| − | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Stadt sowie den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. Besonders der rücksichtslose Abriss des Domfriedhofs (der ja damals auch der Stadtfriedhof war) schmerzt noch heute, da alle Grabmäler von vorher (der Erzbischöfe, [[Domherr]]en und namhafter Salzburger Bürger) zerstört wurden und somit der Nachwelt nicht mehr erhalten blieben. Dombaumeister [[Vincenzo Scamozzi]], den Wolf Dietrich [[1604]] engagierte, fertigte die ersten Baupläne an, die er dem Fürsterzbischof bis [[1606]]/[[1607]] lieferte. Doch durch die Gefangennahme und Absetzung Wolf Dietrichs [[1611]] wurde der Bau vorerst gestoppt.
| + | In der Nacht vom [[11. Dezember]] auf den 12. [[1598]] brannten die Dachstühle des Domes ab. Der unglücklicherweise danach einsetzende mehrwöchige Dauerregen und anschließende Schneefälle durchnäßten die Gewölbe, sie stürtzten nach und nach ein und führten zum Totalschaden am Bauwerks. [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ließ die Ruine abreißen und begann die Planungen für einen riesigen Neubau. Um Platz zu schaffen wurden das [[Mittelalter|mittelalterliche]] Domkloster und Bürgerhäuser abgetragen sowie der [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) aufgelassen. Dombaumeister [[Vincenzo Scamozzi]], den Wolf Dietrich [[1604]] engagierte, fertigte einen Plan an, den er dem Fürsterzbischof bis [[1606]]/[[1607]] lieferte und der im [[Salzburg Museum]] erhalten geblieben ist. Der Dom sollte nach Süden ausgerichtet, und durch Portale in der Nordfassade betreten werden können. Doch durch die Gefangennahme und Absetzung Wolf Dietrichs [[1612]] wurde der Bau zuerst gestoppt, dann die bereits begonnenen Fundamente eingeebnet und der von Wolf Dietrich [[1611]] gelegte Grundstein verworfen. |