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== Über die Familie ==
 
== Über die Familie ==
Am [[29. Dezember]] [[1691]] erhob Kaiser Leopold I. Dr. Anton Hermes, [[Fürsterzbischof|erzbischöflich]] Salzburger wirklicher [[Hofrat]] und ordentlicher Professor der Pandekten an der [[Benediktineruniversität]] in der [[Stadt Salzburg]], "in Ansehung seiner und seiner Vorfahren als Bürgermeister, Schöffen und Ratsverwandte in der Stadt Neuß im untern Kurfürsten tum Köln geleisteten Verdienste in den Reichs- und erbländischen Adelsstand mit 4 Ahnen, mit dem Prä dikat 'von Fürstenhof' und Wappenbesserung."
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Am [[29. Dezember]] [[1691]] erhob Kaiser [[Leopold I.]] Dr. Anton Hermes, [[Fürsterzbischof|erzbischöflich]] Salzburger wirklicher [[Hofrat]] und ordentlicher Professor der Pandekten an der [[Benediktineruniversität]] in der [[Stadt Salzburg]], ''in Ansehung seiner und seiner Vorfahren als Bürgermeister, Schöffen und Ratsverwandte in der Stadt Neuß im untern Kurfürstentum Köln geleisteten Verdienste in den Reichs- und erbländischen [[Adel]]sstand mit 4 Ahnen'', mit dem Prädikat 'von Fürstenhof' und Wappenbesserung.
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Sein Vater, N. Hermes, war Magistratsbeamter in Köln. Sein Sohn war:
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Antons Großvater, N. (Vorname nicht bekannt) Hermes, war Magistratsbeamter in Köln. Dessen Sohn war
* Hermann (* [[1605]] in Köln; † [[28. April]] [[1680]] in der [[Stadt Salzburg]]), Lehrer der Jurisprudenz in Köln, [[1636]] Dictator fisci, Beisitzer des kurkölnischen Hofgerichts und Syndikus der Ritterschaft, [[1652]] Professor des römischen und deutschen Staatsrechtes an der Benediktineruniversität Salzburg. Er war mit Elisabeth von Büsdorf (* [[1620]]; † [[9. Juni]] [[1684]] in der Stadt Salzburg) verheiratet und liegt in der [[Stiftskirche St. Peter]] begraben. Ihr Sohn war oben zitierter
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* Hermann (* [[1605]] in Köln; † [[28. April]] [[1680]] in der Stadt Salzburg), Lehrer der Jurisprudenz in Köln, [[1636]] Dictator fisci, Beisitzer des kurkölnischen Hofgerichts und Syndikus der Ritterschaft sowie [[1652]] Professor des römischen und deutschen Staatsrechtes an der Benediktineruniversität Salzburg. Er war mit Elisabeth von Büsdorf (* [[1620]]; † [[9. Juni]] [[1684]] in der Stadt Salzburg) verheiratet und liegt in der [[Stiftskirche St. Peter]] begraben. Ihr Sohn war oben zitierter
* Karl (* in Köln; † [[12. Jänner]] [[1697]] in Regensburg), er studierte in Salzburg, praktiziert am Reichskammergericht in Speier, promovierte zum Dr. in Salzburg am [[26. April]] [[1677]], [[1680]] folgte er seinem Vater im Lehramt, [[1681]] wurde er hochfürstlicher Rat, [[1688]] Professor der Pandekten, 1691 Adelsstandserwerber, [[1696]] wirklich Hofrat und Salzburger Gesandter am [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Reichstag]] in [[Regensburg]][[1689]] erwarb er den Waldbichlhof in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]], das Haus [[Theatergasse]] 14 (bis [[1709]]) und den Fürstenhof außer der Schießstätte; er war mit Erentraud Sophie, Tochter des Franz Camerlohr von Weichingen, hochfürstlicher Hofrat, und der Elisabeth [[Paurnfeind]], (* getauft am [[27. Mai]] [[1660]] im [[Salzburger Dom]]; † [[24. November]] [[1745]], begraben im [[Friedhof von St. Peter]].
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** Anton (* 16xx in Köln; † [[12. Jänner]] [[1697]] in Regensburg); er studierte in Salzburg, praktizierte am Reichskammergericht in Speyer und promovierte in Salzburg am [[26. April]] [[1677]] zum Doktor; [[1680]] folgte er seinem Vater im Lehramt, [[1681]] wurde er hochfürstlicher Rat, [[1688]] Professor der Pandekten sowie [[1696]] wirklicher Hofrat und Salzburger Gesandter am [[Immerwährender Reichstag in Regensburg|Reichstag]] in [[Regensburg]]; [[1689]] erwarb er den [[Rauchenbichlerhof|Waldbichlhof]] in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]], das Haus [[Theatergasse]] 14 (bis [[1709]]) und den Fürstenhof außer der Schießstätte; er war 1691 der Adelsstandserwerber; er war mit Erentraud Sophie, Tochter des Franz [[Camerlohr von Weiching]]en (hochfürstlicher Hofrat) und der Elisabeth [[Paurnfeind]] (* getauft am [[27. Mai]] [[1660]] im [[Salzburger Dom]]; † [[24. November]] [[1745]], begraben im [[Friedhof von St. Peter]]) verheiratet.
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Weitere Nachfahren waren u. a.
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Eine Nachfahrin (Urenkelin) Antons war
 
* Maria Theresia Anna Hermes von Fürstenhof (* getauft am [[27. September]] [[1781]] im Salzburger Dom; † [[14. Februar]] [[1832]] in der Stadt Salzburg), sie heiratete am [[11. Juli]] [[1808]] in der [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]  Franz Xaver Johann Nepomuk König von Paumbshausen (* [[23. Oktober]] [[1762]] in Kremnitz; † [[29. Oktober]] [[1832]] in der Stadt Salzburg); beide liegen auf dem Friedhof von St. Peter begraben; Anna Hermes von Fürstenhof war Besitzerin des [[Paschingerschlössl]]s auf dem [[Kapuzinerberg]].
 
* Maria Theresia Anna Hermes von Fürstenhof (* getauft am [[27. September]] [[1781]] im Salzburger Dom; † [[14. Februar]] [[1832]] in der Stadt Salzburg), sie heiratete am [[11. Juli]] [[1808]] in der [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]  Franz Xaver Johann Nepomuk König von Paumbshausen (* [[23. Oktober]] [[1762]] in Kremnitz; † [[29. Oktober]] [[1832]] in der Stadt Salzburg); beide liegen auf dem Friedhof von St. Peter begraben; Anna Hermes von Fürstenhof war Besitzerin des [[Paschingerschlössl]]s auf dem [[Kapuzinerberg]].
    
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_76_0135-0137.pdf www.zobodat.at]
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*[[Franz Martin|Martin, Franz]]: ''[[Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte]]. 26. [[Hermes von Fürstenhof]]'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19360003&zoom=2&seite=00000135 MGSLK 76, 1936, S. 135-136]
* [http://paumbshausen.com/html%20pages/GENVI_MARIA%20HvF.htm paumbshausen.com]
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* Genealogie-Website "König von Paumbshausen": [http://paumbshausen.com/html%20pages/GENVI_MARIA%20HvF.htm ''Maria Theresia Anna Hermes von Fürstenhof]
    
[[Kategorie:Person]]
 
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[[Kategorie:Person (Familie)]]
 
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