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| | Im WM-Winter 2011 konnte sie vor der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Schild durchkam gewann sie auch. Bei der WM selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger [[Anna Fenninger]], [[Michaela Kirchgasser]] und [[Philipp Schörghofer]] standen) Silber, sowie am [[19. Februar]] Gold im Salom. Mit dem 6. Saionsieg am [[12. März]] in Spindlermühle holt sich Marlies Schild nicht nur den Tagessieg, sondern auch die kleine Kristallkugel im Slalom. Zum Saisonabschluss gewann sie in Saalbach-Hinterglemm auch noch ihren fünften österreichischen Meistertitel im Slalom. | | Im WM-Winter 2011 konnte sie vor der Weltmeisterschaft in Garmisch-Partenkirchen erneut ihre Sonderstellung im Slalom untermauern: Fünf Weltcupsiegen standen zwei Ausfälle gegenüber, immer wenn Schild durchkam gewann sie auch. Bei der WM selbst errang sie mit dem Team (in dem auch die weiteren Salzburger [[Anna Fenninger]], [[Michaela Kirchgasser]] und [[Philipp Schörghofer]] standen) Silber, sowie am [[19. Februar]] Gold im Salom. Mit dem 6. Saionsieg am [[12. März]] in Spindlermühle holt sich Marlies Schild nicht nur den Tagessieg, sondern auch die kleine Kristallkugel im Slalom. Zum Saisonabschluss gewann sie in Saalbach-Hinterglemm auch noch ihren fünften österreichischen Meistertitel im Slalom. |
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| − | Zu Beginn der WM-Saison [[2013]] schied Marlies Schild zwar im ersten Slalom in Levi aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz, dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte.
| + | Auch in der darauffolgenden Saison war Marlies Schild die überragende Athletin zwischen den Slalomstangen. Sechs Siege brachten sie mit nun 33 Siegen bis auf einen Sieg an die Rekordhalterin Vreni Schneider heran und sicherten ihr ein weiteres Mal die Disziplinenwertung im Slalom-Weltcup. |
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| − | Kurz darauf zog sich Schild aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in Aare (Schweden) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei.<ref>{{Quelle SN|21. Dezember 2012}}</ref>. Vor der WM in Schladming machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Schild doch noch mit einem Antrete spekuliere<ref>{{Quelle SN|1. Februar 2013}}</ref>, später bestätigte sie diese Vermutung<ref>{{Quelle SN|13. Februar 2013}}</ref>. Rang 9 im WM Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Schild musste nach der WM auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei der WM ihren Verletztenstatus verloren. Damit wird sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden müssen<ref>{{Quelle SN|18. März 2013}}</ref>. | + | Zu Beginn der WM-Saison [[2013]] schied Marlies Schild zwar im ersten Slalom in Levi aus, deutete aber mit Platz 2 vierzehn Tage später schon wieder an, dass mit ihr auch in diesem Winter zu rechnen sei. Zudem überraschte sie mit Rang 5 im Riesentorlauf von St. Moritz, dem besten Resultat seit 2007 in einer Disziplin, die sie nach ihrem schweren Unfall 2008 nur mehr mit Vorsicht bestritten hatte. Kurz darauf zog sich Schild aber bei einem Trainingssturz am [[20. Dezember]] [[2012]] in Aare (Schweden) einen Riss des Innenbandes im rechten Knie zu. Damit schien unvermeidlich zu sein, dass die WM-Saison für sie beendet sei.<ref>{{Quelle SN|21. Dezember 2012}}</ref>. Vor der WM in Schladming machte dann allerdings zuerst das Gerücht die Runde, dass Marlies Schild doch noch mit einem Antrete spekuliere<ref>{{Quelle SN|1. Februar 2013}}</ref>, später bestätigte sie diese Vermutung<ref>{{Quelle SN|13. Februar 2013}}</ref>. Rang 9 im WM Slalom war zwar angesichts der mangelnden Rennpraxis ein achtbares Resultat, allerdings forderte das verfrühte Comeback seinen Tribut. Schild musste nach der WM auf die restliche Saison verzichten und hatte durch den Start bei der WM ihren Verletztenstatus verloren. Damit wird sie sich im Slalom zu Beginn der Saison 2014 mit ungewöhnlich hohen Startnummern abfinden müssen<ref>{{Quelle SN|18. März 2013}}</ref>. |
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| | + | Der Winter 2014 begann für Schild erneut mit einem Ausfall in Levi, aber bereits beim zweiten Slalom am [[17. Dezember]] [[2013]] im französischen Courchevel gelang ihr nach 22 Monaten und sieben vergeblichen Versuchen endlich die Einstellung eines Allzeitrekordes: mit nun 34 Slalomsiegen zog Schild mit der Schweizerin Vreni Schneider gleich. |
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| | Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig. | | Ihre Geschwister Josef, [[Bernadette Schild|Bernadette]] und Lukas sind ebenfalls im Skirennsport tätig. |
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| | *Sieg im Kombinationsweltcup 2007 | | *Sieg im Kombinationsweltcup 2007 |
| | *2. im Gesamtweltcup 2007 | | *2. im Gesamtweltcup 2007 |
| − | *35 Weltcupsiege (Stand: Februar 2012) | + | *36 Weltcupsiege (Stand: Dezember 2013) |
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| | === Ihre Erfolge im Detail === | | === Ihre Erfolge im Detail === |
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| | |- bgcolor="#DCE5E5" | | |- bgcolor="#DCE5E5" |
| | ! 2. | | ! 2. |
| − | | align="left" | 16.02.2013 | + | | align="left" | 16.02.2011 |
| | | align="left" | Garmisch-Partekirchen | | | align="left" | Garmisch-Partekirchen |
| − | | align="left" | Mannschaftsbewerg | + | | align="left" | Mannschaftsbewerb |
| | | align="center" | GER | | | align="center" | GER |
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