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| − | [[File:Karte A10 AT.svg|thumb|Verlauf der Tauernautobahn durch Salzburg und Kärnten]] | + | [[File:Karte A10 AT.svg|thumb|Verlauf der Tauern Autobahn durch Salzburg und Kärnten]] |
| − | [[Datei:Tauernautobahnraststelle Golling.jpg|thumb|Tauernautobahnraststätte Golling]]
| + | Link zu [https://www.asfinag.at/a10 Echtzeit-Reisezeitinformationen] von der Tauern Autobahn in Werfen während der Bauarbeiten. |
| − | [[File:Grödig tauernautobahn a10.jpg|thumb|Der nördliche Beginn der Tauernautobahn im Bereich von [[Grödig]] (links) und [[Anif]] (rechts). Blickrichtung Nordwesten.]]
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| − | Link zu [https://www.asfinag.at/a10 Echtzeit-Reisezeitinformationen] von der Tauernautobahn in Werfen während der Bauarbeiten. | + | Die '''A 10 Tauern Autobahn''' ist eine wichtige Straßenverbindung über die [[Hohen Tauern]] in Nord-Süd-Richtung in Österreich. |
| − | Von 28. Juni bis voraussichtlich 10. September 2024 sind die Tunnels zwischen Golling und Werfen wie normal befahrbar.
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| − | Die '''Tauernautobahn (A 10)''' ist eine wichtige Straßenverbindung über die [[Hohen Tauern]] in Nord-Süd-Richtung in Österreich. | |
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| | == Verlauf == | | == Verlauf == |
| − | Die Tauernautobahn (A 10) beginnt im Westen der Stadt Salzburg beim [[Knoten Salzburg]] an der [[Westautobahn]] (A 1) und endet in [[Kärnten]] im Osten der Stadt Villach beim Knoten Villach an der Südautobahn]] (A 2). Ihre Gesamtlänge beträgt 192,7 Kilometer, davon verlaufen 23,8 Kilometer (ca. 12 %) in insgesamt zwölf Tunnels. Etwa 108 Kilometer befinden sich im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Die Tauernautobahn verläuft südwärts durch den [[Flachgau]], den [[Tennengau]], den [[Pongau]] und den [[Lungau]]. | + | Die Tauern Autobahn beginnt im Westen der Stadt Salzburg beim [[Knoten Salzburg]] an der [[A 1 Westautobahn]] und endet in [[Kärnten]] im Osten der Stadt Villach beim Knoten Villach an der Südautobahn]] (A 2). Ihre Gesamtlänge beträgt 192,7 Kilometer, davon verlaufen 23,8 Kilometer (ca. 12 %) in insgesamt zwölf Tunnels. Etwa 108 Kilometer befinden sich im [[Salzburg (Bundesland)|Bundesland Salzburg]]. Die Tauern Autobahn verläuft südwärts durch den [[Flachgau]], den [[Tennengau]], den [[Pongau]] und den [[Lungau]]. |
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| − | Die längsten Tunnels sind der [[Tauern-Tunnel (Tauernautobahn)|Tauern-Tunnel]] mit 6 765 Metern (erste Röhre) und der [[Katschberg-Tunnel]] mit 5 898 Metern (zweite Röhre); in letzterem verläuft die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Der Scheitelpunkt der Tauernautobahn liegt im Lungau auf 1 340 Metern beim Südportal des Tauern-Tunnels in [[Wald (Zederhaus)|Wald]] in der Gemeinde [[Zederhaus]].
| + | [[Datei:Tauern Autobahnraststelle Golling.jpg|thumb|Tauern Autobahnraststätte Golling]] |
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| − | Tauern-Tunnel und Katschberg-Tunnel sind [[Mautstraße|Sondermautstrecken]]. Die Tauernautobahn ist zweispurig je Fahrtrichtung befahrbar. | + | Die längsten Tunnels sind der [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnel]] mit 6 765 Metern (erste Röhre) und der [[Katschberg-Tunnel]] mit 5 898 Metern (zweite Röhre); in letzterem verläuft die Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten. Der Scheitelpunkt der Tauern Autobahn liegt im Lungau auf 1 340 Metern beim Südportal des Tauern-Tunnels in [[Wald (Zederhaus)|Wald]] in der Gemeinde [[Zederhaus]]. |
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| | + | [[File:Grödig Tauern Autobahn a10.jpg|thumb|Der nördliche Beginn der Tauern Autobahn im Bereich von [[Grödig]] (links) und [[Anif]] (rechts). Blickrichtung Nordwesten.]] |
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| | + | Tauern-Tunnel und Katschberg-Tunnel sind [[Mautstraße|Sondermautstrecken]]. Die Tauern Autobahn ist zweispurig je Fahrtrichtung befahrbar. |
