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[[Datei:Salzburger Landestheater.jpg|thumb|Salzburger Landestheater nach seiner Renovierung 2009]]
 
[[Datei:Salzburger Landestheater.jpg|thumb|Salzburger Landestheater nach seiner Renovierung 2009]]
 
[[Datei:Salzburger Landestheater, Blick vom Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Innenansicht, Blick vom Balkon]]
 
[[Datei:Salzburger Landestheater, Blick vom Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Innenansicht, Blick vom Balkon]]
[[Datei:Salzburger Landestheater, Zuschauerraum Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Zuschauerraum Balkon]]
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[[Datei:Salzburger Landestheater, Zuschauerraum Balkon.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Zuschauerraum, Balkon]]
[[Bild:Landestheater.JPG|thumb|tagsüber Verkehrs umtostes Salzburger Landestheater]]
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[[Bild:Landestheater.JPG|thumb|tagsüber verkehrsumtostes Salzburger Landestheater]]
 
[[Datei:Landestheater, Dachlandschaft.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Dachlandschaft]]
 
[[Datei:Landestheater, Dachlandschaft.jpg|thumb|Salzburger Landestheater, Dachlandschaft]]
 
Das  '''Salzburger Landestheater''' befindet sich in der Landeshauptstadt  [[Salzburg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen  Altstadt]] an der Kreuzung [[Schwarzstraße]] - [[Makartplatz]].
 
Das  '''Salzburger Landestheater''' befindet sich in der Landeshauptstadt  [[Salzburg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen  Altstadt]] an der Kreuzung [[Schwarzstraße]] - [[Makartplatz]].
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Nach  der [[Säkularisation]] des Fürsterzbistums [[1803]] wurden unter dem  Kurfürsten [[Ferdinand III. von Toskana]] Erleichterungen für das  Theater geschaffen, wie jährliche Subventionen, ein Zuschuss für das  Orchester und ein Abonnement der "Hofloge". Das Haus hieß ab jetzt  ''Kurfürstliches Theater''. Freilich währte das [[Kurfürstentum  Salzburg]] nur bis [[1805]].
 
Nach  der [[Säkularisation]] des Fürsterzbistums [[1803]] wurden unter dem  Kurfürsten [[Ferdinand III. von Toskana]] Erleichterungen für das  Theater geschaffen, wie jährliche Subventionen, ein Zuschuss für das  Orchester und ein Abonnement der "Hofloge". Das Haus hieß ab jetzt  ''Kurfürstliches Theater''. Freilich währte das [[Kurfürstentum  Salzburg]] nur bis [[1805]].
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==== Der erste Regisseur ====
   
[[1806]]  wurde von der Theater-Kommission mit [[Andre Schopf]] erstmals eine Art  Regisseur ernannt, verantwortlich für die Besetzung, Einstellung und  Entlassung von Schauspielern und Dekoration. Man gab Singspiele mit  aktuellen Anspielungen, Pantomimen, Melodramen und Passionsspiele.  Vertraglich war die Direktion zu einer Oper und drei  Schauspielinszenierungen pro Monat verpflichtet.  
 
[[1806]]  wurde von der Theater-Kommission mit [[Andre Schopf]] erstmals eine Art  Regisseur ernannt, verantwortlich für die Besetzung, Einstellung und  Entlassung von Schauspielern und Dekoration. Man gab Singspiele mit  aktuellen Anspielungen, Pantomimen, Melodramen und Passionsspiele.  Vertraglich war die Direktion zu einer Oper und drei  Schauspielinszenierungen pro Monat verpflichtet.  
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[[1892]]  ging das Theater in den Besitz des [[Magistrat  Salzburg|Stadtmagistrats]] über und wurde wegen Baufälligkeit und  veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Nach Plänen des  Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers  [[Edmund Hellmer]] für 650.000 [[Krone]]n im [[Barock|neubarocken]] Stil  neu erbaut, wurde es am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater  von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am  selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman"  von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine  Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert  Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis  [[1924]].
 
