St. Gilgen: Unterschied zwischen den Versionen
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== Persönlichkeiten == | == Persönlichkeiten == | ||
=====Die Familie Mozart===== | =====Die Familie Mozart===== | ||
Das ehemaligen Bezirksgericht von St. Gilgen, in dem heute die Mozartgedenkstätte untergebracht ist, wurde als „Pfleghaus“ von [[Wolfgang Nikolaus Pertl]], dem Großvater von [[Wolfgang Amadeus Mozart]] erbaut. Wolfgang Nikolaus Pertl machte eine erfolgreiche Karriere als Jurist und wurde Pfleger von St. Gilgen. | |||
Am 25. Dezember 1720 wurde Mozarts Mutter [[Anna Maria Walburga Pertl]] in diesem Haus geboren und am gleichen Tag in der nahe gelegenen Pfarrkirche St. Aegidius getauft. Die ersten vier Lebensjahre verbrachte Mozarts Mutter in St. Gilgen. | |||
Zufall oder Schicksal der Geschichte: am 23. August 1784 heiratet Mozarts Schwester [[Maria Anna Walburga Ignatia]], genannt „Nannerl“, einen Amtsnachfolger ihres Großvaters, den Reichsfreiherrn Johann Baptist Berchtold zu Sonnenburg und bezieht das „Geburtshaus“ ihrer Mutter. Sie verbrachte 17 Jahre ihres Lebens in St. Gilgen. | |||
Als Berchtold am [[26. Februar]] [[1801]] in St. Gilgen stirbt, zieht Nannerl nach Salzburg. [[1825]] erblindet sie und wird nach ihrem Tod am [[29. Oktober]] [[1829]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] begraben. | Als Berchtold am [[26. Februar]] [[1801]] in St. Gilgen stirbt, zieht Nannerl nach Salzburg. [[1825]] erblindet sie und wird nach ihrem Tod am [[29. Oktober]] [[1829]] in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]] begraben. | ||
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