Johann Brandthaler: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Alfred Weingartner'''  (* [[17. Jänner]] [[1930]] in Braunau am Inn , † [[21. Juni]] [[1942]] in Eglfing-Haar bei München (ermordet); war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.  
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'''Johann Brandthaler'''  (* [[4. Juni]] [[1895]] in Handenberg, Bezirk Braunau , † [[27. Jänner]] [[1943]] KZ Neuengamme(ermordet); war ein Opfer des [[Nationalsozialismus]] in Salzburg.
  
 
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Brandthaler lebte seit 1927 in Salzburg, wo er sich als Hausbursche (Diener) seinen Lebensunterhalt verdiente. Als Untermieter wohnte er in der Schlossergasse Nr. 1.
Zum Andenken an Alfred Weingartner wurde am [[19. April]] [[2013]] in der Siezenheimer Straße Nr. 45 ein [[Stolpersteine|Stolperstein]] verlegt.
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Ab 1933 hatte die Gestapo ein Auge auf Brandthaler, welcher der kommunistischen Partei als Funktioniär angehörte, obwohl diese Partei bereits verboten war. Infolgedessen wurden er mehrmals wegen illegaler politischer Betätigung verhaftet und vom Landesgericht Salzburg wegen "Verbrechens des Hochverrats" und "Vergehens gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung" verurteilt. Das genaue Strafmaß ist nicht eurierbar.
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Brandthaler wurde sogar verboten, Salzburg zu betreten, was ab Mai 1937 der Fall war. Im Sommer des gleichen Jahres nahm Brandthaler an den Kämpfen des Spanischen Bürgerkriegs teil, kehrte jedoch, nach Beendigung desselben nach Österreich zurück, wo er verhaftet wurde. Am [[9. Dezember]] [[1940]] erfolgte die Deportation in das KZ Dachau, von dort aus am [[2. November]] [[1942]] in das KZ Neuengamme, wo Brandthaler am [[27. Jänner]] [[1943]] sein Leben verlor. 
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==Quelle==
 
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*[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Weingartner,Alfred Stolperstein:Alfred Weingartner]
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*[http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Brandthaler,Johann Stolperstein:Johann Brandthaler]
  
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[[Kategorie:Person|Brandthaler,Johann]]
[[Kategorie:Privatperson|Weingartner,Alfred]]  
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[[Kategorie:Privatperson|Brandthaler,Johann]]  
[[Kategorie:Person (Geschichte)|Weingartner,Alfred]]
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[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Weingartner,Alfred]]
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[[Kategorie:Zuagroaste|Brandthaler,Johann]]

Version vom 7. Mai 2013, 14:53 Uhr

Johann Brandthaler (* 4. Juni 1895 in Handenberg, Bezirk Braunau , † 27. Jänner 1943 KZ Neuengamme(ermordet); war ein Opfer des Nationalsozialismus in Salzburg.

Leben

Brandthaler lebte seit 1927 in Salzburg, wo er sich als Hausbursche (Diener) seinen Lebensunterhalt verdiente. Als Untermieter wohnte er in der Schlossergasse Nr. 1. Ab 1933 hatte die Gestapo ein Auge auf Brandthaler, welcher der kommunistischen Partei als Funktioniär angehörte, obwohl diese Partei bereits verboten war. Infolgedessen wurden er mehrmals wegen illegaler politischer Betätigung verhaftet und vom Landesgericht Salzburg wegen "Verbrechens des Hochverrats" und "Vergehens gegen die öffentliche Ruhe und Ordnung" verurteilt. Das genaue Strafmaß ist nicht eurierbar.

Brandthaler wurde sogar verboten, Salzburg zu betreten, was ab Mai 1937 der Fall war. Im Sommer des gleichen Jahres nahm Brandthaler an den Kämpfen des Spanischen Bürgerkriegs teil, kehrte jedoch, nach Beendigung desselben nach Österreich zurück, wo er verhaftet wurde. Am 9. Dezember 1940 erfolgte die Deportation in das KZ Dachau, von dort aus am 2. November 1942 in das KZ Neuengamme, wo Brandthaler am 27. Jänner 1943 sein Leben verlor.

Zum Andenken an Johann Brandthaler wurde am 19. April 2013 in der Schlossergasse Nr. 1 ein Stolperstein verlegt.

Quelle