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| − | [[Datei:Tauernautobahn beim Ofenauerberg.jpg|thumb|Tauernautobahn beim Ofenauerberg in Golling]] | + | [[Datei:Tauern Autobahn beim Ofenauerberg.jpg|thumb|Tauern Autobahn beim Ofenauerberg in Golling]] |
| − | [[Datei:Salzachtal, Luftaufnahme von Kuchl in Richtung Norden nach Salzburg, Helisky-Bild.jpg|thumb|Verlauf der Tauernautobahn im Tennengau, Luftaufnahme von Kuchl in Richtung Norden nach Salzburg, Heli-Sky-Bild]] | + | [[Datei:Salzachtal, Luftaufnahme von Kuchl in Richtung Norden nach Salzburg, Helisky-Bild.jpg|thumb|Verlauf der Tauern Autobahn im Tennengau, Luftaufnahme von Kuchl in Richtung Norden nach Salzburg, Heli-Sky-Bild]] |
| − | [[Datei:Brücke der Tauernautobahn über das Fritztal.jpg|thumb|Brücke der [[Tauernautobahn]] über das [[Fritztal]]]] | + | [[Datei:Brücke der Tauern Autobahn über das Fritztal.jpg|thumb|Brücke der [[Tauern Autobahn]] über das [[Fritztal]]]] |
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| | == Geschichte == | | == Geschichte == |
| − | Im Gegensatz zu den frühen Planungen anderer Gebirgsautobahnen in Österreich (Brenner, Pyhrn) war die Tauernautobahn von Anfang an als "Vollautobahn" mit vier Spuren geplant. Für die Querung des [[Alpenhauptkamm]]es wurden insgesamt zehn Trassenvarianten untersucht, darunter auch solche durch das [[Gasteinertal]] oder das [[Großarltal]]. | + | Im Gegensatz zu den frühen Planungen anderer Gebirgsautobahnen in Österreich (Brenner, Pyhrn) war die Tauern Autobahn von Anfang an als "Vollautobahn" mit vier Spuren geplant. Für die Querung des [[Alpenhauptkamm]]es wurden insgesamt zehn Trassenvarianten untersucht, darunter auch solche durch das [[Gasteinertal]] oder das [[Großarltal]]. |
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| − | [[Herbert Hübner]] war jahrelang maßgeblich mit der Planung und dem Bau der Tauernautobahn beschäftigt. | + | [[Herbert Hübner]] war jahrelang maßgeblich mit der Planung und dem Bau der Tauern Autobahn beschäftigt. |
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| | === Reichsautobahn === | | === Reichsautobahn === |
| | Die Bauarbeiten begannen bereits [[1939]]. Lediglich der kurze Abschnitt vom Knoten Salzburg über den [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] bis zur späteren Überführung der [[Salzburgerstraße]] zwischen [[Anif]] und [[Niederalm]], wo sie in diese einmündete, wurde noch während der [[NS]]-Zeit fertig gestellt. Der Anschluss Salzburg Süd stellte die kürzeste Verbindung zwischen der Autobahn und dem [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] her. Der Unterbau war allerdings noch bis zur [[Salzach]] weitergeführt worden. Alle anderen Arbeiten blieben in frühem Stadium stecken. Erste Pläne für einen vierspurigen Ausbau gab es allerdings auch schon sehr bald, nämlich [[1941]]. | | Die Bauarbeiten begannen bereits [[1939]]. Lediglich der kurze Abschnitt vom Knoten Salzburg über den [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] bis zur späteren Überführung der [[Salzburgerstraße]] zwischen [[Anif]] und [[Niederalm]], wo sie in diese einmündete, wurde noch während der [[NS]]-Zeit fertig gestellt. Der Anschluss Salzburg Süd stellte die kürzeste Verbindung zwischen der Autobahn und dem [[Obersalzberg]] bei [[Berchtesgaden]] her. Der Unterbau war allerdings noch bis zur [[Salzach]] weitergeführt worden. Alle anderen Arbeiten blieben in frühem Stadium stecken. Erste Pläne für einen vierspurigen Ausbau gab es allerdings auch schon sehr bald, nämlich [[1941]]. |
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| − | === Tauernautobahn === | + | === Tauern Autobahn === |
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| | Ende der [[1950er]]-Jahre wurde eine Nord-Süd-Autobahn wieder ein Thema. Der Salzburger Rechtsanwalt [[Hans Freyborn]] engagierte sich für den Bau und gründete dafür [[1964]] eine Studiengesellschaft. Erst [[1965]] begann man mit der Planung und dem Bau des ersten Abschnitts von Salzburg bis [[Golling an der Salzach]].<ref name="SN2018">{{Quelle SN|21. Juli 2018}}</ref> Eine Entschließung des Nationalrats leitete [[1966]] konkrete Schritte ein. Mit einer Bundesstraßengesetz-Novelle wurde die Strecke [[1968]] offiziell zur Autobahn. | | Ende der [[1950er]]-Jahre wurde eine Nord-Süd-Autobahn wieder ein Thema. Der Salzburger Rechtsanwalt [[Hans Freyborn]] engagierte sich für den Bau und gründete dafür [[1964]] eine Studiengesellschaft. Erst [[1965]] begann man mit der Planung und dem Bau des ersten Abschnitts von Salzburg bis [[Golling an der Salzach]].<ref name="SN2018">{{Quelle SN|21. Juli 2018}}</ref> Eine Entschließung des Nationalrats leitete [[1966]] konkrete Schritte ein. Mit einer Bundesstraßengesetz-Novelle wurde die Strecke [[1968]] offiziell zur Autobahn. |