[[1892]]  ging das Theater in den Besitz des [[Magistrat  Salzburg|Stadtmagistrats]] über und wurde wegen Baufälligkeit und  veralteter technischer Ausstattung abgerissen. Nach Plänen des  Architekten [[Ferdinand Fellner]] und unter Mitwirkung des Bildhauers  [[Edmund Hellmer]] für 650.000 [[Krone]]n im [[Barock|neubarocken]] Stil  neu erbaut, wurde es am [[1. Oktober]] [[1893]] als neues Stadttheater  von [[Kaiser Franz Joseph I.]] eröffnet. Die Eröffnungsvorstellung am  selben Tage: Die "Titus"-Ouverture von W. A. Mozart und "Der Talisman"  von Ludwig Fulda unter Mitwirkung von [[Max Reinhardt]], der seine  Karriere an diesem Haus [[1893]]/[[1894]] begann. Wie auch [[Robert  Stolz]] [[1902]]/[[1903]] und [[Nico Dostal]] [[1921]] bis  [[1924]].
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== Künstler ==
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=== Künstler ===
 
Nicht minder prominent  sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier  wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu  einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre  Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es  unter vielen anderen
 
Nicht minder prominent  sind die Künstler, die ab [[1893]] und im [[20. Jahrhundert]] hier  wirkten und die anfangs durch einen so genannten "Korsarenbrief" zu  einem umfangreichen "eisernen Repertoire" und dem Aufkommen für ihre  Garderobe verpflichtet waren. Außer dem erwähnten Max Reinhardt waren es  unter vielen anderen
    
:Albert Bassermann, [[Alexander  Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, Alma Seidler, Hansi  Niese, Richard Tauber, Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto,  Max Mell, Hans Moser, [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria  Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], Helmuth Matiasek (der  auch Intendant war und später die hier engagierte Cornelia Froboess  heiratete), Kurt Weinzierl, [[Karl Merkatz]], Raoul Aslan, Hugo  Lindinger, Werner Schneyder, Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], Boris  Rubaschkin, Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als  Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann  Leopoldi, Tilla Durieux, Max Pallenberg, Fritz Muliar, Johannes  Heesters, Heinz Hilpert, Karl Schönböck, Hugo Lindinger, Marika Rökk,  Lola Müthel, Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, Otto Schenk,  [[Magda Schneider]], Leo Slezak, Giuseppe Taddei, Bruno Walter, [[Hans  Thimig]] oder aktuell [[Werner Friedl]].
 
:Albert Bassermann, [[Alexander  Moissi]], [[Anna Bahr-Mildenburg]], Asta Nielsen, Alma Seidler, Hansi  Niese, Richard Tauber, Rosa Albach-Retty, Adele Sandrock, Erich Ponto,  Max Mell, Hans Moser, [[Carl Zuckmayer]], [[Karl Böhm]], [[Maria  Cebotari]], [[Susi Nicoletti]], [[Josef Meinrad]], Helmuth Matiasek (der  auch Intendant war und später die hier engagierte Cornelia Froboess  heiratete), Kurt Weinzierl, [[Karl Merkatz]], Raoul Aslan, Hugo  Lindinger, Werner Schneyder, Walter Giller, [[Franz Muxeneder]], Boris  Rubaschkin, Heinz Rohn, [[Klaus Maria Brandauer]], [[Margot Werner]] als  Balletteuse, Günther Schneider-Siemssen, Maria Tiboldi, Hermann  Leopoldi, Tilla Durieux, Max Pallenberg, Fritz Muliar, Johannes  Heesters, Heinz Hilpert, Karl Schönböck, Hugo Lindinger, Marika Rökk,  Lola Müthel, Annie Rosar, Sieghardt Rupp, Helge Roswaenge, Otto Schenk,  [[Magda Schneider]], Leo Slezak, Giuseppe Taddei, Bruno Walter, [[Hans  Thimig]] oder aktuell [[Werner Friedl]].
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== Das Theater zur NS-Zeit ==
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=== Das Theater zur NS-Zeit ===
[[1933]] kam es zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher durch die  Einführung der [[1000-Mark-Sperre]]. Eine große Renovierung wurde [[1939]] für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie Stadt und Land Salzburg durchgeführt. Dabei wurde viel Stukkatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit Hitlers statt. [[1940]] wurde das Haus in ''Landestheater  umbenannt'', [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf  Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert.  
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[[1933]] kam es zu einem eklatanten Schwund der deutschen Besucher durch die  Einführung der [[1000-Mark-Sperre]]. Eine große Renovierung wurde [[1939]] für eine Million Reichsmark vom Deutschen Reich sowie von Stadt und Land Salzburg durchgeführt. Dabei wurde viel Stukkatur und Gold entfernt und die Fassade neu gebaut. Die Wiedereröffnung fand mit Mozarts "Entführung" unter dem Dirigenten [[Karl Böhm]] und in Anwesenheit [[Adolf Hitler]]s statt. [[1940]] wurde das Haus in „Landestheater“ umbenannt, [[1944]] wegen des Krieges und der [[Bomben auf  Salzburg|Bombenangriffe]] geschlossen, dann abermals renoviert.
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== Nach dem Zweiten Weltkrieg ==
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=== Nach dem Zweiten Weltkrieg ===
 
