Sportverein Grödig: Unterschied zwischen den Versionen

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| 14||Philipp Zulechner||align="center"| AUT || align="center"| 12. 04. 1990 || SV Horn
 
| 14||Philipp Zulechner||align="center"| AUT || align="center"| 12. 04. 1990 || SV Horn

Version vom 19. August 2013, 15:35 Uhr

SV Grödig
Logo
Voller Name Sportverein Grödig
Gegründet 20. März 1948
Vereinsfarben Dunkelblau-Weiß
Stadion Untersbergarena
Plätze ca. 1.500
Präsident/Obmann nicht besetzt
Trainer Adi Hütter
Adresse Prötschhofstraße 26
5082 Grödig
Tel & Fax: 06246/76200
Spielklasse Erste Liga
Vereinsregister 539560055
Dachverband {{{verband}}}

Der Sportverein Scholz Grödig ist ein Fußballverein aus der im Flachgau gelegenen Gemeinde Grödig. Der Verein spielt in der Saison 2013/14 in der Bundesliga, der höchsten Leistungsstufe im österreichischen Fußball.

Geschichte

Der Sportverein wurde am 20. März 1948 gegründet und trägt die Klubfarben Dunkelblau und Weiß. Den ersten Erfolg verbuchten die Grödiger 1966/67 mit dem Aufstieg in die Landesliga (3. Spielstufe). 1976/77 qualifizierte sich der Verein als Vizemeister der Salzburger Liga hinter dem ASK Salzburg für die neu eingeführte drittklassige Alpenliga und erreichte im selben Jahr die zweite Runde im ÖFB-Pokal, in der Grödig allerdings am Grazer AK scheiterte. Nach mehreren von Misserfolg gekrönten Jahren, die im Abstieg bis in die letzte Spielklasse mündeten, konnte sich der Sportverein zu Beginn der 1990er Jahre zwischen der 1. Klasse und der 2. Landesliga einpendeln. Seit dem Spieljahr 2002/03 legte Grödig eine Erfolgsserie hin und spielte sich in zehn Jahren aus der 1. Klasse Nord bis in die Bundesliga.

Die letzten Jahre

Im Spieljahr 2005/06 fanden sich die Grödiger beständig auf den vorderen Tabellenplätzen der 1. Landesliga, der Meistertitel schien im letzten Drittel der Meisterschaft jedoch bereits an den Lokalkonkurrenten USK Anif vergeben. In der drittletzten Runde konnte der SV Grödig die schwächelnden Anifer überholen und feierte damit nach dem 1979/80 erfolgten Abstieg aus der Regionalliga die Rückkehr in die dritte Leistungsstufe.

In der Sommerpause 2006 sorgte der Verein mit der Verpflichtung des ehemaligen Nationalteamspielers Eduard Glieder als neuen Trainer für österreichweites Aufsehen. Glieder hatte kurz zuvor seine fast zwanzig Jahre dauernde Karriere als Fußballspieler beendet und trat beim SV Grödig, wo ihm der ebenfalls neu verpflichtete Franz Fegg als Assistent und Co-Trainer zur Seite steht, seine erste Trainerstelle an. Als erklärtes Ziel des Vereins und des Trainerduos wurde für die Saison 2006/07 der Klassenerhalt ausgegeben. Als Vorbereitung auf die schwere Regionalligasaison absolvierte Grödig im Juli 2006 unter anderem ein Trainingsspiel gegen den griechischen Champions-League- und UEFA-Cup-Teilnehmer AEK Athen, das in der ersten Halbzeit offen gehalten werden konnte und erst im zweiten Durchgang mit 0:5 doch klar verloren ging.

2007/08 gelang Grödig mit der Salzburger Fußball-Legende Heimo Pfeifenberger als Trainer der angestrebte Meistertitel in der Regionalliga West und der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Im Juli 2008 konnte für die neue Saison die Scholz Austria GmbH als neuer Haupt- und Namenssponsor genommen werden. Seither lautet der offizielle Vereinsname SV Scholz Grödig.

Nach Meinungsverschiedenheiten mit Manager Christian Haas wurde Pfeifenberger am 12. Dezember 2008 beurlaubt und zwei Tage später Miroslav Bojceski als neuer Trainer vorgestellt. Nachdem Bojceski aber sportlich den Verbleib in der Spielklasse nicht sicherstellen konnte, wurde sein Vertrag am Ende der Saison nicht verlängert.

