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Der eugotische Hochaltar hat ein niedriges hölzernes Altarretabel und dient als Sakramentsaltar. Das Retabel steht auf einer Mensa, die von vier Säulen gestützt wird. Es wurde vermutlich von dem Kirchenmaler und Altarbauer [[Virgil Groder]] oder dem Schnitzer Vinzenz Pezzei gefertigt. In der Mitte der Frontseite des Altarunterbaus ist ein Medaillon mit einer Darstellung eines Pelikans angebracht, der sich mit seinem Schnabel an der Brust verletzt, um mit seinem Blut seine drei Jungen zu ernähren. Diese Figur stammt aus dem ''Physiologus'' und ist ein Symbol für den Opfertod und die Auferstehung Jesu. Im Zentrum des Altarretabels steht das Tabernakel, dessen Tür mit Ähren und Trauben, der Elemente der Eucharistie, verziert ist. Das Tabernakel wurde erst 1959 angekauft und nachträglich in den Altar eingefügt. Auf beiden Seiten des Tabernakels befinden sich in Rundbögen als Reliefs ausgeführte Brustbilder der vier Evangelisten. Der obere Bereich des Retabels hat Nischen mit auf Säulen aufsitzenden Rundbögen und drei Spitzgiebeln. Die Nische in der Mitte über dem Tabernakel, das Expositorium, ist die größte und kann mit einer Tür verschlossen werden. Bei sakramentalen Andachten bietet sie Platz für das Allerheiligste in der Monstranz und sonst für das Altarkreuz. In den Nischen links und rechts davon stehen zwei Figuren, der Erzengel Gabriel und Maria, der Gabriel die Geburt Jesu verkündet. Beide Figuren werden von jeweils zwei kleineren Engelsfiguren flankiert.
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Der neugotische Hochaltar hat ein niedriges hölzernes Altarretabel und dient als Sakramentsaltar. Das Retabel steht auf einer Mensa, die von vier Säulen gestützt wird. Es wurde vermutlich von dem Kirchenmaler und Altarbauer [[Virgil Groder]] oder dem Schnitzer Vinzenz Pezzei gefertigt. In der Mitte der Frontseite des Altarunterbaus ist ein Medaillon mit einer Darstellung eines Pelikans angebracht, der sich mit seinem Schnabel an der Brust verletzt, um mit seinem Blut seine drei Jungen zu ernähren. Diese Figur stammt aus dem ''Physiologus'' und ist ein Symbol für den Opfertod und die Auferstehung Jesu. Im Zentrum des Altarretabels steht das Tabernakel, dessen Tür mit Ähren und Trauben, der Elemente der Eucharistie, verziert ist. Das Tabernakel wurde erst 1959 angekauft und nachträglich in den Altar eingefügt. Auf beiden Seiten des Tabernakels befinden sich in Rundbögen als Reliefs ausgeführte Brustbilder der vier Evangelisten. Der obere Bereich des Retabels hat Nischen mit auf Säulen aufsitzenden Rundbögen und drei Spitzgiebeln. Die Nische in der Mitte über dem Tabernakel, das Expositorium, ist die größte und kann mit einer Tür verschlossen werden. Bei sakramentalen Andachten bietet sie Platz für das Allerheiligste in der Monstranz und sonst für das Altarkreuz. In den Nischen links und rechts davon stehen zwei Figuren, der Erzengel Gabriel und Maria, der Gabriel die Geburt Jesu verkündet. Beide Figuren werden von jeweils zwei kleineren Engelsfiguren flankiert.
    
Der Volksaltar aus [[Ahorn]]holz wurde [[2009]] von dem Tiroler Bildhauer Erich Rupprechter geschaffen. Er hat die Form eines von zwei Engeln gehaltenen T-Kreuzes. Der Ambo wurde [[2009]] von [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]] aus hellem [[Kärnten|Kärntner]] [[Marmor]] gestaltet. Seine Vorderseite ziert der Schriftzug "CREDO".
 
Der Volksaltar aus [[Ahorn]]holz wurde [[2009]] von dem Tiroler Bildhauer Erich Rupprechter geschaffen. Er hat die Form eines von zwei Engeln gehaltenen T-Kreuzes. Der Ambo wurde [[2009]] von [[Anton Thuswaldner (Bildhauer)|Anton Thuswaldner]] aus hellem [[Kärnten|Kärntner]] [[Marmor]] gestaltet. Seine Vorderseite ziert der Schriftzug "CREDO".
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An der Nordwand des Chors hängt ein [[barock]]es Kruzifix aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die drei Fenster im Chorschluss zeigen figürliche Darstellungen der heiligen Jungfrauen Katharina von Alexandrien, der Margareta von Antiochia und der [[Barbara von Nikomedien]], die alle drei zu den vierzehn Nothelfern gezählt werden. Das Fenster an der Südwand des Chors hat keine Verzierungen. Alle vier Fenster wurden 1898 geschaffen.  
 
An der Nordwand des Chors hängt ein [[barock]]es Kruzifix aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die drei Fenster im Chorschluss zeigen figürliche Darstellungen der heiligen Jungfrauen Katharina von Alexandrien, der Margareta von Antiochia und der [[Barbara von Nikomedien]], die alle drei zu den vierzehn Nothelfern gezählt werden. Das Fenster an der Südwand des Chors hat keine Verzierungen. Alle vier Fenster wurden 1898 geschaffen.  
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Wie die Wände des Langhauses so zieren auch die Chorwände und die Gewölbenischen von Virgil Groder um 1910 gemalte Ornamentbänder und Blüten- und Blattranken.  
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Wie die Wände des Langhauses so zieren auch die Chorwände und die Gewölbenischen von Virgil Groder um 1910 gemalte Ornamentbänder und Blüten- und Blattranken.
    
=== Langhaus ===
 
=== Langhaus ===
1.808

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