Nach  dem Krieg benutzten die Amerikaner, die das Haus beschlagnahmt hatten,  den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Rauchfoyer  entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant  war der aus dem KZ zurückgekehrte [[Johannes von Hamme]]. Am [[5.  Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des  Landestheaters.
 
Nach  dem Krieg benutzten die Amerikaner, die das Haus beschlagnahmt hatten,  den heutigen Ballettsaal als Filmprüfstelle, im heutigen Rauchfoyer  entstand das erste [[ORF Landesstudio Salzburg|ORF]]-Studio. Intendant  war der aus dem KZ zurückgekehrte [[Johannes von Hamme]]. Am [[5.  Februar]] [[1951]] wurde [[Peter Stanchina]] Direktor des  Landestheaters.
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Mit der Spielzeit 2004/2005 hat [[Peter  Dolder]] die Leitung des Hauses übernommen. Am [[26. November]] [[2007]]  wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des  Salzburger Landestheaters ab der Saison 2009/2010 bestellt.
 
Mit der Spielzeit 2004/2005 hat [[Peter  Dolder]] die Leitung des Hauses übernommen. Am [[26. November]] [[2007]]  wurde [[Carl Philip von Maldeghem]] zum neuen Intendanten des  Salzburger Landestheaters ab der Saison 2009/2010 bestellt.
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== Musical 2011: The Sound of Music ==
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=== Musical 2011: The Sound of Music ===
 
Im  Mai 2012 gab das Salzburger Landestheater bei einem Pressegespräch    bekannt, dass alle 35 Vorstellungen des Musicals [[The Sound of Music  (Musical)|The Sound of Music]] der Saison 2011/2012 zu 100  Prozent  ausverkauft waren  und dem Haus damit den größten  kommerziellen Erfolg  seiner Geschichte bescherten.
 
Im  Mai 2012 gab das Salzburger Landestheater bei einem Pressegespräch    bekannt, dass alle 35 Vorstellungen des Musicals [[The Sound of Music  (Musical)|The Sound of Music]] der Saison 2011/2012 zu 100  Prozent  ausverkauft waren  und dem Haus damit den größten  kommerziellen Erfolg  seiner Geschichte bescherten.
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== Affäre B. ==
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=== Affäre B. ===
 
Im  Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater  schwere  Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein  SMS mit sexistischem Inhalt an  sie geschickt. B wehrte sich gegen diese  Vorwürfe. Gleichzeitig  wurde bekannt, dass B bereits bei seiner  früheren Arbeitsstelle  [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und  dort das Dienstverhältnis  auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein  Schreiben von  Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an  Personallandesrat [[Josef  Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin  bestätigt van der Forst, das  LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in  den SALK informiert worden  sei - noch bevor B dort seinen Dienst  quittierte und dafür rund  170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei  erhielt B eine Abfertigung  von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte  am Landestheater bekäme  B bei vorzeitiger Auflösung seines  Dienstvertrages eine Abfertigung  bis zu 392.000  Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref>
 