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| − | [[1969]] begannen die Bauarbeiten an den beiden großen Tunnelabschnitten, im Jänner [[1971]] die Bauarbeiten für die beiden Haupttunnel, Katschberg- und Tauern-Tunnel.<ref name="SN2018"></ref> Am Donnerstag, den [[19. November]] [[1970]] zündete [[Landeshauptmann]] DDr. [[Hans Lechner]] den ersten Sprengsatz für den ersten Tunnelschlag entlang der Tauernautobahn im Baulos [[Pass Lueg]] ([[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer Tunnel]], Kostenvolumen ohne Brücken 237 Millionen [[Schilling]], rund 17,2 Millionen Euro). Als Bauzeit für die beiden Tunnels im Bereich des Pass Luegs waren 41 Monate geplant.<ref>{{Quelle SN|20. November 1970, Faksimile 5. November 2020}}</ref> | + | [[1969]] begannen die Bauarbeiten an den beiden großen Tunnelabschnitten, im Jänner [[1971]] die Bauarbeiten für die beiden Haupttunnel, Katschberg- und Tauern-Tunnel.<ref name="SN2018"></ref> Am Donnerstag, den [[19. November]] [[1970]] zündete [[Landeshauptmann]] DDr. [[Hans Lechner]] den ersten Sprengsatz für den ersten Tunnelschlag entlang der Tauern Autobahn im Baulos [[Pass Lueg]] ([[Ofenauer Tunnel (Tauern Autobahn)|Ofenauer Tunnel]], Kostenvolumen ohne Brücken 237 Millionen [[Schilling]], rund 17,2 Millionen Euro). Als Bauzeit für die beiden Tunnels im Bereich des Pass Luegs waren 41 Monate geplant.<ref>{{Quelle SN|20. November 1970, Faksimile 5. November 2020}}</ref> |
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| | Am [[21. Dezember]] [[1974]] wurde der Katschberg-Tunnel für den Verkehr freigegeben, am [[21. Juni]] [[1975]] der 44 Kilometer lange Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[St. Michael im Lungau]]. [[1980]] wurde der Abschnitt im Kärntner Liesertal fertiggestellt. | | Am [[21. Dezember]] [[1974]] wurde der Katschberg-Tunnel für den Verkehr freigegeben, am [[21. Juni]] [[1975]] der 44 Kilometer lange Abschnitt von [[Eben im Pongau]] bis [[St. Michael im Lungau]]. [[1980]] wurde der Abschnitt im Kärntner Liesertal fertiggestellt. |
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| | ==== Schutzmaßnahmen ==== | | ==== Schutzmaßnahmen ==== |
| − | Bahnbrechende Neuerungen des Salzburger Wissenschafters und Malers [[Prof]]. Dr. [[Sepp Steiner]] im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben wurden auf der Tauernautobahn als erste Autobahn Europas mit farbpsychologischen Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit ausgestattet, in Tunnels mit farbpsychologischer Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts". | + | Bahnbrechende Neuerungen des Salzburger Wissenschafters und Malers [[Prof]]. Dr. [[Sepp Steiner]] im Bereich der Sicherheits-, Ordnungs- und Leitfarben wurden auf der Tauern Autobahn als erste Autobahn Europas mit farbpsychologischen Richtlinien für die Erhöhung der Sicherheit ausgestattet, in Tunnels mit farbpsychologischer Gestaltung der Beleuchtung sowie der Innenfarbgebung zur Vermeidung des "Schwarzlocheffekts". |
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| − | Entlang der Tauernautobahn wurden im Laufe der Jahrzehnte verschiedene [[A10-Lärmschutz|Lärmschutzmaßnahmen]] durchgeführt. | + | Entlang der Tauern Autobahn wurden im Laufe der Jahrzehnte verschiedene [[A10-Lärmschutz|Lärmschutzmaßnahmen]] durchgeführt. |