Michael Brandner wurde aus der Reservemannschaft nach oben gezogen und betreute die Grödiger im Herbst 2009. Kurz nach dem Start der Frühjahrssaison gab er allerdings unerwartet seinen Rücktritt bekannt. Und dann überraschte Manager Christian Haas am 29. März 2010 mit der erneuten Verpflichtung von Heimo Pfeifenberger, der am Wochenende davor noch mit seinem neuen Klub Axams (Tirol) in Grödig zu Gast gewesen war. Ihm gelang der sofortige Wiederaufstieg in die Erste Liga.

Bei der Kaderbesetzung für den zweiten Anlauf in der Ersten Liga setzte Grödig auf bekannte Namen. So wurden die Routiniers Herwig Drechsel von SV Ried und Matthias Hattenberger von Austria Wien geholt. In der Winterpause kehrte zudem Diego Viana zurück, dazu wurde Torhüter Andreas Schranz, ein ehemaliger ÖFB-Teamspieler, verpflichtet. Der Klub geriet während der Saison 2010/11 nie in echte Abstiegsgefahr und schloss auf Platz sechs ab. 2011/12 startete Grödig mit 15 neuen Spielern im Kader. Hattenberger und Drechsel verließen den Klub wieder, zu den Neuen gehörte Stürmer Joachim Parapatits, Ernst Öbster und Stefan Lainer. Ein 2:0-Sieg in der Vorbereitung gegen den deutschen Bundesligaklub FSV Mainz 05 ließ die Erwartungen steigen. Doch in der Meisterschaft zeigte die Mannschaft wechselhafte Leistungen und rangierte meist im unteren Mittelfeld der Ersten Liga. Das Verhältnis zwischen Trainer Pfeifenberger und Manager Christian Haas verschlechterte sich zusehends. Bereits lange vor Saisonende stand fest, dass der Vertrag des Trainers nicht weiter verlängert würde. Grödig belegte Platz sieben in der Ersten Liga. Im ÖFB-Cup stieß Grödig bis ins Viertelfinale vor, unterlag dort aber knapp mit 2:3 gegen SV Ried. Als Nachfolger von Pfeifenberger wurde Adi Hütter geholt, der mit Eduard Glieder als Assistent in die neue Saison ging.

In der Herbstsaison 2012 war Grödig die Überraschungsmannschaft der Ersten Liga, hielt sich beständig im Spitzenfeld und ging als Tabellendritter in die Winterpause. Im Frühjahr gelang es den Rückstand auf Herbstmeister Austria Lustenau zu verkleinern und sich an die Tabellenspitze zu setzen. Bereits 5 Runden vor Schluss konnte am 3. Mai 2013 durch einen Sieg über Austria Lustenau der Aufstieg in die Bundesliga fixiert werden.

Der langjährige Präsident Anton Haas kandidierte bei der Hauptversammlung im Dezember 2012 nicht mehr. Sein Posten blieb vorerst vakant, Haas wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.

Bundesliga Saison 2013/14

Der Aufstieg Grödigs in die Bundesliga wurde von vielen sogenannten Fußballfans nicht begrüßt, da es sich bei Grödig um einen weiteren Dorfclub handle, der keine Infrastruktur habe und dem es an Fans mangle. Die Antwort gab der SV Grödig auf dem Platz. Nach drei Runden stand Grödig nach einem Unentschieden gegen Ried, einem Auswärtssieg gegen Sturm Graz (2:0) und einem 7:1 gegen Admira Wacker auf Tabellenplatz 2. In der vierten Runde kam es zum ersten Salzburger Derby gegen den großen Nachbarn Red Bull Salzburg. Das Spiel ging aber mit 1:4 verloren. Nach vier Runden belegte Grödig Rang 3, noch vor dem letztjährigen Meister Austria Wien.

Erfolge

In chronologischer Reihenfolge. Die Zahl in der Klammer gibt die Spielstufe der jeweiligen Liga an.

