Johann IV. von Staupitz: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach seiner Demission als Generalvikar des Augustinerordens 1520 weilte Staupitz vermehrt in Salzburg und wurde Berater des neuen Erzbischofs [[Matthäus Lang]]. Am [[22. April]] [[1522]] trat Staupitz mit Erlaubnis des Papstes in den Benediktinerorden über und wurde bereits am [[2. August]] [[1522]], einen Tag nach seiner Profess, auf Wunsch von Erzbischof Matthäus Lang zum Abt des Klosters gewählt. | Nach seiner Demission als Generalvikar des Augustinerordens 1520 weilte Staupitz vermehrt in Salzburg und wurde Berater des neuen Erzbischofs [[Matthäus Lang]]. Am [[22. April]] [[1522]] trat Staupitz mit Erlaubnis des Papstes in den Benediktinerorden über und wurde bereits am [[2. August]] [[1522]], einen Tag nach seiner Profess, auf Wunsch von Erzbischof Matthäus Lang zum Abt des Klosters gewählt. | ||
Staupitz' kurze Amtszeit von etwas mehr als zwei Jahren war geprägt vom redlichen Bemühen, seine theologischen Kenntnisse zum Wohle des Ordens einzusetzen. 1522 erhielt er von Erzherzog Ferdinand I. die Bestätigung der Privilegien des Stiftes St. Peter, er vermittelte in Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Salzburg und dem Erzbischof | Staupitz' kurze Amtszeit von etwas mehr als zwei Jahren war geprägt vom redlichen Bemühen, seine theologischen Kenntnisse zum Wohle des Ordens einzusetzen. 1522 erhielt er von Erzherzog Ferdinand I. die Bestätigung der Privilegien des Stiftes St. Peter, er vermittelte in Auseinandersetzungen zwischen der Stadt Salzburg und dem Erzbischof. | ||
Staupitz verstarb auf einer Reise im Unterinntal; sein Grab befindet sich in der [[Marienkapelle]] von St. Peter. | Staupitz verstarb auf einer Reise im Unterinntal; sein Grab befindet sich in der [[Marienkapelle]] von St. Peter. | ||
Seine umfangreiche Korrespondenz mit den Gelehrten seiner Zeit wurde [[1584]] von Abt [[Martin Hattinger]] verbannt, weil | Seine umfangreiche Korrespondenz mit den Gelehrten seiner Zeit wurde [[1584]] von Abt [[Martin Hattinger]] verbannt, weil der Freund von Martin Luther der katholischen Kirche äußerst fragwürdig erscheinen musste. | ||
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