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| − | Nach einem [[Mure]]nabgang im Juni 2012 bei [[Flachau]], der den Verkehr auf der Tauernautobahn für einige Tage lahmlegte, investierte die [[Asfinag]] 2013 auf Höhe des Steinschüttgrabens 1,7 Millionen Euro in zusätzliche Schutzdämme. Über 130 000 Kubikmeter Erdmassen wurden dabei bewegt. Das Ende der Arbeiten war für Sommer 2014 geplant<ref>{{Quelle PN|22. August 2013}}</ref>. | + | Nach einem [[Mure]]nabgang im Juni 2012 bei [[Flachau]], der den Verkehr auf der Tauern Autobahn für einige Tage lahmlegte, investierte die [[Asfinag]] 2013 auf Höhe des Steinschüttgrabens 1,7 Millionen Euro in zusätzliche Schutzdämme. Über 130 000 Kubikmeter Erdmassen wurden dabei bewegt. Das Ende der Arbeiten war für Sommer 2014 geplant<ref>{{Quelle PN|22. August 2013}}</ref>. |
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| | ==== Tunnelwarte ==== | | ==== Tunnelwarte ==== |
| − | Die [[Tunnelwarte der Asfinag in St. Michael im Lungau]] ist für die Überwachung der Autobahnabschnitte der [[Westautobahn]] bei [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] bis hin zu Trebesing in [[Kärnten]], einer Gemeinde an der Tauernautobahn (A 10) nördlich von Spittal an der Drau, zuständig. | + | Die [[Tunnelwarte der Asfinag in St. Michael im Lungau]] ist für die Überwachung der Autobahnabschnitte der [[Westautobahn]] bei [[Mondsee (Ort)|Mondsee]] bis hin zu Trebesing in [[Kärnten]], einer Gemeinde an der Tauern Autobahn (A 10) nördlich von Spittal an der Drau, zuständig. |
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| | === Die Eröffnungsdaten der Baulose === | | === Die Eröffnungsdaten der Baulose === |
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| | * [[30. Juni]] [[1973]]: Knoten Spittal/Millstättersee – ASt Spittal/Drau Ost (7,300 km) | | * [[30. Juni]] [[1973]]: Knoten Spittal/Millstättersee – ASt Spittal/Drau Ost (7,300 km) |
| | * 30. Juni 1973: Knoten Spittal/Millstättersee – Lendorf (4,185 km) | | * 30. Juni 1973: Knoten Spittal/Millstättersee – Lendorf (4,185 km) |
| − | * [[10. Oktober]] [[1974]]: ASt Golling – ASt [[Pass Lueg]] (6,141 km, [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer]]-/[[Hiefler Tunnel]]) | + | * [[10. Oktober]] [[1974]]: ASt Golling – ASt [[Pass Lueg]] (6,141 km, [[Ofenauer Tunnel (Tauern Autobahn)|Ofenauer]]-/[[Hiefler Tunnel]]) |
| | * [[21. Dezember]] 1974: ASt [[St. Michael im Lungau]] – ASt Rennweg (8,860 km, [[Katschberg-Tunnel]]) | | * [[21. Dezember]] 1974: ASt [[St. Michael im Lungau]] – ASt Rennweg (8,860 km, [[Katschberg-Tunnel]]) |
| − | * [[21. Juni]] [[1975]]: ASt [[Eben im Pongau]] – ASt St. Michael im Lungau (44,071 km, [[Tauern-Tunnel (Tauernautobahn)|Tauern-Tunnel]]) | + | * [[21. Juni]] [[1975]]: ASt [[Eben im Pongau]] – ASt St. Michael im Lungau (44,071 km, [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnel]]) |
| | * [[2. Juli]] [[1976]]: Lieserhofen – Knoten Spittal/Millstättersee (1,940 km) | | * [[2. Juli]] [[1976]]: Lieserhofen – Knoten Spittal/Millstättersee (1,940 km) |
| | * 2. Juli 1976: ASt [[Gmünd]]-Maltatal – Knoten Spittal/Millstättersee (9,638 km) | | * 2. Juli 1976: ASt [[Gmünd]]-Maltatal – Knoten Spittal/Millstättersee (9,638 km) |
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| | Die steigende Verkehrsfrequenz führte immer wieder zu Überlastung und Staus vor allem vor den Tunnels und dies wiederum besonders in den Sommerferien. Ein schwerer Unfall im Tauern-Tunnel im Mai [[1999]] bestätigte die Befürworter eines zweiröhrigen Ausbaus der Tunnels. Die Arbeiten an den beiden zweiten Röhren waren [[2010]] abgeschlossen. | | Die steigende Verkehrsfrequenz führte immer wieder zu Überlastung und Staus vor allem vor den Tunnels und dies wiederum besonders in den Sommerferien. Ein schwerer Unfall im Tauern-Tunnel im Mai [[1999]] bestätigte die Befürworter eines zweiröhrigen Ausbaus der Tunnels. Die Arbeiten an den beiden zweiten Röhren waren [[2010]] abgeschlossen. |
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| − | Im Eröffnungsjahr 1975 fuhren 649 000 Fahrzeuge über die Tauernautobahn bei der [[Mautstelle St. Michael]], [[2017]] waren es nach einer Analyse des Verkehrsclubs Österreich rund acht Millionen Fahrzeuge.<ref name="SN2018"></ref> | + | Im Eröffnungsjahr 1975 fuhren 649 000 Fahrzeuge über die Tauern Autobahn bei der [[Mautstelle St. Michael]], [[2017]] waren es nach einer Analyse des Verkehrsclubs Österreich rund acht Millionen Fahrzeuge.<ref name="SN2018"></ref> |
