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''Alucita tetradactyla'' wird von Mitterberger (1909) von mehreren Fundorten in den Zonen Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]]) angegeben (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Wie die Nachuntersuchung der Belegexemplare im Biologiezentrum in Linz im Jahr 2022 ergeben hat, war damit allerdings nicht die von Linné beschriebene Art (= ''Gillmeria ochrodactyla'') gemeint, sondern der Name wurde fälschlicherweise von nachfolgenden Autoren für ''[[Merrifieldia leucodactyla]]'' verwendet, so auch von Mitterberger. Auch der angebliche, bislang letzte Fund vom 17.7.1948 aus dem [[Stubachtal]] durch [[Erich Feichtenberger|Feichtenberger]] bezieht sich mit Sicherheit auf ''[[Merrifieldia leucodactyla]]''. ''Gillmeria ochrodactyla'' ist daher mangels Belegen aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs zu streichen.
 
''Alucita tetradactyla'' wird von Mitterberger (1909) von mehreren Fundorten in den Zonen Ia ([[Stadt Salzburg]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]]) angegeben (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Wie die Nachuntersuchung der Belegexemplare im Biologiezentrum in Linz im Jahr 2022 ergeben hat, war damit allerdings nicht die von Linné beschriebene Art (= ''Gillmeria ochrodactyla'') gemeint, sondern der Name wurde fälschlicherweise von nachfolgenden Autoren für ''[[Merrifieldia leucodactyla]]'' verwendet, so auch von Mitterberger. Auch der angebliche, bislang letzte Fund vom 17.7.1948 aus dem [[Stubachtal]] durch [[Erich Feichtenberger|Feichtenberger]] bezieht sich mit Sicherheit auf ''[[Merrifieldia leucodactyla]]''. ''Gillmeria ochrodactyla'' ist daher mangels Belegen aus der Liste der Schmetterlinge Salzburgs zu streichen.
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==Biologie und Gefährdung==
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Über die Biologie der [[Glossar Biologie#I|Imagines]] oder die Entwicklungsstadien der Art ist aus Salzburg nichts bekannt. Die Raupen fressen nach Gielis (1996) in den zentralen Trieben von ''Tanacetum''-Arten ([[Wucherblumen]]), besonders ''[[Tanacetum vulgare]]'' (Rainfarn). Die Ursache für das Verschwinden von ''G. ochrodactyla'' in Salzburg ist nicht bekannt, die Art wurde bisher allerdings auch nicht gezielt gesucht.
      
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==