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im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales zu Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitales die Dienste als Arzt bis zum Jahr 1814 versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts Physikus zu [[Frankenmarkt]] im Hausruckviertel definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei".  
 
im Jahr [[1811]] und unterzog er sich der, von der Königlich [[Salzburg Teil des Königreichs Bayern|bayerischen Regierung]] gesetzlich vorgeschriebenen ärztlichen Konkursprüfung. Nach dieser mit Zufriedenheit zurückgelegten Prüfung wurde ihm abermals unter der Oberleitung des Doktors [[Alois Weißenbach|Alois Weissenbach]] die ärztliche Besorgung des Sankt Johanns Spitales zu Salzburg übertragen, wo er nach der Ernennung des Königlich bayerischen Obermedizinalrates Doktor Jacobi zum dirigierenden Arzt des erwähnten Spitales die Dienste als Arzt bis zum Jahr 1814 versah. Im Jahr [[1814]] wurde er als Landgerichts Physikus zu [[Frankenmarkt]] im Hausruckviertel definitiv angestellt, in welcher [[Bezirksärzte in Tamsweg|definitiven Eigenschaft]] er im Jahr [[1816]] nach [[Tamsweg]] im [[Lungau]] versetzt worden ist. Der dahin berufene Arzt Doktor Bacher hatte sich wegen "vorgerücktem Alter und Kränklichkeit" diese Stelle verbeten und das Physikat Frankenmarkt angestrebt. Allerdings wollte auch Joseph von Lasser nicht in Tamsweg bleiben und bat unter Vorlage eine ärztlichen Zeugnisses über seinen Gesundheitszustand im Alter von 37 Jahren "in eine mildere Gegend" als Distriktarzt versetzt zu werden. Letztendlich wurde die Stelle in Tamsweg Dr. [[Karl Maffei]] übertragen, "welcher unter den Landgerichtlichen Ärzten der jüngste und bei vollkommenen Kräften sei".  
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Daraufhin wurde ihm auch wirklich im Jahr [[1819]] im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens "das hohe Glück zuteil" im September die Anstellung als k.k. Distrikts Physikus von [[Goldegg]] zu erhalten. Alle diese Stationen seiner bewegten Laufbahn schilderte er in eienem mit 1824 datierenden Bewerbungsschrteiben für die Stelle als Bezirksarzt von Zell am See. Grund für seinen neuerlichen Versetzungswunsch war, dass er "von dem Wunsch beseelt seine bedrängte physische Lage zu verbessern, und seine und die Seinigen Lebensexistenz als ehelicher Mann für die Zukunft zu sichern, welches am hiesigen Physikatsposten bei den bestehenden Verhältnissen, und der äußerst harten Praxis in der Tat eine Unmöglichkeit ist".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787–1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 150 und 152</ref> 1827 wurde Dr. Lasser  als Distriktsarzt nach Zell am See in Salzburger Kreis versetzt.
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Daraufhin wurde ihm auch wirklich im Jahr [[1819]] im Zuge der Organisierung des Sanitätswesens "das hohe Glück zuteil" im September die Anstellung als k.k. Distrikts Physikus von [[Goldegg]] zu erhalten. Alle diese Stationen seiner bewegten Laufbahn schilderte er in einem mit 1824 datierenden Bewerbungsschreiben für die Stelle als Bezirksarzt von Zell am See. Grund für seinen neuerlichen Versetzungswunsch war, dass er "von dem Wunsch beseelt seine bedrängte physische Lage zu verbessern, und seine und die Seinigen Lebensexistenz als ehelicher Mann für die Zukunft zu sichern, welches am hiesigen Physikatsposten bei den bestehenden Verhältnissen, und der äußerst harten Praxis in der Tat eine Unmöglichkeit ist".<ref>OÖLA Landesregierungsarchiv 1787–1849 / Allgemeine Reihe Schachtel 150 und 152</ref> 1827 wurde Dr. Lasser  als Distriktsarzt nach Zell am See in Salzburger Kreis versetzt.
 
[[Datei:Oöla allg Reihe Schachtel 152 (29).jpg|mini|Unterschrift des Dr. von Lasser, 1824]]
 
[[Datei:Oöla allg Reihe Schachtel 152 (29).jpg|mini|Unterschrift des Dr. von Lasser, 1824]]