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Konstanze und Georg verbringen ihre freie Zeit gemeinsam und Georg macht Konstanze alsbald einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. Doch dann teilt ihm Karl mit, dass er Konstanze am Vorabend im Casino mit einem anderen Mann gesehen habe. Beide hätten einander mit Herr Graf und Komtesse angeredet. Georg zieht sich enttäuscht ins Hotel zurück, wo bereits der andere Mann auf ihn wartet, der sich ihm schließlich als Konstanzes Bruder vorstellt und das Missverständnis aufklärt. Konstanze sei gar kein Stubenmädchen, sondern eine Adlige. Die gesamte Familie übernehme zurzeit die Rolle der Dienstboten einer amerikanischen Millionärsfamilie, die in ihrem Hause logiere. Der alte Graf, ein Amateurschriftsteller, habe sich diese Situationskomödie ausgedacht, um Ideen für sein neuestes Stück zu sammeln.
 
Konstanze und Georg verbringen ihre freie Zeit gemeinsam und Georg macht Konstanze alsbald einen Heiratsantrag, den sie glücklich annimmt. Doch dann teilt ihm Karl mit, dass er Konstanze am Vorabend im Casino mit einem anderen Mann gesehen habe. Beide hätten einander mit Herr Graf und Komtesse angeredet. Georg zieht sich enttäuscht ins Hotel zurück, wo bereits der andere Mann auf ihn wartet, der sich ihm schließlich als Konstanzes Bruder vorstellt und das Missverständnis aufklärt. Konstanze sei gar kein Stubenmädchen, sondern eine Adlige. Die gesamte Familie übernehme zurzeit die Rolle der Dienstboten einer amerikanischen Millionärsfamilie, die in ihrem Hause logiere. Der alte Graf, ein Amateurschriftsteller, habe sich diese Situationskomödie ausgedacht, um Ideen für sein neuestes Stück zu sammeln.
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Georg wird ebenfalls in das Schloss und zur Teilnahme am Theaterstück eingeladen, um den nichtsahnenden Grafen und Vater Konstanzes vorzuführen. Als die amerikanische Familie die heimliche Liaison Georgs und Konstanzes aufdeckt, ist der alte Graf gezwungen, Konstanze zu "entlassen“, um nicht aus der Rolle zu fallen. Der vermeintlich empörte Georg entführt seine Konstanze; erst zwei Tage später kehren sie beide gemeinsam ins Schloss zurück und feiern mit der Familie die glückliche Verlobung. Die amerikanischen Millionäre klären unterdessen den verdutzten Grafen darüber auf, dass sie die ganze Zeit von der Komödie gewusst hätten. Als Georg schließlich wieder in Berlin ankommt, hat er eine Devisenbewilligung für die Sommerreise nach Salzburg in der Post.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Geschichten#Inhalt Inhalt auf Wikipedia.de]</ref>
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Georg wird ebenfalls in das Schloss und zur Teilnahme am Theaterstück eingeladen, um den nichtsahnenden Grafen und Vater Konstanzes vorzuführen. Als die amerikanische Familie die heimliche Liaison Georgs und Konstanzes aufdeckt, ist der alte Graf gezwungen, Konstanze zu "entlassen", um nicht aus der Rolle zu fallen. Der vermeintlich empörte Georg entführt seine Konstanze; erst zwei Tage später kehren sie beide gemeinsam ins Schloss zurück und feiern mit der Familie die glückliche Verlobung. Die amerikanischen Millionäre klären unterdessen den verdutzten Grafen darüber auf, dass sie die ganze Zeit von der Komödie gewusst hätten. Als Georg schließlich wieder in Berlin ankommt, hat er eine Devisenbewilligung für die Sommerreise nach Salzburg in der Post.<ref>[https://de.wikipedia.org/wiki/Salzburger_Geschichten#Inhalt Inhalt auf Wikipedia.de]</ref>
    
==Hintergrund==
 
==Hintergrund==
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Die Geschichte beruht auf Kästners eigenen Erfahrungen mit dem kleinen Grenzverkehr. 1937 traf er sich in Salzburg mit seinem nach London emigrierten Freund und Illustrator Walter Trier bei den Salzburger Festspielen. Wie die Hauptfigur des Romans Georg Rentmeister mietete er sich zu dieser Zeit in Bad Reichenhall ein und fuhr täglich nach Salzburg und war auf das Geld von Trier angewiesen. Das Buch wurde ein großer Publikumserfolg.
 
Die Geschichte beruht auf Kästners eigenen Erfahrungen mit dem kleinen Grenzverkehr. 1937 traf er sich in Salzburg mit seinem nach London emigrierten Freund und Illustrator Walter Trier bei den Salzburger Festspielen. Wie die Hauptfigur des Romans Georg Rentmeister mietete er sich zu dieser Zeit in Bad Reichenhall ein und fuhr täglich nach Salzburg und war auf das Geld von Trier angewiesen. Das Buch wurde ein großer Publikumserfolg.
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1942 erhielt Kästner eine Sondergenehmigung von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels unter dem Pseudonym "Berthold Bürger“ das Drehbuch für den Jubiläumsfilm zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen der UFA zu schreiben, und er schrieb daraufhin das Drehbuch zu Münchhausen. Nach diesem Erfolg verfasste Kästner auch ein Drehbuch für den kleinen Grenzverkehr, das 1942 verfilmt wurde. Ebenso schrieb Kästner das Drehbuch für die zweite Verfilmung, die unter dem Namen "Salzburger Geschichten" 1956 entstand.
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1942 erhielt Kästner eine Sondergenehmigung von Reichspropagandaminister Joseph Goebbels unter dem Pseudonym "Berthold Bürger" das Drehbuch für den Jubiläumsfilm zum fünfundzwanzigjährigen Bestehen der UFA zu schreiben, und er schrieb daraufhin das Drehbuch zu Münchhausen. Nach diesem Erfolg verfasste Kästner auch ein Drehbuch für den kleinen Grenzverkehr, das 1942 verfilmt wurde. Ebenso schrieb Kästner das Drehbuch für die zweite Verfilmung, die unter dem Namen "Salzburger Geschichten" 1956 entstand.
    
==Verfilmungen==
 
==Verfilmungen==