Ursprünglich besaßen die [[Grafen von Lebenau]] die [[Hochgerichtsrecht]]e in ihrem Gebiet östlich der Salzach. Durch den Erwerb wichtiger Ämter und Hoheitsrechte vergrößerten sie im Laufe der Zeit ihren Einfluss. Sie wurden Vögte des [[Salzburger Domstift]]es, der [[Benediktinerabtei Seeon]] (nördlich des Chiemsees) und vermutlich auch des Stifts [[Nonnberg]]. Nach dem Aussterben der Grafen von Tengling und [[Burghausen]] erhielten sie [[1168]] deren Erbe. Im Jahre [[1211]] übernahmen die Lebenauer auch die Verwaltung und Gerichtsbarkeit im vormaligen Herrschaftsgebiet der [[Edelfreien von Haunsberg]]. Mit dem Tod von Bernhard, Graf von Lebenau am [[17. April]] [[1229]] erlosch das Geschlecht. | Ursprünglich besaßen die [[Grafen von Lebenau]] die [[Hochgerichtsrecht]]e in ihrem Gebiet östlich der Salzach. Durch den Erwerb wichtiger Ämter und Hoheitsrechte vergrößerten sie im Laufe der Zeit ihren Einfluss. Sie wurden Vögte des [[Salzburger Domstift]]es, der [[Benediktinerabtei Seeon]] (nördlich des Chiemsees) und vermutlich auch des Stifts [[Nonnberg]]. Nach dem Aussterben der Grafen von Tengling und [[Burghausen]] erhielten sie [[1168]] deren Erbe. Im Jahre [[1211]] übernahmen die Lebenauer auch die Verwaltung und Gerichtsbarkeit im vormaligen Herrschaftsgebiet der [[Edelfreien von Haunsberg]]. Mit dem Tod von Bernhard, Graf von Lebenau am [[17. April]] [[1229]] erlosch das Geschlecht. |