Elisabeth-Kapelle: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1786]] ließ der letzte regierende [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] die Kapelle schließen. | |||
Die Kapelle befindet sich in Privatbesitz und ist öffentlich nicht zugängig. Sie zählt, wie das gesamte Gebäude, zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der [[Stadt Salzburg]]. | Die Kapelle befindet sich in Privatbesitz und ist öffentlich nicht zugängig. Sie zählt, wie das gesamte Gebäude, zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der [[Stadt Salzburg]]. | ||
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Aktuelle Version vom 18. August 2022, 13:18 Uhr

Die Elisabeth-Kapelle ist eine ehemalige Hauskapelle in einem historischen Gebäude in der Salzburger Altstadt.
Beschreibung
Die Elisabeth-Kapelle befindet sich im obersten Stockwerk des Ritzerbogenhauses. Sie entstand 1653 in einem Turm, der im Arkaden-Innenhof im Gebäude Sigmund-Haffner-Gasse 10 errichtet wurde. Die Rocaillen (Stuck) wurden von Benedikt Zöpf im Rokoko-Stil geschaffen, das Altarbild stammt aus der Troger-Schule. Das Kreuz auf dem Altartisch sowie die Arbeiten am Fuß des Kreuzes bestehen aus Elfenbein. Im Altartisch befindet sich eine Reliquie.
1786 ließ der letzte regierende Fürsterzbischof Paris Graf Lodron die Kapelle schließen.
Die Kapelle befindet sich in Privatbesitz und ist öffentlich nicht zugängig. Sie zählt, wie das gesamte Gebäude, zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.
Bildergalerie
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Der Stuck im Altarraum der Elisabeth-Kapelle.
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Ein Seitenfenster in der Elisabeth-Kapelle.
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Ein schmiedeeisernes Gitter trennt den Altarraum der Elisabeth-Kapelle vom ehemaligen Kapellenraum.
Quellen
- Medizinalrat Dr. med. Günter Stierle im Gespräch mit Peter Krackowizer am 17. August 2022
- Hauschronik am Haus