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Hans Wilczek war der wichtigste Förderer der Österreichisch-Ungarischen Nordpolexpedition von Julius Payer und Carl Weyprecht in den Jahren [[1872]] bis [[1874]]. Johann Nepomuk Wilczek finanzierte laut Archiv der Stadt Wien die Nordpolexpedition von Payer und Weyprecht in den Jahren 1872 bis 1874 mit etwa 40.000 Gulden. Ein Betrag, der laut Österreichischer Nationalbank heute ungefähr 634.000 Euro gleichkäme.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/im-lungau-der-nordpol-expedition-jahren-spur-161941300 www.sn.at], 17. Juli 2024: "Im Lungau: Der Nordpol-Expedition vor 150 Jahren auf der Spur"</ref>  
 
Hans Wilczek war der wichtigste Förderer der Österreichisch-Ungarischen Nordpolexpedition von Julius Payer und Carl Weyprecht in den Jahren [[1872]] bis [[1874]]. Johann Nepomuk Wilczek finanzierte laut Archiv der Stadt Wien die Nordpolexpedition von Payer und Weyprecht in den Jahren 1872 bis 1874 mit etwa 40.000 Gulden. Ein Betrag, der laut Österreichischer Nationalbank heute ungefähr 634.000 Euro gleichkäme.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/im-lungau-der-nordpol-expedition-jahren-spur-161941300 www.sn.at], 17. Juli 2024: "Im Lungau: Der Nordpol-Expedition vor 150 Jahren auf der Spur"</ref>  
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Mit seinem Geld wurde der Schoner "S/X Admiral Tegetthoff" gebaut und die nötige umfangreiche Ausstattung für die Expedition gekauft. 1872 war er auch Leiter der Zweiten Isbjörn Expedition, deren Zweck es war, ein Kohle- und Proviantdepot für die Polarexpedition zu errichten. Nach dem zufälligen Zusammentreffen der "Isbjörn" und mit der "Tegetthoff" und dem Anlegen eines Lebensmitteldepots an der Küste der Barentsinsel erreichte die "Isbjörn" die Petschora-Mündung, von wo aus Wilczek auf der Petschora und Wolga durch Russland weiterreiste und am [[9. November]] wieder in Wien eintraf. Als Fotograf war <span style="color:green">>Wilhelm Burger</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:>Wilhelm Burger|>Wilhelm Burger]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> mit ihm unterwegs.
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Mit seinem Geld wurde der Schoner "S/X Admiral Tegetthoff" gebaut und die nötige umfangreiche Ausstattung für die Expedition gekauft. 1872 war er auch Leiter der Zweiten Isbjörn Expedition, deren Zweck es war, ein Kohle- und Proviantdepot für die Polarexpedition zu errichten. Nach dem zufälligen Zusammentreffen der "Isbjörn" und mit der "Tegetthoff" und dem Anlegen eines Lebensmitteldepots an der Küste der Barentsinsel erreichte die "Isbjörn" die Petschora-Mündung, von wo aus Wilczek auf der Petschora und Wolga durch Russland weiterreiste und am [[9. November]] wieder in Wien eintraf. Als Fotograf war <span style="color:green">>Wilhelm Burger</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:>Wilhelm Burger|>Wilhelm Burger]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> mit ihm unterwegs.
    
Im weiteren Verlauf der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition entdeckte die Besatzung der – inzwischen vom Packeis eingeschlossenen – "Tegetthoff" [[1874]] eine Inselgruppe weiter nördlich und gab ihr nach ersten Erkundungen den Namen Kaiser-Franz-Joseph-Land. Die nördlichste Insel erhielt als Rudolf-Insel den Namen von Kronprinz Rudolf, zwei andere wurden Wilczek-Insel und Wilczek-Land<ref>Lage auf [https://www.openstreetmap.org/way/203026373#map=2/80.0/58.7 www.openstreetmap.org] und auf [https://www.google.at/maps/place/Wilczek-Insel/@78.9652569,47.0587551,1734041m/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x45188e5855570aff:0x66d73ee0045d5d21!8m2!3d79.9397344!4d58.7185182!16zL20vMGd4cnpj?entry=ttu google earth]</ref> genannt.
 
Im weiteren Verlauf der Österreich-Ungarischen Nordpolexpedition entdeckte die Besatzung der – inzwischen vom Packeis eingeschlossenen – "Tegetthoff" [[1874]] eine Inselgruppe weiter nördlich und gab ihr nach ersten Erkundungen den Namen Kaiser-Franz-Joseph-Land. Die nördlichste Insel erhielt als Rudolf-Insel den Namen von Kronprinz Rudolf, zwei andere wurden Wilczek-Insel und Wilczek-Land<ref>Lage auf [https://www.openstreetmap.org/way/203026373#map=2/80.0/58.7 www.openstreetmap.org] und auf [https://www.google.at/maps/place/Wilczek-Insel/@78.9652569,47.0587551,1734041m/data=!3m1!1e3!4m6!3m5!1s0x45188e5855570aff:0x66d73ee0045d5d21!8m2!3d79.9397344!4d58.7185182!16zL20vMGd4cnpj?entry=ttu google earth]</ref> genannt.