Gnadenbild Maria Trost: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1653]]  gab Rudolf von Grimming eine Kopie beim Maler [[Franz Pereth]] in  Auftrag, denn er hatte bereits im Jänner desselben Jahres das  Originalbild wieder nach Müllegg zurückbringen lassen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung [[1658]] nach Nesselwang in Schwaben,  Deutschland, gelangte.  
[[1653]]  gab Rudolf von Grimming eine Kopie beim Maler [[Franz Pereth]] in  Auftrag, denn er hatte bereits im Jänner desselben Jahres das  Originalbild wieder nach Müllegg zurückbringen lassen, von wo es nach Grimmings Übersiedlung [[1658]] nach Nesselwang in Schwaben,  Deutschland, gelangte.  


Es muss aber noch eine Kopie entstanden sein. Denn [[1732]] wurde eine Kopie des Künstlers [[Christian Zach]] (aus [[1657]]), die bis dahin am Hochaltar der Wallfahrtskirche angebracht war, durch das Original (aus Nesselwang) ersetzt. Gemäß einem Versprechen wurde [[1751]] das Marienbild gekrönt. Im Rahmen eines solchen Krönungsfestes wurde vermutlich [[1779]] die von [[Wolfgang Amadeus  Mozart]] komponierte [[Krönungsmesse]] aufgeführt. Dies dürfte der Anlass zur Legende gewesen sein, dass die Krönungsmesse ursprünglich für diesen Anlass komponiert wurde.  
Es muss aber noch eine Kopie entstanden sein. Denn [[1732]] wurde eine Kopie des Künstlers [[Christian Zach]] (aus [[1657]]), die bis dahin am Hochaltar der Wallfahrtskirche angebracht war, durch das Original (aus Nesselwang) ersetzt. Gemäß einem Versprechen wurde [[1751]] das Marienbild gekrönt. Dass [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]] die sogenannte ''Krönungsmesse'' für Maria Plain komponiert hätte trifft nicht zu.<ref>Mozart war öfter Maria Plain. Dieser Umstand veranlasste 1907 den Mozart-Enthusiasten Johann Evangelist Engl zu der unbeweisbaren Feststellung, die Krönungsmesse wäre für das alljährliche Maria-Plainer-Krönungsfest, das im Jahre 1779 am 27. Juni begann, komponiert worden. In: [[Ernst Hintermaier|Hintermaier, Ernst]]: ''Die verlorene Legende der „Krönungsmesse“.'' In: ''Singende Kirche'', Wien 1975, Seite 171.</ref>


== Quellen ==
== Quellen ==