In einer anderen Publikation versuchte man sich den massiven Rückgang der niederösterreichischen Hagenauer in Urkunden ab 1150 dadurch zu erklären, dass es sich hier (ebenfalls) um zwei unterschiedliche Geschlechter gehandelt hätte. Nämlich um das bedeutende (und deswegen häufiger genannte) ausgestorbene "Grafengeschlecht" der Hochfreien Herren von Hagenau, und nach der Mitte des 12. Jahrhunderts um das weniger bedeutende Edelfreie Ritter- bzw. Ministerialengeschlecht der Herren von Hagenau. In anderen Publikationen wurden die Hagenauer der im Jahr 1152 erneut übernommenen Burg und des Lehens bei Braunau, als auch die niederösterreichischen Hagenauer, als Burgmannen der Herren von Hagenau bezeichnet. Diese hätten sich nach der jeweiligen Burg Hagenau benannt und wären ein anderes Geschlecht gewesen. Definitive Klärungen dieser Vermutungen sind bis heute nicht gelungen. | In einer anderen Publikation versuchte man sich den massiven Rückgang der niederösterreichischen Hagenauer in Urkunden ab 1150 dadurch zu erklären, dass es sich hier (ebenfalls) um zwei unterschiedliche Geschlechter gehandelt hätte. Nämlich um das bedeutende (und deswegen häufiger genannte) ausgestorbene "Grafengeschlecht" der Hochfreien Herren von Hagenau, und nach der Mitte des 12. Jahrhunderts um das weniger bedeutende Edelfreie Ritter- bzw. Ministerialengeschlecht der Herren von Hagenau. In anderen Publikationen wurden die Hagenauer der im Jahr 1152 erneut übernommenen Burg und des Lehens bei Braunau, als auch die niederösterreichischen Hagenauer, als Burgmannen der Herren von Hagenau bezeichnet. Diese hätten sich nach der jeweiligen Burg Hagenau benannt und wären ein anderes Geschlecht gewesen. Definitive Klärungen dieser Vermutungen sind bis heute nicht gelungen. |