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| − | Auf der Tauernautobahn wurden 2010 im Bereich von [[Anif]] 2 155 500 Lkw gezählt, eine Steigerung von 3,4 Prozent zu 2009. Bei [[Hallein]] waren es 1,7 Millionen Lkw und beim [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer Tunnel]] mehr als 1,6 Millionen Lkw. | + | Auf der Tauern Autobahn wurden 2010 im Bereich von [[Anif]] 2 155 500 Lkw gezählt, eine Steigerung von 3,4 Prozent zu 2009. Bei [[Hallein]] waren es 1,7 Millionen Lkw und beim [[Ofenauer Tunnel (Tauern Autobahn)|Ofenauer Tunnel]] mehr als 1,6 Millionen Lkw. |
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| | Von Jänner bis April 2011 wurden um 4,14 Prozent mehr Pkw (1,27 Millionen) und um 4,75 Prozent mehr Lkw (349 000) registriert. | | Von Jänner bis April 2011 wurden um 4,14 Prozent mehr Pkw (1,27 Millionen) und um 4,75 Prozent mehr Lkw (349 000) registriert. |
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| − | 1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649 000 Fahrzeuge die Tauernautobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der [[Mautstelle St. Michael]] beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). Die Mautstelle ist für eine Kapazität von 2 000 bis 2 100 Fahrzeuge pro Stunde in Spitzenzeiten ausgelegt. | + | 1975, im Jahr der Eröffnung, passierten knapp 649 000 Fahrzeuge die Tauern Autobahn. 2010 waren es 6,42 Millionen, zehn Mal so viel wie 1975. 1975 waren zwölf Mitarbeiter an der [[Mautstelle St. Michael]] beschäftigt, ein Jahr später schon 21 und 2010 waren es 27 Personen (Stammpersonal). Die Mautstelle ist für eine Kapazität von 2 000 bis 2 100 Fahrzeuge pro Stunde in Spitzenzeiten ausgelegt. |
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| − | Auf der Tauernautobahn zwischen Salzburg und Kärnten wurden [[2018]] bei der Mautstelle St. Michael im Lungau 1,095 Mill. Lkw registriert, das war ein Plus von drei Prozent gegenüber 2017.<ref>"[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/politik/innenpolitik/vereint-gegen-lkw-transit-73918369 25. Juli 2019]</ref> | + | Auf der Tauern Autobahn zwischen Salzburg und Kärnten wurden [[2018]] bei der Mautstelle St. Michael im Lungau 1,095 Mill. Lkw registriert, das war ein Plus von drei Prozent gegenüber 2017.<ref>"[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/politik/innenpolitik/vereint-gegen-lkw-transit-73918369 25. Juli 2019]</ref> |
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| | Die [[Ausfahrtssperren A10|Ausfahrtssperren]] entlang der A 10 waren eine Notmaßnahme, die erstmals am Wochenende [[13. Juli|13.]] bis [[15. Juli]] [[2019]] zur Anwendung kam. Stand 2023 werden diese Ausfahrtsperren immer noch an verkehrsstarken Sommerwochenenden verfügt. | | Die [[Ausfahrtssperren A10|Ausfahrtssperren]] entlang der A 10 waren eine Notmaßnahme, die erstmals am Wochenende [[13. Juli|13.]] bis [[15. Juli]] [[2019]] zur Anwendung kam. Stand 2023 werden diese Ausfahrtsperren immer noch an verkehrsstarken Sommerwochenenden verfügt. |
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| | === Lkw-Verkehr === | | === Lkw-Verkehr === |
| − | Es gibt zwei Lkw-Kontrollstellen im Bereich der Marktgemeinde [[Kuchl]], die modernste [[Kontrollstelle an Tauernautobahn in Kuchl|Kontrollstelle an Tauernautobahn]] ist dort in Fahrtrichtung Süden (Villach) seit [[15. Dezember]] [[2022]] in Betrieb. Wo auf der Tauernautobahn im [[2023]] die meisten Lkw fuhren. Anzahl Kfz über 3,5 Tonnen im Jahr 2023, in Klammer die Zahlen für das Jahr [[2022]]: | + | Es gibt zwei Lkw-Kontrollstellen im Bereich der Marktgemeinde [[Kuchl]], die modernste [[Kontrollstelle an Tauern Autobahn in Kuchl|Kontrollstelle an Tauern Autobahn]] ist dort in Fahrtrichtung Süden (Villach) seit [[15. Dezember]] [[2022]] in Betrieb. Wo auf der Tauern Autobahn im [[2023]] die meisten Lkw fuhren. Anzahl Kfz über 3,5 Tonnen im Jahr 2023, in Klammer die Zahlen für das Jahr [[2022]]: |
| | * [[Autobahnanschlussstelle Urstein-Puch]] 2,031 Millionen (2,099 Millionen) | | * [[Autobahnanschlussstelle Urstein-Puch]] 2,031 Millionen (2,099 Millionen) |
| | * [[Autobahnanschlussstelle Hallein]] 1,937 Millionen (2,022 Millionen) | | * [[Autobahnanschlussstelle Hallein]] 1,937 Millionen (2,022 Millionen) |
