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Er wurde als ältester Sohn von Erzherzog Karl Ludwig (* [[1833]], † [[1896]]) und dessen zweiter Frau Maria Annunziata von Neapel-Sizilien (* [[1843]], † [[1871]]) in Graz geboren. Sein Onkel war [[Kaiser Franz Joseph I.]] (* [[1830]], † [[1916]]). [[1878]] begann seine militärische Ausbildung, die er bei den oberösterreichischen Dragonern, der böhmischen Infanterie und den ungarischen Husaren erhielt.
 
Er wurde als ältester Sohn von Erzherzog Karl Ludwig (* [[1833]], † [[1896]]) und dessen zweiter Frau Maria Annunziata von Neapel-Sizilien (* [[1843]], † [[1871]]) in Graz geboren. Sein Onkel war [[Kaiser Franz Joseph I.]] (* [[1830]], † [[1916]]). [[1878]] begann seine militärische Ausbildung, die er bei den oberösterreichischen Dragonern, der böhmischen Infanterie und den ungarischen Husaren erhielt.
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Nach dem Freitod des Kronprinzen  [[Rudolf (Kronprinz)|Rudolf]] [[1889]] wurde er zum Thronfolger. [[1900]] heiratete er Gräfin Sophie Chotek, die ab [[1909]] den Titel ''Fürstin von Hohenburg'' führte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, musste Franz Ferdinand auf den Thronanspruch seiner Nachkommen verzichten. Der Ehe entstammten vier Kinder (eine Tochter und drei Söhne (ein Sohn starb bei der Geburt). Die Familie hatte ihren Wohnsitz in Schloss Belvedere in Wien.
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Nach dem Freitod des Kronprinzen  [[Rudolf (Kronprinz)|Rudolf]] [[1889]] wurde er zum Thronfolger. [[1900]] heiratete er Gräfin Sophie Chotek, die ab [[1909]] den Titel ''Fürstin von Hohenberg'' führte. Da die Verbindung nicht standesgemäß war, musste Franz Ferdinand auf den Thronanspruch seiner Nachkommen verzichten. Der Ehe entstammten vier Kinder (eine Tochter und drei Söhne (ein Sohn starb bei der Geburt). Die Familie hatte ihren Wohnsitz in Schloss Belvedere in Wien.
    
Ab [[1906]] begann sich Franz Ferdinand mit der Politik zu beschäftigen. Er entwarf Pläne für die Umgestaltung Österreich-Ungarns nach seiner Regierungsübernahme. Dabei plädierte er für den Umbau der Monarchie nach nationalen Gesichtspunkten unter Wahrung einer möglichst starken Zentralgewalt. Außenpolitisch trat er für ein enges Bündnis mit Deutschland und Russland sowie eine friedliche Balkanpolitik ein.
 
Ab [[1906]] begann sich Franz Ferdinand mit der Politik zu beschäftigen. Er entwarf Pläne für die Umgestaltung Österreich-Ungarns nach seiner Regierungsübernahme. Dabei plädierte er für den Umbau der Monarchie nach nationalen Gesichtspunkten unter Wahrung einer möglichst starken Zentralgewalt. Außenpolitisch trat er für ein enges Bündnis mit Deutschland und Russland sowie eine friedliche Balkanpolitik ein.
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