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==Der Konstantinsturm==
 
==Der Konstantinsturm==
Der seit vielen Jahren einsturzgefährdete Turm bricht [[1831]] in sich zusammen. Der damalige Meiereibesitzer Vogl kauft von der Fortifikationsdirektion den Grund, auf dem der eingestürzte Turm stand (ca. 77 m²). An seiner Stelle erbaute [[Josef Achleitner (Musiker)|Josef Achleitner]] [[1863]] das von ihm so genannte ''Marienschlössl''.
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Der seit vielen Jahren einsturzgefährdete Turm brach [[1831]] in sich zusammen. Der damalige Meiereibesitzer Vogl kaufte von der Fortifikationsdirektion den Grund, auf dem der eingestürzte Turm stand (ca. 77 m²). An seiner Stelle und angrenzend erbaute [[Josef Achleitner (Musiker)|Josef Achleitner]] [[1863]] das von ihm so genannte ''Marienschlössl''.
    
Josef Achleitner war ein damals bekannter Zitherspieler und zugleich [[Königreich Bayern|königlich-bayerischer]] Kammervirtuose und Kammermusikus des Königs [[Otto von Griechenland]]. Er ließ die bisherigen Gebäude abtragen und erbaute einen neuen Turm mit einer Aussichtswarte und einer dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechender neogotischer und historisierender Innenausstattung; die Holzverkleidungen und Butzenscheiben sind teilweise heute noch erhalten. Es wird gesagt, dass er Besucher mit dem Flügelhorn empfangen und dann auf den Söller geführt hat. Nach dem Tode des Erbauers am [[5. März]] [[1891]] kam der Besitz zuerst an die Witwe und dann ([[1892]]) an den Sohn, der ihn an Marie Geisberg verkauften. Das Inventar wurde versteigert und aus dem Haus wurde unter dem Namen "Marienschlösschen" eine Fremdenpension. 1902 erwarb Marie Fischer das Gebäude.
 
Josef Achleitner war ein damals bekannter Zitherspieler und zugleich [[Königreich Bayern|königlich-bayerischer]] Kammervirtuose und Kammermusikus des Königs [[Otto von Griechenland]]. Er ließ die bisherigen Gebäude abtragen und erbaute einen neuen Turm mit einer Aussichtswarte und einer dem Geschmack der damaligen Zeit entsprechender neogotischer und historisierender Innenausstattung; die Holzverkleidungen und Butzenscheiben sind teilweise heute noch erhalten. Es wird gesagt, dass er Besucher mit dem Flügelhorn empfangen und dann auf den Söller geführt hat. Nach dem Tode des Erbauers am [[5. März]] [[1891]] kam der Besitz zuerst an die Witwe und dann ([[1892]]) an den Sohn, der ihn an Marie Geisberg verkauften. Das Inventar wurde versteigert und aus dem Haus wurde unter dem Namen "Marienschlösschen" eine Fremdenpension. 1902 erwarb Marie Fischer das Gebäude.
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