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| | === 2023 bis 2025: Umfangreiche Tunnelsanierungen === | | === 2023 bis 2025: Umfangreiche Tunnelsanierungen === |
| − | [[Datei:Tunnelsanierung A 10 Tauernautobahn 2023.jpg|thumb|Tunnelsanierung A 10 Tauernautobahn 2023.]] | + | [[Datei:Tunnelsanierung A 10 Tauern Autobahn 2023.jpg|thumb|Tunnelsanierung A 10 Tauern Autobahn 2023.]] |
| | Auf dem 14 Kilometer langen Abschnitt zwischen Golling und Werfen müssen fünf Tunnels saniert werden. Während der Zeit der Sanierungen wird jeweils nur eine Tunnelröhre zur Verfügung stehen, der Verkehr in Richtung Süden wird nur einspurig möglich sein. Der Ofenauertunnel (1,4 km lang) und der Hieflertunnel (zwei Kilometer) wurden in den Jahren [[1968]] bis [[1974]] gebaut. Sie erhielten ihre zweiten Röhren dann [[1980]]. Die östlichen, älteren Röhren wurden bereits [[2004]] bis [[2005]] für eine Sanierung gesperrt, jetzt müssen neben dem Ofenauer- und dem [[Hiefler Tunnel]] auch der [[Brentenbergtunnel|Brentenberg]]-, [[Zetzenbergtunnel|Zetzenberg]]- und [[Helbersbergtunnel]]. Dabei werden neue Fahrbahnbeläge, die Sanierung von Beton-Innenschalten sowie die Fluchtwege mit neuen Türen, LED-Beleuchtung und Notruf-Anlagen ausgerüstet und drei neue Löschwasserbehälter errichtet. | | Auf dem 14 Kilometer langen Abschnitt zwischen Golling und Werfen müssen fünf Tunnels saniert werden. Während der Zeit der Sanierungen wird jeweils nur eine Tunnelröhre zur Verfügung stehen, der Verkehr in Richtung Süden wird nur einspurig möglich sein. Der Ofenauertunnel (1,4 km lang) und der Hieflertunnel (zwei Kilometer) wurden in den Jahren [[1968]] bis [[1974]] gebaut. Sie erhielten ihre zweiten Röhren dann [[1980]]. Die östlichen, älteren Röhren wurden bereits [[2004]] bis [[2005]] für eine Sanierung gesperrt, jetzt müssen neben dem Ofenauer- und dem [[Hiefler Tunnel]] auch der [[Brentenbergtunnel|Brentenberg]]-, [[Zetzenbergtunnel|Zetzenberg]]- und [[Helbersbergtunnel]]. Dabei werden neue Fahrbahnbeläge, die Sanierung von Beton-Innenschalten sowie die Fluchtwege mit neuen Türen, LED-Beleuchtung und Notruf-Anlagen ausgerüstet und drei neue Löschwasserbehälter errichtet. |
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| | Die Vorbereitungen begannen im September [[2022]]. Im Herbst [[2023]] begann die zweite Bauphase mit der Sperre von fünf Tunnels. Der Verkehr im Ofenauer- und Hieflertunnel wird seit [[12. September]] durch die Röhren jeweils einspurig mit einer 60-km/h-Begrenzung und mit "Section Control" in nördliche Richtung Salzburg geführt. Die Baustelle wird in den beiden Röhren in südliche Richtung Villach sein. In den drei kürzeren Tunnels der Tunnelkette bei und in Werfen ist es umgekehrt. Hier wird der Verkehr in den Röhren Richtung Villach fließen und die Baustelle in den Röhren Richtung Salzburg eingerichtet. Nach der Sommerpause von Juli bis September [[2024]] werden die Sanierungsarbeiten in den fünf Tunnels dann bis Juni [[2025]] in die dritte und letzte Phase gehen.<ref>[[InfoMediaWorx]]-Facebook, 7. August 2023</ref> | | Die Vorbereitungen begannen im September [[2022]]. Im Herbst [[2023]] begann die zweite Bauphase mit der Sperre von fünf Tunnels. Der Verkehr im Ofenauer- und Hieflertunnel wird seit [[12. September]] durch die Röhren jeweils einspurig mit einer 60-km/h-Begrenzung und mit "Section Control" in nördliche Richtung Salzburg geführt. Die Baustelle wird in den beiden Röhren in südliche Richtung Villach sein. In den drei kürzeren Tunnels der Tunnelkette bei und in Werfen ist es umgekehrt. Hier wird der Verkehr in den Röhren Richtung Villach fließen und die Baustelle in den Röhren Richtung Salzburg eingerichtet. Nach der Sommerpause von Juli bis September [[2024]] werden die Sanierungsarbeiten in den fünf Tunnels dann bis Juni [[2025]] in die dritte und letzte Phase gehen.<ref>[[InfoMediaWorx]]-Facebook, 7. August 2023</ref> |
