis zum Jahr [[1540]].
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Der Kardinal und Bischof von Gurk, Matthäus Lang von Wellenburg, der einer der bedeutendsten kaiserlichen Diplomaten war, wurde auf Betreiben Kaiser Maximilians I. vom Salzburger [[Domkapitel]] [[1514]] zum Koadjutor des Fürsterzbischofs [[Leonhard von Keutschach]] mit Nachfolgerecht gewählt. Er wurde im Jahr [[1519]] - nach Leonhards Tod - Salzburger Fürsterzbischof und regierte bis zum Jahr [[1540]].
    
Nach dem Ableben von Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] wurde der Fürstbischof von Gurk [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum Salzburger Erzbischof gewählt. Colloredo war ein bedeutender Vertreter der Aufklärung in Süddeutschland. Er veranlasste umfassende Reformen im Bereich der Kirchen-, Kultur-, Schul- und Sozialpolitik. In seine Zeit fiel aber auch die „Josefinische Diözesanregulierung“, die für Gurk entscheidende Folgen hatte.
 
Nach dem Ableben von Fürsterzbischof [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] wurde der Fürstbischof von Gurk [[Hieronymus Graf Colloredo]] zum Salzburger Erzbischof gewählt. Colloredo war ein bedeutender Vertreter der Aufklärung in Süddeutschland. Er veranlasste umfassende Reformen im Bereich der Kirchen-, Kultur-, Schul- und Sozialpolitik. In seine Zeit fiel aber auch die „Josefinische Diözesanregulierung“, die für Gurk entscheidende Folgen hatte.