| Zeile 8: |
Zeile 8: |
| | Im über drei Hektar großen Freilichtmuseum, das sich aus 22 Einzelmuseen inmitten der teilweise restaurierten Bauten zusammen setzt, stehen die Besucher vor ausgewählten Exponaten der über 50-jährigen Ausgrabungstätigkeit. | | Im über drei Hektar großen Freilichtmuseum, das sich aus 22 Einzelmuseen inmitten der teilweise restaurierten Bauten zusammen setzt, stehen die Besucher vor ausgewählten Exponaten der über 50-jährigen Ausgrabungstätigkeit. |
| | Der oben erwähnte Fund der bronzenen Jünglingsstatue lenkte das Interesse der umliegenden Bevölkerung auf sich. Es folgten weitere Funde und schließlich systematische Ausgrabungen des Geschichtsvereines für Kärnten ab Mitte des [[19. Jahrhundert]]s, unterbrochen durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. | | Der oben erwähnte Fund der bronzenen Jünglingsstatue lenkte das Interesse der umliegenden Bevölkerung auf sich. Es folgten weitere Funde und schließlich systematische Ausgrabungen des Geschichtsvereines für Kärnten ab Mitte des [[19. Jahrhundert]]s, unterbrochen durch den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. |
| − | Ursprüngliche Annahmen, es handle sich bei der antiken Siedlung um die Villenkolonie der Hauptstadt der [[Römische Provinz Norikumrömischen Provinz Norikum]] auf dem Zollfeld, konnten später widerlegt werden, da die Besiedelung auf dem Magdalensberg um 100 Jahre älter ist. | + | Ursprüngliche Annahmen, es handle sich bei der antiken Siedlung um die Villenkolonie der Hauptstadt der [[Römische Provinz Norikum|römischen Provinz Norikum]] auf dem Zollfeld, konnten später widerlegt werden, da die Besiedelung auf dem Magdalensberg um 100 Jahre älter ist. |
| | Seit dem Jahr [[1948]] untersuchte das Österreichische Archäologische Institut das vorliegende Fundmaterial und begann damals mit systematischen Ausgrabungen, die später vom Landesmuseum für [[Kärnten]] weiter geführt wurden. | | Seit dem Jahr [[1948]] untersuchte das Österreichische Archäologische Institut das vorliegende Fundmaterial und begann damals mit systematischen Ausgrabungen, die später vom Landesmuseum für [[Kärnten]] weiter geführt wurden. |
| | =====Befestigungsanlage===== | | =====Befestigungsanlage===== |
| Zeile 16: |
Zeile 16: |
| | =====Erwähnenswertes===== | | =====Erwähnenswertes===== |
| | Bei den archäologischen Ausgrabungen wurde eine Anzahl von [[Bergkristall]]en gefunden, die – wie auf Grund der Begleit-[[Mineralien]] festgestellt werden konnte – aus dem Gebiet des [[Ankogel]]s im [[Gasteiner Tal]], bzw. des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblicks]] stammen müssen. | | Bei den archäologischen Ausgrabungen wurde eine Anzahl von [[Bergkristall]]en gefunden, die – wie auf Grund der Begleit-[[Mineralien]] festgestellt werden konnte – aus dem Gebiet des [[Ankogel]]s im [[Gasteiner Tal]], bzw. des [[Hoher Sonnblick|Hohen Sonnblicks]] stammen müssen. |
| − | In den Gewölben des Handelszentrums fanden sich Aufzeichnungen, in denen auch [[Eisenbarren]] erwähnt werden, wie jenes Exemplar, das auf dem [[Bürgkogel]] in [[Kaprun]] aufgefunden wurde und für den Handel mit Rom bestimmt war. | + | In den Gewölben des Handelszentrums fanden sich Aufzeichnungen, in denen auch [[Eisenbarren]] erwähnt werden, wie jenes Exemplar, das auf dem [[Bürgkogel]] in [[Kaprun]] aufgefunden wurde und für den Handel mit Rom bestimmt war. |
| | + | |
| | ==Quellen== | | ==Quellen== |
| | *[http://www.cusoon.at/der-archaeologische-park-magdalensberghttp://www.cusoon.at/der-archaeologische-park-magdalensberg] | | *[http://www.cusoon.at/der-archaeologische-park-magdalensberghttp://www.cusoon.at/der-archaeologische-park-magdalensberg] |