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[[2022]] entstand im [[Salzburger Stadtteil]] [[Riedenburg]] ein neues Kraftwerk, dort, wo sich der [[Neutorarm]] vom [[Müllner Arm]] teilt. Mit Beginn der [[Almabkehr]] im September, wenn der Kanal für die Wartung für zwei bis drei Wochen trockengelegt wird, soll der Tiefbau abgeschlossen und die Errichtung des Krafthauses gestartet werden. [[Franz Kok]], Obmann des Vereins Ökostrombörse Salzburg, der hinter dem Projekt steckt, rechnet mit einer Investitionssumme von bis zu 900.000 Euro.
 
[[2022]] entstand im [[Salzburger Stadtteil]] [[Riedenburg]] ein neues Kraftwerk, dort, wo sich der [[Neutorarm]] vom [[Müllner Arm]] teilt. Mit Beginn der [[Almabkehr]] im September, wenn der Kanal für die Wartung für zwei bis drei Wochen trockengelegt wird, soll der Tiefbau abgeschlossen und die Errichtung des Krafthauses gestartet werden. [[Franz Kok]], Obmann des Vereins Ökostrombörse Salzburg, der hinter dem Projekt steckt, rechnet mit einer Investitionssumme von bis zu 900.000 Euro.
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Die Betreiber rechnen mit einer Stromerzeugung im Ausmaß von rund 300&nbps;000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht laut Ökostrombörse rund 50 Prozent des Strombedarfs von etwa 200 Haushalten - daher sei die Zahl der Bezugsrechte auf 200 limitiert worden. So soll die Grundversorgung der Teilnehmer der Energiegemeinschaft gewährleistet sein. Bisher hätten sich rund 300 Interessenten gemeldet, sagt Kok. Mit 150 sei inzwischen ein Vertrag abgeschlossen worden. Weitere 50 Bezugsrechte sollen noch vergeben werden. Dafür infrage kommen Haushalte, die sich entlang des Netzgebiets Hagenau befinden, das sich von [[Leopoldskroner Moos]] über [[Schallmoos]] bis [[Bergheim]]-[[Hagenau (Bergheim)|Hagenau]] erstreckt.
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Die Betreiber rechnen mit einer Stromerzeugung im Ausmaß von rund 300 000 Kilowattstunden im Jahr. Das entspricht laut Ökostrombörse rund 50 Prozent des Strombedarfs von etwa 200 Haushalten - daher sei die Zahl der Bezugsrechte auf 200 limitiert worden. So soll die Grundversorgung der Teilnehmer der Energiegemeinschaft gewährleistet sein. Bisher hätten sich rund 300 Interessenten gemeldet, sagt Kok. Mit 150 sei inzwischen ein Vertrag abgeschlossen worden. Weitere 50 Bezugsrechte sollen noch vergeben werden. Dafür infrage kommen Haushalte, die sich entlang des Netzgebiets Hagenau befinden, das sich von [[Leopoldskroner Moos]] über [[Schallmoos]] bis [[Bergheim]]-[[Hagenau (Bergheim)|Hagenau]] erstreckt.
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Die Wasserschnecke am Almkanal soll künftig eine konstante Leistung von 43 Kilowatt erbringen und jährlich rund 300&nbps;000 Kilowattstunden (kWh) Strom liefern. Die Beteiligten erhalten ein Bezugsrecht von insgesamt 45&nbps;000 Kilowattstunden auf 30 Jahre.
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Die Wasserschnecke am Almkanal soll künftig eine konstante Leistung von 43 Kilowatt erbringen und jährlich rund 300 000 Kilowattstunden (kWh) Strom liefern. Die Beteiligten erhalten ein Bezugsrecht von insgesamt 45 000 Kilowattstunden auf 30 Jahre.
    
5000 Euro je Bezugsrecht würde einem Strompreis von 11,1 Cent pro kWh entsprechen. Hinzu kommt laut Angaben der Ökostrombörse eine Servicepauschale von 12,8 Cent je kWh. Wobei das schlagende Argument, mit dem das Projekt beworben wird, nicht zwangsläufig ein geringerer Stromtarif, sondern die Preissicherheit für die Zukunft ist.
 
5000 Euro je Bezugsrecht würde einem Strompreis von 11,1 Cent pro kWh entsprechen. Hinzu kommt laut Angaben der Ökostrombörse eine Servicepauschale von 12,8 Cent je kWh. Wobei das schlagende Argument, mit dem das Projekt beworben wird, nicht zwangsläufig ein geringerer Stromtarif, sondern die Preissicherheit für die Zukunft ist.