Im  Juni 2012 erhob eine Mitarbeiterin des Salzburger Landestheater  schwere  Vorwürfe gegen den kaufmännischen Direktor B. Dieser hätte ein  SMS mit sexistischem Inhalt an  sie geschickt. B wehrte sich gegen diese  Vorwürfe. Gleichzeitig  wurde bekannt, dass B bereits bei seiner  früheren Arbeitsstelle  [[SALK]] ähnlichen Vorwürfen ausgesetzt war und  dort das Dienstverhältnis  auflöste<ref>Mitte Juli 2012 lag ein  Schreiben von  Krankenhaus-Chef [[Burkhard van der Vorst]] an  Personallandesrat [[Josef  Eisl|Sepp Eisl]] ([[ÖVP]]) vor. Darin  bestätigt van der Forst, das  LH-Stv. David Brenner über "Spannungen" in  den SALK informiert worden  sei - noch bevor B dort seinen Dienst  quittierte und dafür rund  170.000 Euro erhielt</ref>. Dabei  erhielt B eine Abfertigung  von 170.000 Euro. In der neuerlichen Debatte  am Landestheater bekäme  B bei vorzeitiger Auflösung seines  Dienstvertrages eine Abfertigung  bis zu 392.000  Euro.<ref>{{Quelle SN|12. Juli 2012}}</ref>
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Nach   Erstellung eines 21-Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer   Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten   30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David   Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen   Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die   Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will  diese  Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter   Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>.
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Nach Erstellung eines 21 Seiten starken Gutachtens einer Juristin und einer Psychologin erhärteten sich die Vorwürfe gegen B. Die beiden hatten 30 Mitarbeiter des Landestheaters sowie B selbst befragt. Nachdem B bereits am 5. Juli 2012 suspendiert wurde, erfolgte am 16. Juli 2012 durch [[Landeshauptmann|LH]]-Stv. und Kulturreferenten Mag. [[David Brenner]] ([[SPÖ]]) nach einer dreistündigen Sitzung des zehnköpfigen Theaterausschusses, in deren Verlauf auch B angehört wurde, die Entlassung B. B, für den die Unschuldsvermutung gilt, will  diese  Entlassung vor Gericht bekämpfen. Die Vorwürfe reichten von anzüglichen SMS bis zu Mobbing und schlechter Mitarbeiterführung<ref>{{Quelle SN|17. Juli 2012}}</ref>.
    
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: der Angestellte soll nun bis März 2013 sein Gehalte weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er wird vom Dienst freigestellt, er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten und seine fristlose Entlassung in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt werden. David Brenner musste dann den Theaterausschuss dazu befragen. Am 29. Oktober 2012 stimmte der Theaterausschuss dieser Lösung zu - B wird 104.000 Euro  Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen. B hat jedoch noch nicht zugestimmt<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref>.
 
Am zweiten Verhandlungstag im Oktober 2012 einigten sich dann beide Parteien zur Überraschung von Richter [[Herbert Moritz (Richter)|Herbert Moritz]] auf Vergleichsverhandlungen. Der Kompromissvorschlag: der Angestellte soll nun bis März 2013 sein Gehalte weiterbeziehen, dazu 25.000 Euro Abschlagszahlung erhalten. Er wird vom Dienst freigestellt, er und das Land zahlen jeweils die eigenen Anwaltskosten. Er soll insgesamt rund 100.000 Euro erhalten und seine fristlose Entlassung in eine einvernehmliche Kündigung umgewandelt werden. David Brenner musste dann den Theaterausschuss dazu befragen. Am 29. Oktober 2012 stimmte der Theaterausschuss dieser Lösung zu - B wird 104.000 Euro  Gehaltsfortzahlung und Entschädigung bekommen. B hat jedoch noch nicht zugestimmt<ref>{{Quelle SN|31. Oktober 2012}}</ref>.
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==Bemerkenswertes==
 
==Bemerkenswertes==
 
Das Salzburger Landestheater verfügt über ein [[Induktionsgestütztes Lautsprechersystem]] und ermöglicht - bei entsprechender Wartung der Anlage - Hörbeeinträchtigten das barrierefreie Hören in den Aufführungen.
 
Das Salzburger Landestheater verfügt über ein [[Induktionsgestütztes Lautsprechersystem]] und ermöglicht - bei entsprechender Wartung der Anlage - Hörbeeinträchtigten das barrierefreie Hören in den Aufführungen.