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[[File:Roecklbrunn.jpg|thumb|Schloss Röcklbrunn nach einem Stich von [[Matthias Diesel]]  von 1730]]
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[[File:Roecklbrunn.jpg|thumb|Schloss Röcklbrunn nach einem Stich von [[Matthias Diesel]]  von 1730.]]
[[File:Röcklbrunn-3.jpg|thumb|Schloss Röcklbrunn um 1900 aus: Haidenthaller Chronik II]]
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[[File:Röcklbrunn-3.jpg|thumb|Schloss Röcklbrunn um 1900 aus der Haidenthaller Chronik Band II.]]
Das '''Schloss Röcklbrunn''' ist ein nicht mehr bestehender Adelssitz im [[Salzburger Stadtteil]] [[Gnigl]].
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Das '''Schloss Röcklbrunn''' ist ein nicht mehr bestehender Adelssitz in [[Schallmoos-Ost]] im [[Salzburger Stadtteil]] [[Schallmoos]].
    
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Das als Sommersitz des [[Dompropst]]es dienende Schloss wird [[1150]] erstmals urkundlich erwähnt.  
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Das Gut Röcklbrunn (Reckenprunnergut, benannt nach dem Bächlein „Reckenprun“) wird bereits um 1150 erwähnt. Dieses Gut wurde [[1636]] von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] erworben. [[1644]] ein Schlösschen mit Park als Sommerresidenz und Familiensitz für seinen Bruder errichtet. Nur wenige Jahre später ([[1648]]) wurde das Schloss dem [[Domkapitel]] als Sommersitz des [[Dompropst]]es übergeben. In dieser Zeit wurde es nach dem Geschmack des [[Barock]]s umgestaltet. [[1698]] wurde ein Maierhaus gebaut und [[1791]] ein eigenes Gärtnerhaus.
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Nach der [[Bomben auf Salzburg|Bombardierung]] im Jahr [[1944]] durch Fliegerbomben wurde es später ganz abgerissen.
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Die hohen Reparaturkosten veranlassten den Dompropst und das Domkapitel, das Schlösschen am [[18. Oktober]] [[1803]] versteigern zu lassen. Es wurde vom Kaufmann [[Johann Baptist Rauchenbichler]] (* 1765; † 1829) ersteigert. Dieser ließ hier eine Branntweinbrennerei und Likörfabrik errichten.
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Nach der [[Bomben auf Salzburg|Bombardierung]] im Jahr [[1944]] durch Fliegerbomben wurde es später ganz abgerissen.  Auf dem Areal des früheren Parkes wurde in den 1960er Jahren eine gesichtslose Wohnsiedlung errichtet.  
    
== Lage ==
 
== Lage ==
Es befand sich unweit von der heutigen [[Linzer Bundesstraße]] im Bereich des [[Bahnhof Gnigl|Bahnhofs Gnigl]], in der Nähe des [[Robinighof]]s, vis-à-vis des [[Gasthaus zu den sieben Schwaben|Gasthauses "zu den sieben Schwaben"]]; alte Adresse ''Linzer Hauptstraße 87'';<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020917&query=%22R%c3%b6cklbrunn%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. September 1902, Seite 7</ref>
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Es befand sich unweit von der heutigen [[Linzer Bundesstraße]] westlich des [[Bahnhof Gnigl|Bahnhofs Gnigl]] und südwestlich des [[Robinighof]]s, vis-à-vis des [[Gasthaus zu den sieben Schwaben|Gasthauses „zu den sieben Schwaben“]]. Die alte Adresse war „Linzer Hauptstraße 87“,<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19020917&query=%22R%c3%b6cklbrunn%22&ref=anno-search&seite=7 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. September 1902, Seite 7</ref> heute [[Röcklbrunnstraße]] 6. Der aktuelle [[Digitaler Stadtplan von Salzburg|digitale Stadtplan von Salzburg]] bezeichnet das Gebiet des ehemaligen Standortes dieses Schlössls  heute als Schallmoos-Ost und nicht wie in einigen Internet-Quellen in [[Gnigl]].
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== Bekannte Besitzer ==
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== Weitere bekannte Besitzer ==
[[Johann Baptist Rauchenbichler]] (* 1765; † 1829), Händler in Salzburg, später Gutsbesitzer bei Radkersburg; vermählt mit Elise Gneisl aus [[Tittmoning]];
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Maria Josefa Pankratz (* [[21. Oktober]] [[1783]]; † [[16. März]] [[1862]] in der Stadt Salzburg); verheiratet seit [[1805]] mit Josef Schaupp († [[7. Februar]] [[1823]] in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]]), hochfürstlichem Rat, Landrichter in [[Gastein]];
 
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Maria Josefa Pankratz (* 21. Oktober 1783; † 16. März 1862 in Salzburg); verheiratet (1805) mit [[Josef Schaupp]] († 7. Februar 1823 in [[Gnigl (Gemeinde)|Gnigl]]), hochfürstlichem Rat, Landrichter in [[Gastein]];
      
Feldmarschall-Leutnant Anton Ritter von Schmerling (* 23. August 1805 in Wien; † 23. Mai 1893 ebenda)<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18631019&query=%22R%c3%b6cklbrunn%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 19. Oktober 1863, Seite 3</ref>
 
Feldmarschall-Leutnant Anton Ritter von Schmerling (* 23. August 1805 in Wien; † 23. Mai 1893 ebenda)<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18631019&query=%22R%c3%b6cklbrunn%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Zeitung]], Ausgabe vom 19. Oktober 1863, Seite 3</ref>
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== Quellen ==
 
== Quellen ==
 
* Salzburgwiki
 
* Salzburgwiki
* [http://gnigl.info/wiki/index.php?title=Hauptseite Gnigl Wiki]
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* Gnigl Wiki, war bei einer Überprüfung am 19. November 2022 nicht mehr abrufbar
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* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
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{{Austriaforum|Wissenssammlungen/Schloss Röcklbrunn|Schloss Röcklbrunn}}
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* [https://maps.stadt-salzburg.at/#zoom=4&lat=47.81115&lon=13.06451&layers=0&marker=1 maps.stadt-salzburg.at]
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== Einzelnachweise ==
 
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<references/>
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
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[[Kategorie:Gnigl]]
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[[Kategorie:Schallmoos]]
 
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
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[[Kategorie:Architektur]]
 
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