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| − | Rund eineinhalb Stunden brauchte man am Mittwoch, den [[13. September]] 2023, zwischen 16:00 und 17:00 Uhr auf der Tauernautobahn mit dem Auto von [[Eben im Pongau]] bis [[Golling an der Salzach]]. Ohne Stau fährt man die Strecke in einer knappen halben Stunde. Die Auswirkungen der Sanierung der Tunnelgruppe Werfen, bei der der Verkehr auf 14 Kilometern in beiden Richtungen einspurig geführt wird, waren am zweiten Tag deutlich stärker als am ersten Tag. Eine mögliche Erklärung sei, dass sich noch viel Urlauber-Rückreiseverkehr in den Pendlerverkehr mische, sagt Asfinag-Sprecher Christoph Pollinger.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/baustelle-a10-tunnelkette-werfen-bis-zu-einer-stunde-zeitverlust-an-zweiten-tag-145238413 www.sn.at], 13. September 2023</ref> | + | Rund eineinhalb Stunden brauchte man am Mittwoch, den [[13. September]] 2023, zwischen 16:00 und 17:00 Uhr auf der Tauern Autobahn mit dem Auto von [[Eben im Pongau]] bis [[Golling an der Salzach]]. Ohne Stau fährt man die Strecke in einer knappen halben Stunde. Die Auswirkungen der Sanierung der Tunnelgruppe Werfen, bei der der Verkehr auf 14 Kilometern in beiden Richtungen einspurig geführt wird, waren am zweiten Tag deutlich stärker als am ersten Tag. Eine mögliche Erklärung sei, dass sich noch viel Urlauber-Rückreiseverkehr in den Pendlerverkehr mische, sagt Asfinag-Sprecher Christoph Pollinger.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/baustelle-a10-tunnelkette-werfen-bis-zu-einer-stunde-zeitverlust-an-zweiten-tag-145238413 www.sn.at], 13. September 2023</ref> |
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| | Von 28. Juni bis voraussichtlich 10. September 2024 ist die 14 Kilometer lange Strecke zwischen Golling und Werfe wieder ohne baustellenbedingte Einschränkungen befahrbar. So wie der Zeitplan hält auch die mit 265 Millionen Euro stabile Investitionssumme. Eine Wiederaufnahme der Arbeiten ist voraussichtlich am 10. September 2024, die Gesamtverkehrsfreigabe Ende Juni 2025 geplant.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/a-tunnelbaustelle-sommerpause-schaerfere-tempobremse-phase-160859419 www.sn.at], 27. Juni 2024</ref> | | Von 28. Juni bis voraussichtlich 10. September 2024 ist die 14 Kilometer lange Strecke zwischen Golling und Werfe wieder ohne baustellenbedingte Einschränkungen befahrbar. So wie der Zeitplan hält auch die mit 265 Millionen Euro stabile Investitionssumme. Eine Wiederaufnahme der Arbeiten ist voraussichtlich am 10. September 2024, die Gesamtverkehrsfreigabe Ende Juni 2025 geplant.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/a-tunnelbaustelle-sommerpause-schaerfere-tempobremse-phase-160859419 www.sn.at], 27. Juni 2024</ref> |
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| − | Martin Grunert, der im [[Hüttau]]er Ortsteil Sonnhalb wohnt, ging am [[28. September]] 2023 mit seiner Internet-Seite tauernautobahn.at online. Dort will er Ärger, Beobachtungen, aber auch Lösungsvorschläge rund um die Baustellensituation zusammenfassen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/stau-a-szenen-145874458 www.sn.at], 25. September 2023</ref> | + | Martin Grunert, der im [[Hüttau]]er Ortsteil Sonnhalb wohnt, ging am [[28. September]] 2023 mit seiner Internet-Seite Tauern Autobahn.at online. Dort will er Ärger, Beobachtungen, aber auch Lösungsvorschläge rund um die Baustellensituation zusammenfassen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/stau-a-szenen-145874458 www.sn.at], 25. September 2023</ref> |
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| − | Diese Tunnelsanierungsarbeiten führten dazu, dass Autofahrer für die Wegstrecke auf der Tauernautobahn von Salzburg nach Werfen, rund 43 Kilometer, am Freitagnachmittag (17 Uhr), den [[22. Dezember]] 2023 mit fast dreieinhalb Stunden Fahrzeit rechnen mussten; Maut- und Stauflüchtlinge sorgten darüber hinaus, dass auch die [[Salzachtal Straße]] zwischen Kuchl und Golling genau wie die A 10 auf Online-Verkehrsdiensten dunkelrot markiert war.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/tauernautobahn-staufluechtlinge-verkehr-tennengauer-gemeinden-stillstand-150545758 www.sn.at], 22. Dezember 2023</ref> | + | Diese Tunnelsanierungsarbeiten führten dazu, dass Autofahrer für die Wegstrecke auf der Tauern Autobahn von Salzburg nach Werfen, rund 43 Kilometer, am Freitagnachmittag (17 Uhr), den [[22. Dezember]] 2023 mit fast dreieinhalb Stunden Fahrzeit rechnen mussten; Maut- und Stauflüchtlinge sorgten darüber hinaus, dass auch die [[Salzachtal Straße]] zwischen Kuchl und Golling genau wie die A 10 auf Online-Verkehrsdiensten dunkelrot markiert war.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/Tauern Autobahn-staufluechtlinge-verkehr-tennengauer-gemeinden-stillstand-150545758 www.sn.at], 22. Dezember 2023</ref> |
