| | Die Umformulierung von Schadensfällen gab sie zu: Allerdings habe sie dabei den Gemeinden helfen wollen, die mit den Förderansuchen zum Teil überfordert gewesen waren. Sie wollte, dass die Betroffenen das Geld sicher bekommen. Bei jenen Fällen, wo die Schadensbeträge verändert wurden, verantwortete sich Rathgeber mit "Vollkostenrechnungen". Sie habe erfahren, dass auch andere Bundesländer Personalkosten einrechnen. "''Ich habe befürchtet, dass ich sonst dem Land untreu werde, wenn ich nicht die Kosten melde, die auch die anderen Bundesländer melden''", sagte Rathgeber. Ihr Fehler sei es gewesen, dass sie diese Berechnungen in der Zeitnot nicht systematisch, sondern willkürlich gemacht habe. | | Die Umformulierung von Schadensfällen gab sie zu: Allerdings habe sie dabei den Gemeinden helfen wollen, die mit den Förderansuchen zum Teil überfordert gewesen waren. Sie wollte, dass die Betroffenen das Geld sicher bekommen. Bei jenen Fällen, wo die Schadensbeträge verändert wurden, verantwortete sich Rathgeber mit "Vollkostenrechnungen". Sie habe erfahren, dass auch andere Bundesländer Personalkosten einrechnen. "''Ich habe befürchtet, dass ich sonst dem Land untreu werde, wenn ich nicht die Kosten melde, die auch die anderen Bundesländer melden''", sagte Rathgeber. Ihr Fehler sei es gewesen, dass sie diese Berechnungen in der Zeitnot nicht systematisch, sondern willkürlich gemacht habe. |
| | Nicht schuldig bekannte sich Rathgeber zum Vorwurf, sie habe den Katastrophenfonds um die Mittel für den Hochwasserschutz an der Urslau im Pinzgau geschädigt. Nach Jahren der Diskussion über die Finanzierung des Projektes durch Bund und Land sei der Druck auf sie, die Ausfinanzierung sicherzustellen, immer größer geworden. Sie habe vom Ressort den Auftrag bekommen, die Ausfinanzierung des Projektes von rund sechs Mio. Euro zu sichern. Dazu habe es mindestens zwei Besprechungen mit dem damaligen Finanzreferenten LHStv. [[Othmar Raus]] ([[SPÖ]]) gegeben. | | Nicht schuldig bekannte sich Rathgeber zum Vorwurf, sie habe den Katastrophenfonds um die Mittel für den Hochwasserschutz an der Urslau im Pinzgau geschädigt. Nach Jahren der Diskussion über die Finanzierung des Projektes durch Bund und Land sei der Druck auf sie, die Ausfinanzierung sicherzustellen, immer größer geworden. Sie habe vom Ressort den Auftrag bekommen, die Ausfinanzierung des Projektes von rund sechs Mio. Euro zu sichern. Dazu habe es mindestens zwei Besprechungen mit dem damaligen Finanzreferenten LHStv. [[Othmar Raus]] ([[SPÖ]]) gegeben. |