  • Meister 1. Klasse (4): 1966/67
  • Vizemeister Salzburger Liga (3): 1976/77
  • Meister 2. Klasse Nord (7): 1990/91
  • Meister 1. Klasse Nord (6): 1992/93
  • Meister 1. Klasse Nord (6): 2002/03
  • Vizemeister 2 Landesliga Nord (5): 2003/04
  • Meister 2. Landesliga Nord (5): 2004/05
  • Meister 1. Landesliga (4): 2005/06
  • Meister Regionalliga West (3): 2007/08, 2009/10
  • Meister Heute für Morgen Erste Liga (1): 2013

Bekannte Spieler und Trainer

SV Grödig Amateure

Die Reservemannschaft des SV Grödig nimmt als 1b-Team seit der Saison 2005/06 am Meisterschaftsgeschehen teil und feierte im Auftaktjahr mit dem zweiten Platz hinter der 1b-Mannschaft des SAK 1914 den Aufstieg in die 2. Klasse Nord B. 2006/07 erreichte sie in dieser Liga den vierten Platz und 2007/08 den Meistertitel. Mit dem gleichzeitigen Aufstieg der ersten Mannschaft in die Zweite Bundesliga wäre der 1b der Aufstieg in die 2. Landesliga Nord zugestanden. Der Verein entschied sich jedoch gegen das Überspringen einer Klasse und nahm vom "normalen" Aufstiegsrecht in die 1. Klasse Nord Gebrauch. 2008/09 überraschte das immer wieder mit Spielern aus der in der Bundesliga tätigen ersten Mannschaft verstärkte Team mit dem Gewinn des Salzburger Fußball-Landescups. Im Finale schlug Grödig 1b den Landesliga-Vertreter SAK 1914 überaus deutlich mit 7:1. In der selben Saison gelang der abermalige Aufstieg von der 1. Klasse in die 2. Landesliga Nord. 2010 rutschte Grödig 1b als Vierter durch eine Ligareform in die 1. Landesliga, 2011 stieg das Grödiger B-Team in die Salzburger Liga auf, wo gleich im ersten Jahr Platz vier geholt wurde.

Durch den Aufstieg der ersten Mannschaft in die Bundesliga firmiert die zweite Mannschaft ab 2013/14 als "SV Grödig Amateure".


Erfolge der zweiten Mannschaft

Mannschaftskader 2013/14

Betreuer

Name Funktion seit
Adi Hütter Trainer KM Juli 2012
Eduard Glieder Co-Trainer KM Juli 2012
Michael Schwaiger Tormanntrainer KM
Christian Haas Manager
Christian Schaider Amateure-Trainer
Michael Grassl sportlicher Leiter Amateure

Sonstige Betreuer

Name Funktion
Andreas Biritz Physiotherapeut
Rudolf Codalonga Betreuer
Otto Kraushofer Masseur

Kampfmannschaft Erste Liga

Nr. Name Nation Geburtsdatum Letzter Verein
Tor
01 Cican Stankovic AUT 04. 11. 1992 SV Horn
24 Adnan Adilovic AUT 22. 09. 1993 SV Spittal/Drau
30 Kevin Fend AUT 08. 04. 1990 SCR Altach
Abwehr
02 Thomas Zündel AUT 24. 12. 1987 FC Gratkorn
03 Maximilian Karner AUT 03. 01. 1990 SV Ried
04 Dominique Taboga AUT 06. 11. 1982 Kapfenberger SV
12 Robert Strobl AUT 24. 10. 1985 TSV Hartberg
13 Ione Cabrera ESP 13.10.1985 SCR Altach
27 Christian Hayden AUT 26.03.1994 SV Grödig
29 Lukas Schubert AUT 25. 06. 1989 SV Grödig
Mittelfeld
11 Peter Tschernegg AUT 23. 07. 1992 Sturm Graz
16 Mario Leitgeb AUT 30. 06. 1988 Grazer AK
18 Philipp Huspek AUT 05. 02. 1991 Spartak Nalchik
19 Marvin Potzmann AUT 07. 12. 1993 SV Mattersburg
20 Simon Handle GER 25. 01. 1993 USK Anif
22 Stefan Nutz AUT 15. 02. 1992 Grazer AK
23 Sascha Boller GER 16. 02. 1984 Austria Lustenau
25 Thomas Salamon AUT 18. 01. 1989 SV Mattersburg
Angriff
07 Tadej Trdina SLO 25. 01. 1988 SC Kalsdorf
08 Hannes Sigurdsson AUT 10. 04. 1983 Spartak Nalchik
09 Tomi (Tomás Esteban Correa Miranda) ESP 05. 12. 1984
10 Dieter Elsneg AUT 04. 02. 1992 Kapfenberger SV
14 Philipp Zulechner AUT 12. 04. 1990 SV Horn

Weblinks