| | [[1778]] wurden der Berufsstand der [[Bergputzer]] ins Leben gerufen. Etwa 80 Tonnen lockeres Material werden jedes Jahr von den Wänden der [[Salzburger Stadtberge]]n von den Bergputzern abgetragen. | | [[1778]] wurden der Berufsstand der [[Bergputzer]] ins Leben gerufen. Etwa 80 Tonnen lockeres Material werden jedes Jahr von den Wänden der [[Salzburger Stadtberge]]n von den Bergputzern abgetragen. |
| − | Am [[17. November]] [[1953]] löste sich kurz nach 01 Uhr hinter dem Wohnhaus des Salzburger Cafetiers Josef Scheckenberger von der steilabfallenden Wand des Kapuzinerberges ein ungefähr 20 Kubikmeter großer Felsblock, stürzte in den Garten und zertrümmerte ein dort stehendes Häuschen. Der sofort alarmierte technische Dienst der [[Feuerwehr|Feuerwehr]] untersuchte dann in zweistündigem Einsatz bei Scheinwerferlicht die zerklüftete Wand, um weitere Abstürze zu verhindern. Um drei Uhr früh konnte der Einsatzleiter den auf geschreckten und beunruhigten Bewohnern der Umgebung die Versicherung geben, dass an dieser Stelle keine akute Gefahr mehr besteht. Der in zwei Stufen angelegte Garten des Cafetiers bot ein Bild der Verwüstung. Eine runde Waggonladung Fels, gemischt mit Baumstämmen und Astwerk, hatte ganze Arbeit geleistet.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19531118&query=%22Hildmannplatz%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 18. November 1953, Seite 5</ref> | + | Am [[17. November]] [[1953]] löste sich kurz nach 01 Uhr hinter dem Wohnhaus des Salzburger Cafetiers Josef Scheckenberger von der steilabfallenden Wand des Kapuzinerberges ein ungefähr 20 Kubikmeter großer Felsblock, stürzte in den Garten und zertrümmerte ein dort stehendes Häuschen. Der sofort alarmierte technische Dienst der [[Feuerwehr|Feuerwehr]] untersuchte dann in zweistündigem Einsatz bei Scheinwerferlicht die zerklüftete Wand, um das Risiko weiterer Abstürze zu beurteilen. Um drei Uhr früh konnte der Einsatzleiter den aufgeschreckten und beunruhigten Bewohnern der Umgebung die Versicherung geben, dass an dieser Stelle keine akute Gefahr mehr besteht. Der in zwei Stufen angelegte Garten des Cafetiers bot ein Bild der Verwüstung. Eine runde Waggonladung Fels, gemischt mit Baumstämmen und Astwerk, hatte ganze Arbeit geleistet.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19531118&query=%22Hildmannplatz%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 18. November 1953, Seite 5</ref> |
| | Ein großer Felssturz löste am Samstag, den [[23. Jänner]] [[2021]] um 06:08 Uhr in der Früh im [[Haus der Stadtgeschichte]] den Alarm aus. Eine rund 20 Kubikmeter große Steinplatte in fünf bis zehn Metern Höhe hatte hinter dem Gebäude gelöst und war auf und in rückwärtige Gebäudeteile gestürzt. | | Ein großer Felssturz löste am Samstag, den [[23. Jänner]] [[2021]] um 06:08 Uhr in der Früh im [[Haus der Stadtgeschichte]] den Alarm aus. Eine rund 20 Kubikmeter große Steinplatte in fünf bis zehn Metern Höhe hatte hinter dem Gebäude gelöst und war auf und in rückwärtige Gebäudeteile gestürzt. |