James Joyce: Unterschied zwischen den Versionen

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== Künstlerische Spuren des Aufenthaltes in der Festspielstadt ==
== Künstlerische Spuren des Aufenthaltes in der Festspielstadt ==


In den vergangenen Jahren hat Joyces Salzburg-Aufenthalt unter anderem deshalb besondere Aufmerksamkeit erfahren, weil kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer [[Arno Schmidt]] 1960 in seinem Literatur-Essay ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]'' behauptet hat, der Schlussteil von ''Finnegans Wake'' spiele in Salzburg. Aber obwohl er beteuert, „dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten“, muss Schmidt die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]'' weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt.
In den vergangenen Jahren hat Joyces Salzburg-Aufenthalt unter anderem besondere Aufmerksamkeit erfahren, weil kein Geringerer als der Schriftsteller und Übersetzer [[Arno Schmidt]] 1960 in seinem Literatur-Essay ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake]]'' behauptet hat, der Schlussteil von ''Finnegans Wake'' spiele in Salzburg. Aber obwohl er beteuert, „dass 10% des Buches ein späteres Wiedersehen der Brüder in SALZBURG zum Thema hätten“, muss Schmidt die erforderlichen Nachweise schuldig bleiben, weil Salzburg in ''[[Das Geheimnis von Finnegans Wake|Finnegans Wake]]'' weder eine Haupt-, noch eine Nebenrolle einnimmt.


Ein besonderes zeitgenössisches Zeugnis von James Joyces Salzburg-Aufenthalt ist [[Adolph Johannes Fischer]]s Porträt "James Joyce in Salzburg", das am 25. August 1928 im „[[Salzburger Volksblatt]]“ erschienen ist und James Joyce so gefreut hat, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ.
Ein besonderes zeitgenössisches Zeugnis von James Joyces Salzburg-Aufenthalt ist [[Adolph Johannes Fischer]]s Porträt "James Joyce in Salzburg", das am 25. August 1928 im „[[Salzburger Volksblatt]]“ erschienen ist und James Joyce so gefreut hat, dass er "Prof. Fischer" eigens die aktuelle Ausgabe der Avantgarde-Zeitschrift "Transition" mit dem jüngsten Kapitel seines "Work in Progress" zusenden ließ.