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1939 brach der Zweite Weltkrieg aus. Reiter musste zwar zur Deutschen Wehrmacht in Wien einrücken, verweigerte jedoch im November desselben Jahres den Befehl seines Vorgesetzten. Infolgedessen entwickelte sich ein Kampf zwischen Reiter und seinem Zugführer, wobei letzterer starb. Reiter wurde vom Kriegsgericht zum Tode und zum Verlust der Wehrwürdigkeit verurteilt. Am [[25. Juli]] [[1940]] schied er, nicht freiwillig, sondern getroffen von einer Kugel, aus dem Leben.  
 
1939 brach der Zweite Weltkrieg aus. Reiter musste zwar zur Deutschen Wehrmacht in Wien einrücken, verweigerte jedoch im November desselben Jahres den Befehl seines Vorgesetzten. Infolgedessen entwickelte sich ein Kampf zwischen Reiter und seinem Zugführer, wobei letzterer starb. Reiter wurde vom Kriegsgericht zum Tode und zum Verlust der Wehrwürdigkeit verurteilt. Am [[25. Juli]] [[1940]] schied er, nicht freiwillig, sondern getroffen von einer Kugel, aus dem Leben.  
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Reiters Frau Marie starb 1944. Reiters Tochter stand, nach dem er als "Opfer des Kampfes um ein freies, demokratisches Österreich" anerkannt worden war, als Hinterbliebene, Anspruch auf Opferfürsorge zu.  
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Reiters Frau Marie starb 1944. Reiters Tochter stand, nach dem er als "''Opfer des Kampfes um ein freies, demokratisches Österreich''"<ref>http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Reiter,Johann</ref> anerkannt worden war, als Hinterbliebene, Anspruch auf Opferfürsorge zu.  
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Am [[19. April]] [[2013]] wurde zum Andenken an Johann Reiter in der [[Thomas-Bernhard-Straße]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
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Am [[19. April]] [[2013]] wurde zum Andenken an Johann Reiter in der [[Thomas-Bernhard-Straße]] ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
    
==Quellen==
 
==Quellen==