| | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== |
| − | ''H. asella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II (nördliche Kalkalpen) nachgewiesen, der letzte Fund aus der [[Stadt Salzburg]] datiert allerdings von 1963 und liegt somit bereits mehr als 50 Jahre zurück (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Generell gilt die Art im Land als selten und wurde im [[Salzachtal]] südlich bis lediglich [[Golling]] gefunden. Auch die Höhenverbreitung ist gering. Dokumentiert sind Funde von rund 380 - 850 m, Einzelfunde stammen aus fast 1300 m Höhe. Zum natürlichen Lebensraum der Art liegen nur wenige Daten vor. Die Tiere fanden sich an Waldrändern, auf hochstauden- und gebüschreichen Schlagflächen, aber auch im angrenzenden Siedlungsraum. Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr von April bis Juli. Die Raupen entwickeln sich im Herbst (August bis Oktober) und überwintern erwachsen in einem Kokon, der oft in Astgabeln angelegt wird. In diesem Kokon erfolgt im Frühjahr auch die Verpuppung (Kurz & Kurz 2014, Forster & Wohlfahrt 1960). | + | ''H. asella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), Ia ([[Stadt Salzburg]]) und II ([[Nördliche Kalkalpen]]) nachgewiesen, der letzte Fund aus der [[Stadt Salzburg]] datiert allerdings von 1963 und liegt somit bereits mehr als 50 Jahre zurück (Zoneneinteilung nach [[Gernot Embacher|Embacher]] et al. 2011). Generell gilt die Art im Land als selten und wurde im [[Salzachtal]] südlich bis lediglich [[Golling]] gefunden. Auch die Höhenverbreitung ist gering. Dokumentiert sind Funde von rund 380 - 850 [[m ü. A.]], Einzelfunde stammen aus fast 1 300 m ü. A. Höhe. Zum natürlichen Lebensraum der Art liegen nur wenige Daten vor. Die Tiere fanden sich an Waldrändern, auf hochstauden- und gebüschreichen Schlagflächen, aber auch im angrenzenden Siedlungsraum. Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr von April bis Juli. Die Raupen entwickeln sich im Herbst (August bis Oktober) und überwintern erwachsen in einem Kokon, der oft in Astgabeln angelegt wird. In diesem Kokon erfolgt im Frühjahr auch die Verpuppung (Kurz & Kurz 2014, Forster & Wohlfahrt 1960). |