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| − | [[Datei:Googlemaps_Tauernautobahn_Verkehr_Pfingstsamstag_09_23_Uhr.jpg|thumb|Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024, reichte der Stau bereits um 09 Uhr vom [[Grenzübergang Walserberg]] bis [[Golling an der Salzach]], rund 26 Kilometer, die Wartezeit betrug vier Stunden. Dunkelrote Strichen bedeuten Verkehrsstillstand - Stau.]] | + | [[Datei:Googlemaps_Tauern Autobahn_Verkehr_Pfingstsamstag_09_23_Uhr.jpg|thumb|Am Pfingstsamstag, 18. Mai 2024, reichte der Stau bereits um 09 Uhr vom [[Grenzübergang Walserberg]] bis [[Golling an der Salzach]], rund 26 Kilometer, die Wartezeit betrug vier Stunden. Dunkelrote Strichen bedeuten Verkehrsstillstand - Stau.]] |
| − | Am [[5. Jänner]] [[2024]] blockierte die Bevölkerung der Marktgemeinde [[Golling an der Salzach]] die Durchfahrt durch den Markt aus Protest der unhaltbaren Situation der Stauflüchtlinge. Am [[17. Mai]] 2024, Freitag vor [[Pfingsten]], gab es 20 Kilometer Stau und drei Stunden Zeitverlust auf der Tauernautobahn von Norden kommend.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pfingstreiseverkehr-sorgt-fuer-20-kilometer-stau-auf-salzburger-a10-158539558 17. Mai 2024]</ref> Am Pfingstsamstag reichte der Stau bereits um 09 Uhr vom [[Grenzübergang Walserberg]] bis [[Golling an der Salzach]], rund 26 Kilometer. Die Asfinag gab die aktuellen Reisezeiten für die A 10 mit Plus 80 Minuten zwischen Salzburg und Hallein und mit weiteren Plus 70 Minuten zwischen Hallein und Golling an, derzeit also rund zweieinhalb Stunden Zeitverlust.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/tauernautobahn-pfingstreisewelle-staus-158506843 www.sn.at], 18. Mai 2024, abgefragt um 09:20 Uhr.</ref> Zusätzlich zum ohnehin schon kilometerlangen Stau im Pfingstreiseverkehr kamen am Samstag noch 13 Klimaaktivisten, die den Verkehr bei Hallein von 10 bis 12 Uhr zum Erliegen gebracht haben. . Die Polizei löste die unangemeldete Demonstration auf. Der Stau in Richtung Süden betrug um 13 Uhr rund 20 Kilometer, der Zeitverlust über drei Stunden. <ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/klima-kleber-blockieren-a10-pfingstreiseverkehr-sorgt-fuer-mega-stau-in-salzburg-158539558 18. Mai 2024]</ref> | + | Am [[5. Jänner]] [[2024]] blockierte die Bevölkerung der Marktgemeinde [[Golling an der Salzach]] die Durchfahrt durch den Markt aus Protest der unhaltbaren Situation der Stauflüchtlinge. Am [[17. Mai]] 2024, Freitag vor [[Pfingsten]], gab es 20 Kilometer Stau und drei Stunden Zeitverlust auf der Tauern Autobahn von Norden kommend.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pfingstreiseverkehr-sorgt-fuer-20-kilometer-stau-auf-salzburger-a10-158539558 17. Mai 2024]</ref> Am Pfingstsamstag reichte der Stau bereits um 09 Uhr vom [[Grenzübergang Walserberg]] bis [[Golling an der Salzach]], rund 26 Kilometer. Die Asfinag gab die aktuellen Reisezeiten für die A 10 mit Plus 80 Minuten zwischen Salzburg und Hallein und mit weiteren Plus 70 Minuten zwischen Hallein und Golling an, derzeit also rund zweieinhalb Stunden Zeitverlust.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/Tauern Autobahn-pfingstreisewelle-staus-158506843 www.sn.at], 18. Mai 2024, abgefragt um 09:20 Uhr.</ref> Zusätzlich zum ohnehin schon kilometerlangen Stau im Pfingstreiseverkehr kamen am Samstag noch 13 Klimaaktivisten, die den Verkehr bei Hallein von 10 bis 12 Uhr zum Erliegen gebracht haben. . Die Polizei löste die unangemeldete Demonstration auf. Der Stau in Richtung Süden betrug um 13 Uhr rund 20 Kilometer, der Zeitverlust über drei Stunden. <ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/klima-kleber-blockieren-a10-pfingstreiseverkehr-sorgt-fuer-mega-stau-in-salzburg-158539558 18. Mai 2024]</ref> |
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