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Textersetzung - „Rupert von Worms“ durch „Rupert von Salzburg
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[[1681]] wurde das Bauwerk deutlich verlängert und die Mauern auf eine einheitliche Bauhöhe gebracht. Anstelle des baufälligen Holzturms trat ein gemauerter Turm, der an der Westseite angebaut wurde. [[1731]] wurde ein zweiter Seitenaltar errichtet, der dem heiligen [[Johannes Nepomuk]] gewidmet wurde. [[1738]] entstand der kleeblattförmige Drei-Konchen-Chor des Presbyteriums. Zusätzlich wurde der bislang bestehende Seitenaltar zu den 14 Nothelfern durch einen neuen Altar ersetzt, der der Gottesmutter Maria gewidmet wurde. Die unter einem Dach vereinten Bauteile der Sakristei, des Presbyteriums und des Kirchenschiffs ließen die Kirche in ihrem Erscheinungsbild auffallend lang werden.  
 
[[1681]] wurde das Bauwerk deutlich verlängert und die Mauern auf eine einheitliche Bauhöhe gebracht. Anstelle des baufälligen Holzturms trat ein gemauerter Turm, der an der Westseite angebaut wurde. [[1731]] wurde ein zweiter Seitenaltar errichtet, der dem heiligen [[Johannes Nepomuk]] gewidmet wurde. [[1738]] entstand der kleeblattförmige Drei-Konchen-Chor des Presbyteriums. Zusätzlich wurde der bislang bestehende Seitenaltar zu den 14 Nothelfern durch einen neuen Altar ersetzt, der der Gottesmutter Maria gewidmet wurde. Die unter einem Dach vereinten Bauteile der Sakristei, des Presbyteriums und des Kirchenschiffs ließen die Kirche in ihrem Erscheinungsbild auffallend lang werden.  
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Die weiteren Veränderungen betrafen vor allem die Erneuerung und Renovierung der Innenausstattung. Aus dem [[17. Jahrhundert]] stammen die Figuren der beiden Diözesanpatrone [[Rupert von Worms]] und [[Virgil]], die sich heute an den Seitenwänden des ursprünglichen Presbyteriums befinden. Der Hochaltar erhielt seine Form im Jahr [[1746]], das Bild des heiligen Ulrich dürfte aber etwas jünger sein. Zwischen den Säulen des Hochaltars stehen innen die Figuren von vier Aposteln, innen Petrus und Paulus, außen Johannes und Philippus. Die beiden Seitenaltäre aus den Jahren [[1731]] und [[1738]] zeigen nördlich das [[Gnadenbild Maria Trost|Gnadenbild]] der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], ein Werk des Salzburger Malers Joseph Jaud aus dem Jahr [[1861]], sowie im Auszug eine Darstellung der 14 Nothelfer, offensichtlich eine Anspielung auf den Vorgängeraltar. Der südliche Seitenaltar zeigt noch das ursprüngliche Altarbild des Salzburger Hofmalers [[Jakob Zanusi]] aus dem Jahr [[1731]] auf, es zeigt den heiligen [[Johannes Nepomuk]].
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Die weiteren Veränderungen betrafen vor allem die Erneuerung und Renovierung der Innenausstattung. Aus dem [[17. Jahrhundert]] stammen die Figuren der beiden Diözesanpatrone [[Rupert von Salzburg]] und [[Virgil]], die sich heute an den Seitenwänden des ursprünglichen Presbyteriums befinden. Der Hochaltar erhielt seine Form im Jahr [[1746]], das Bild des heiligen Ulrich dürfte aber etwas jünger sein. Zwischen den Säulen des Hochaltars stehen innen die Figuren von vier Aposteln, innen Petrus und Paulus, außen Johannes und Philippus. Die beiden Seitenaltäre aus den Jahren [[1731]] und [[1738]] zeigen nördlich das [[Gnadenbild Maria Trost|Gnadenbild]] der [[Wallfahrtsbasilika Maria Plain]], ein Werk des Salzburger Malers Joseph Jaud aus dem Jahr [[1861]], sowie im Auszug eine Darstellung der 14 Nothelfer, offensichtlich eine Anspielung auf den Vorgängeraltar. Der südliche Seitenaltar zeigt noch das ursprüngliche Altarbild des Salzburger Hofmalers [[Jakob Zanusi]] aus dem Jahr [[1731]] auf, es zeigt den heiligen [[Johannes Nepomuk]].
    
[[1912]] gründete sich ein Kirchenbauverein, der auf einen Um- und Neubau der Kirche hinarbeiten sollte. [[1922]] wurden von der Firma Ulrich & Weule in Apolda in Thüringen vier neue Eisenhartgussglocken gegossen, die aber aus statischen Gründen nicht im Turm aufgehängt wurden, sondern 1923 auf einer Behelfskonstruktion im im Bereich des Friedhofes.
 
[[1912]] gründete sich ein Kirchenbauverein, der auf einen Um- und Neubau der Kirche hinarbeiten sollte. [[1922]] wurden von der Firma Ulrich & Weule in Apolda in Thüringen vier neue Eisenhartgussglocken gegossen, die aber aus statischen Gründen nicht im Turm aufgehängt wurden, sondern 1923 auf einer Behelfskonstruktion im im Bereich des Friedhofes.