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In seinem Jahresbericht [[1829]] fügte der Salzburger Kreisarzt Dr. [[Johann Nepomuk von Bernberg]] eine Art Nachruf auf Dr. Oberlechner ein. Dieser schwankt zwischen überschwänglichem Lob "Tausenden hat er Gesundheit und Leben, erhalten in seinem vieljährigen Wirken, darum benezten auch tausende von Thränen der dankbaren sein stummes Grab" und unverhohlener Kritik "Er lebte mit keinem anderen Arzt in einem vertrauten Verhältnis; liebte auch die Berathungen mit seinen Kollegen nicht, und gab leicht einen Kranken auf, der ihm nicht sein volles Zutrauen schenkte,...".<ref>SLA KR Akten B IX.9. Fasz 0212.</ref>
 
In seinem Jahresbericht [[1829]] fügte der Salzburger Kreisarzt Dr. [[Johann Nepomuk von Bernberg]] eine Art Nachruf auf Dr. Oberlechner ein. Dieser schwankt zwischen überschwänglichem Lob "Tausenden hat er Gesundheit und Leben, erhalten in seinem vieljährigen Wirken, darum benezten auch tausende von Thränen der dankbaren sein stummes Grab" und unverhohlener Kritik "Er lebte mit keinem anderen Arzt in einem vertrauten Verhältnis; liebte auch die Berathungen mit seinen Kollegen nicht, und gab leicht einen Kranken auf, der ihm nicht sein volles Zutrauen schenkte,...".<ref>SLA KR Akten B IX.9. Fasz 0212.</ref>
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Im Kaiserlich- Königlichen Schematismus des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns ist er 1830 noch aufgeführt als: Doktor der Medizin, - noch immer - provisorischer Stadtphysikus, Polizei- und Kriminal-Arzt, dann Hausarzt der städtischen Institute des Bürgerspitals und Bruderhauses.<ref>Kaiserlich- Königlicher Schematismus des Erzherzogthums Oesterr. ob der Enns auf das Jahr 1830, 293.</ref> Mit der Systemisierung der Stadtarztstelle hat man dann anscheinend seinen Tod abgewartet.
    
Er ist im [[Oberlechner-Grab am Petersfriedhof|Oberlechner-Grab]] am [[Friedhof St. Peter]] begraben.
 
Er ist im [[Oberlechner-Grab am Petersfriedhof|Oberlechner-Grab]] am [[Friedhof St. Peter]] begraben.