Mehrmals findet es sich dann ab 1500 urkundlich als "Wirtshaus am Tauern" in Dokumenten. Zu dieser Zeit befand sich das Anwesen im Besitz der Grundherrschaft des [[Salzburger Domkapitel]]s. [[1522]] bis [[1542]] führte ein gewisser ''Christoff Grünwald'' das Tauernhaus. Sein Nachfolger wurde allerdings bald vom Domkapitel wegen Unfähigkeit ausgetauscht. [[Domherr]] Trauttmannsdorff wurde beauftragt, mit dem [[Altenmarkt]]er Wirt [[Wolf Wisenegger]] Verhandlungen bezüglich der Führung des Tauernhauses am [[Radstädter Tauern]] aufzunehmen. Mit ihm konnte am [[20. August]] [[1558]] dann der Bewirtschaftungsvertrag auch geschlossen werden und seine Familie blieb durch 260 Jahre am Obertauern. Obertauern verdankt ihnen den Bau der Kirche, des Vikarhauses und die Errichtung des [[Tauernhaus Schaidberg|Tauernhauses Schaidberg]]. Erst [[1818]] verkaufte die Familie an Kaspar Steger, der [[1809]] Landsturmhauptmann im [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskampf]] gegen die Franzosen war. | Mehrmals findet es sich dann ab 1500 urkundlich als "Wirtshaus am Tauern" in Dokumenten. Zu dieser Zeit befand sich das Anwesen im Besitz der Grundherrschaft des [[Salzburger Domkapitel]]s. [[1522]] bis [[1542]] führte ein gewisser ''Christoff Grünwald'' das Tauernhaus. Sein Nachfolger wurde allerdings bald vom Domkapitel wegen Unfähigkeit ausgetauscht. [[Domherr]] Trauttmannsdorff wurde beauftragt, mit dem [[Altenmarkt]]er Wirt [[Wolf Wisenegger]] Verhandlungen bezüglich der Führung des Tauernhauses am [[Radstädter Tauern]] aufzunehmen. Mit ihm konnte am [[20. August]] [[1558]] dann der Bewirtschaftungsvertrag auch geschlossen werden und seine Familie blieb durch 260 Jahre am Obertauern. Obertauern verdankt ihnen den Bau der Kirche, des Vikarhauses und die Errichtung des [[Tauernhaus Schaidberg|Tauernhauses Schaidberg]]. Erst [[1818]] verkaufte die Familie an Kaspar Steger, der [[1809]] Landsturmhauptmann im [[Befreiungskriege (Überblick)|Befreiungskampf]] gegen die Franzosen war. |