Mahnmal NS-Opfer Schießplatz Glanegg: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:P6270002.JPG|thumb|Stolperstein für Johann Pichler, hingerichtet in [[Glanegg]] am 26.9.1939 wegen Wehrdienstverweigerung]] | [[Datei:P6270002.JPG|thumb|Stolperstein für Johann Pichler, hingerichtet in [[Glanegg]] am 26.9.1939 wegen Wehrdienstverweigerung]] | ||
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] fanden 1939 und 1944 auf diesem Schießplatz Hinrichtungen statt. Bei den Opfern handelte es sich um zwei Mitglieder der [[Zeugen Jehovas]], die 1939 zur Exekution wegen Wehrdienstverweigerung verurteilt wurden sowie um vier Soldaten, die vom Militärgericht der 188. Division bzw. vom SS-Polizeigericht im April, Juli und Dezember 1944 erschossen wurden. Im selben Jahr wurde auch ein Soldat erhängt. Die Hintergründe der Verurteilung der vier Soldaten bleiben trotz Forschungen im deutschen Bundesarchiv im Dunkeln. | Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] fanden 1939 und 1944 auf diesem Schießplatz Hinrichtungen statt. Bei den Opfern handelte es sich um zwei Mitglieder der [[Zeugen Jehovas]] ([[Johann Pichler]] und [[Josef Wegscheider]]), die 1939 zur Exekution wegen Wehrdienstverweigerung verurteilt wurden sowie um vier Soldaten, die vom Militärgericht der 188. Division bzw. vom SS-Polizeigericht im April, Juli und Dezember 1944 erschossen wurden. Im selben Jahr wurde auch ein Soldat erhängt. Die Hintergründe der Verurteilung der vier Soldaten bleiben trotz Forschungen im deutschen Bundesarchiv im Dunkeln. | ||
Das letzte Opfer war der [[Goldegg]]er Bauernsohn Georg Kössner, der am [[8. März]] [[1945]], nur zwei Monate vor der Kapitulation des Deutschen Reichs, in Glanegg erschossen wurde. | Das letzte Opfer war der [[Goldegg]]er Bauernsohn Georg Kössner, der am [[8. März]] [[1945]], nur zwei Monate vor der Kapitulation des Deutschen Reichs, in Glanegg erschossen wurde. | ||