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| Die ursprüngliche Disposition ist nicht überliefert, sie hatte laut späteren Quellen 8 Register und vermutlich folgende Stimmen: Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Copl&nbsp;8', Octav&nbsp;4', Flöte&nbsp;4', Quinte&nbsp;3', Superoctav&nbsp;2', Mixtur&nbsp;1½' (zweifach). Das Manual hatte einen Umfang von&nbsp;C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45&nbsp;Tasten und Töne), das Pedal von C–gis ebenso (16&nbsp;Tasten, auf Taste&nbsp;g klingt&nbsp;gis)<ref>Schmeißner, Roman Matthias: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 250.</ref>. Nur der Denkmal-Prospekt ist erhalten und dürfte von Simon Fries stammen. 1749 wurde das Zifferblatt mitsamt dem Oberteil des Gehäuses entfernt und an die Decke der Kirche transferiert, 1998 erfolgte ein Rekonzeption der Orgel im Sinne Egedachers.
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| Die ursprüngliche Disposition ist nicht überliefert, sie hatte laut späteren Quellen 8 Register und vermutlich folgende Stimmen: Principal&nbsp;8', Viola&nbsp;8', Copl&nbsp;8', Octav&nbsp;4', Flöte&nbsp;4', Quinte&nbsp;3', Superoctav&nbsp;2', Mixtur&nbsp;1½' (zweifach). Das Manual hatte einen Umfang von&nbsp;C–c’’’ mit kurzer großer Oktav (45&nbsp;Tasten und Töne), das Pedal von C–gis ebenso (16&nbsp;Tasten, auf Taste&nbsp;g klingt&nbsp;gis)<ref>Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg''. Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 250.</ref>. Nur der Denkmal-Prospekt ist erhalten und dürfte von Simon Fries stammen. 1749 wurde das Zifferblatt mitsamt dem Oberteil des Gehäuses entfernt und an die Decke der Kirche transferiert, 1998 erfolgte ein Rekonzeption der Orgel im Sinne Egedachers.
 
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|Für die sogenannte [[Corpus-Christi-Bruderschaft]], die Erzbruderschaft ''Corporis Christi'' um 300 [[Gulden]]] errichtet<ref name="Klieber">Klieber, Rupert: ''Bruderschaften und Liebesbünde nach Trient''  Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, 1999, ISBN=3-631-34044-3, Seite 97</ref>, und mit Beschluss vom [[4. November]] [[1802]] um 140 Gulden an die Vikariatskirche von [[Tettenham]]  verkauft<ref name="Klieber">Seite 143</ref>.
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|Für die sogenannte [[Corpus-Christi-Bruderschaft]], die Erzbruderschaft ''Corporis Christi'' um 300 [[Gulden]]] errichtet<ref name="Klieber">Rupert Klieber: ''Bruderschaften und Liebesbünde nach Trient''  Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main, 1999, ISBN=3-631-34044-3, Seite 97</ref>, und mit Beschluss vom [[4. November]] [[1802]] um 140 Gulden an die Vikariatskirche von [[Tettenham]]  verkauft<ref name="Klieber">Seite 143</ref>.
 
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|um 1700<ref>Laut Einschätzung des k.k. Landeskonservatoren-Amtes vom 19. Dezember 1917. In: Schmeißner, Roman: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S.28.</ref>
 
|um 1700<ref>Laut Einschätzung des k.k. Landeskonservatoren-Amtes vom 19. Dezember 1917. In: Schmeißner, Roman: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S.28.</ref>
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| Das Instrument wird Chr. Egedacher zugeschrieben, es weist große Ähnlichkeit mit einem Werk in München auf.<ref>[http://www.gdo.de/recherchen/museen/boellmann-deutsches-museum-muenchen.html#c634]Deutsches Museum München</ref> Eine Restaurierung erfolgte 2012 durch Orgelbaumeister Johann Pieringer. Das Positiv war 1872 für die Kreuzkapelle angekauft worden.<ref>Verkäufer war Matthäus Mauracher, der für das Positiv 30 fl. erhielt. In: Schmeißner, Roman: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S.28.</ref>
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| Das Instrument wird Chr. Egedacher zugeschrieben, es weist große Ähnlichkeit mit einem Werk in München auf.<ref>[http://www.gdo.de/recherchen/museen/boellmann-deutsches-museum-muenchen.html#c634] Deutsches Museum München</ref> Eine Restaurierung erfolgte 2012 durch Orgelbaumeister Johann Pieringer. Das Positiv war 1872 für die Kreuzkapelle angekauft worden.<ref>Verkäufer war Matthäus Mauracher, der für das Positiv 30 fl. erhielt. In: Roman Schmeißner: ''Die Geschichte der Orgelkunst am Beispiel des Dekanats Thalgau''. Diplomarbeit Pädagogische Hochschule Salzburg 1982, S.28.</ref>
 
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