Bischof von Chiemsee: Unterschied zwischen den Versionen
Xetu (Diskussion | Beiträge) K Satzbau, fmt |
|||
| Zeile 2: | Zeile 2: | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Über 600 Jahre hinweg | Über 600 Jahre hinweg gab es Bischöfe von Chiemsee, deren ''Kathedrale'' (Bischofsstuhl: lateinisch: ''cathedra'') sich auf der Herreninsel im Chiemsee befand. | ||
Schon um 800 n. Chr. ließen sich auf der Insel Mönche nieder. Zunächst waren es Benediktiner, dann Augustiner-Chorherren, die dann auch der Insel ihren Namen gaben und dort bis | Schon um 800 n. Chr. ließen sich auf der Insel Mönche nieder. Zunächst waren es Benediktiner, dann Augustiner-Chorherren, die dann auch der Insel ihren Namen gaben und dort bis | ||
| Zeile 17: | Zeile 17: | ||
Als Resultat der Napoleonischen Kriege wurde das Bistum der Bischöfe von Chiemsee [[1805]] aufgelöst. Der größte Teil fiel dabei an Bayern. | Als Resultat der Napoleonischen Kriege wurde das Bistum der Bischöfe von Chiemsee [[1805]] aufgelöst. Der größte Teil fiel dabei an Bayern. | ||
Die Bibliothek der Bischöfe von Chiemsee wurde vermutlich von [[Bernhard von Kraiburg]] gegründet, der [[1467]] Bischof von Chiemsee wurde. Bernhard zählte zur geistigen Elite seiner Zeit | Die Bibliothek der Bischöfe von Chiemsee wurde vermutlich von [[Bernhard von Kraiburg]] gegründet, der [[1467]] Bischof von Chiemsee wurde. Bernhard zählte zur geistigen Elite seiner Zeit, was sich auch in seiner Bibliothek zeigte. Etwa 100 Bände können Bischof Bernhard zugeordnet werden, davon gelangten 28 Handschriften an die [[Universitätsbibliothek]] Salzburg. Der übrige Bestand befindet sich heute in der Münchner Staatsbibliothek, der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien sowie dem [[Benediktinerstift Michaelbeuern]]. | ||
==Quellen== | ==Quellen== | ||